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Axel Hacke

Der kleine König Dezember

(1)
Hörbuch CD
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Der dicke König Dezember wohnt in der Ritze eines Bücherregals. In seinem Reich ist alles anders: Groß und schlau wird man geboren, und mit der Zeit wird man immer kleiner und darf alles Gescheite vergessen. Träume aber hebt man in Schachteln auf.
Der winzige Monarch lädt den großen, melancholischen Ins-Büro-Geher ein, die Welt doch mal mit anderen Augen zu sehen.

""Der Kleine König Dezember" macht das Leben noch ein bisschen lebenswerter."

MÜNCHNER MERKUR

Originaltitel: Der kleine König Dezember
Hörbuch CD, 1 CD, Laufzeit: 1h
ISBN: 978-3-86717-450-3
Erschienen am  10. September 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Philosophische Betrachtungen über das Leben, die Kindheit und den Tod

Von: Maikes Privatbibliothek

19.03.2022

Obwohl das Hörbuch nur etwa eine Stunde Laufzeit hat, sollte man doch Zeit und Ruhe für diese Geschichte einplanen. Ich selbst habe es zweimal gehört, bevor ich das Gefühl hatte, mehr dazu sagen zu können. Beim ersten Hören wirkt die Geschichte auf lustige Art ein wenig seltsam. Steigt man jedoch tiefer ein, entdeckt man unter der verrückten Oberfläche wirklich wichtige Fragen über das Leben. In König Dezembers Welt läuft alles ein wenig anders. Man wacht eines Morgens groß und mit viel Wissen auf, das man nach und nach vergessen darf, während man immer kleiner wird. So entsteht eine Menge Platz im Kopf für Ideen und Fragen. Den kleinen König interessiert, wie das bei uns ist und findet dieses geboren werden komisch. Wir kommen mit wenig Wissen, dafür aber vielen Ideen auf die Welt, gewinnen Wissen hinzu, verlieren aber unsere Fantasie, stellt er fest. Ist das nicht eigentlich schrecklich traurig? Könnte man sich die Welt nicht etwas schöner machen, wenn man sich auf einige Gedankenspielereien einlassen würde? Was wäre, wenn wir Traum und Wirklichkeit miteinander vertauschen? Dann wäre das wahre Leben in der Nacht und das Geschehen tagsüber müsste man nicht mehr ganz so ernst nehmen. Wenn man in seinen Träumen alles tun, alles sein kann, ist es nicht viel spannender das zur Wahrheit zu erklären anstatt dieses tägliche ins Büro gehen? Der Ins-Büro-Geher befasst sich dort mit der Wirklichkeit, wie er sagt. Gibt es an einem freien Tag also keine Wirklichkeit, möchte Dezember wissen? Auf dem Weg in besagtes Büro erfindet der König so einige skurrile Geschichten zu den Menschen, die ihnen begegnen. Er trägt diese so überzeugend vor, dass der Große ihn fragt, woher er das nur alles weiß. Man spürt, wie sehr der Mensch in seinen Denkmustern gefangen ist, wie wenig Vorstellungskraft noch vorhanden ist. Er will nur glauben was er sieht, doch durch die Anregung des kleinen Königs gelingt es ihm schließlich mehr wahrzunehmen als zuvor. Während König Dezember sich selbst sehr groß fühlt, schaut der Ins-Büro-Geher in den Nachthimmel und fühlt sich angesichts dessen Größe sehr klein. Kommt es bei der Größe also darauf an, wie man sich fühlt? Ist man selbst das Große Ganze, oder nur ein Teil davon und was wäre, wenn man unsterblich wäre? Woran würde man das eigentlich merken? Als auch der Mensch endlich beginnt dem König interessante Fragen zu stellen, ist dieser sichtlich Stolz auf ihn. Langsam findet eine Entwicklung statt. Wer hat hier wen erdacht? Ist alles was geschieht doch nur ein Traum? Ist das überhaupt von Belang? Vielleicht ist es am Ende wichtiger, die richtigen Fragen zu stellen und sich Dinge auszumalen, die eigentlich gar nicht sein können. Ich denke, in dieser Geschichte lässt sich noch viel mehr entdecken, wenn man möchte. Meine Motivation sie mir anzuhören war tatsächlich der Gedanke an Dirk Bach. Kurz vor seinem Tod war eigentlich geplant, dieses Buch als Theaterstück mit ihm in der Rolle des kleinen Königs Dezember auf die Bühne zu bringen. Ich habe mich also sehr gefreut, mir darunter jetzt endlich etwas vorstellen zu können. Irgendwie ist es nun doppelt schade, dass man ihn in dieser Rolle nicht mehr sehen konnte. Die Stimmen der Sprecher waren sehr ruhig und nachdenklich. Nur der kleine König hatte hin und wieder Ausbrüche mit seinem Temperament. Das hat die Sache für mich bedeutend aufgelockert und dazu gebracht, die Geschichte gerne zu hören. Wäre das nicht gewesen, hätte ich sie als deutlich langweiliger empfunden. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass diese Ruhe ganz gut zu der Thematik passt, die einen zum nachdenken einladen soll.

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Vita

Axel Hacke, Jahrgang 1956, arbeitet als "Streiflicht"-Autor und politischer Reporter für die Süddeutsche Zeitung. Er erhielt für sein journalistisches Werk bereits zahlreiche Preise, darunter den "Egon-Erwin-Kisch-Preis" 1987 und 1990. Für das Magazin der SÜDDEUTSCHE ZEITUNG schreibt er regelmäßig Kolumnen, u.a. "Der kleine Erziehungsberater" und "Nächte mit Bosch".

Zum Autor

Conny Wolter

Conny Wolter, 1969 in Leipzig geboren, besuchte die dortige Theaterhochschule. Von 1992 bis 1998 war sie am Thalia Theater in Halle engagiert. Seitdem arbeitet sie als freie Schauspielerin sowie als Sprecherin u.a. für das Deutschlandradio, den MDR, SWR und RBB. Außerdem ist sie Gründerin und Leiterin des MDR-Kindersprechensembles. Für den Hörverlag wirkte sie in Marina Lewyckas Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch mit.

Zum Sprecher

Winfried Glatzeder

Winfried Glatzeder, 1945 in Zoppot bei Danzig geboren, studierte Schauspiel an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam/Babelsberg. Von 1971 bis 1982 gehörte er zum Ensemble der Berliner Volksbühne. Einem breiten Fernsehpublikum ist Winfried Glatzeder als Tatort-Kommissar Ernst Roiter bekannt.

Zum Sprecher

Horst Bollmann

Horst Bollmann, Jahrgang 1925, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Folkwangschule in Essen und bei Herma Clement in Berlin. Von 1959 bis 1987 war er Mitglied des Ensembles an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. In den letzten Jahren sah man Horst Bollmann vor allem in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er erhielt unter anderem den 'Preis der deutschen Theaterkritik' und den 'Deutschen Schallplattenpreis'. Horst Bollmann starb 2014 in Berlin.

Winfried Glatzeder, 1945 in Zoppot bei Danzig geboren, studierte Schauspiel an der Deutschen Hochschule für Filmkunst in Potsdam/Babelsberg. Von 1971 bis 1982 gehörte er zum Ensemble der Berliner Volksbühne. Einem breiten Fernsehpublikum ist Glatzeder als ehemaliger Tatort-Kommissar Ernst Roiter bekannt.

Conny Wolter, 1969 in Leipzig geboren, besuchte die dortige Theaterhochschule. Von 1992 bis 1998 war sie am Thalia Theater in Halle engagiert. Seitdem arbeitet sie als freie Schauspielerin sowie als Sprecherin u.a. für das Deutschlandradio, den MDR, SWR und RBB. Für den Hörverlag wirkte sie in Marina Lewyckas Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch mit.

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