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John Grisham

Der Polizist

Leicht gekürzte Lesung mit Charles Brauer
Hörbuch MP3-CD
24,00 [D]* inkl. MwSt.
24,70 [A]* | CHF 33,90 * (* empf. VK-Preis)
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Kein Recht, keine Gnade: wenn der Mord an einem Polizisten eine Stadt spaltet

Jake Brigance, Held der Bestseller „Die Jury” und „Die Erbin”, ist zurück. Diesmal steht er als Pflichtverteidiger im Zentrum eines aufsehenerregenden Mordprozesses in Clanton, Mississippi. Sein Mandant Drew Gamble soll einen örtlichen Deputy umgebracht haben. Die Mehrheit von Clanton fordert lautstark einen kurzen Prozess und die Todesstrafe. Dabei ist Drew Gamble gerade einmal 16 Jahre alt. Jake Brigance arbeitet sich in den Fall ein und versteht schnell, dass er alles tun muss, um den Jungen zu retten. Auch wenn er in seinem Kampf für die Wahrheit nicht nur seine Karriere, sondern auch das Leben seiner Familie riskiert.


Originaltitel: A Time For Mercy (Doubleday)
Originalverlag: Heyne
Hörbuch MP3-CD, 2 CDs, Laufzeit: 21h 10min
ISBN: 978-3-8371-5539-6
Erschienen am  10. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Nach "Die Jury" ist vor "Der Polizist"

Von: NRW Alternativ

05.09.2021

Jahrzehnte nach seinem Erfolg mit "Die Jury" knüpft John Grisham mit "Der Polizist" an die Ereignisse von damals an und lässt den engagierten Junganwalt Jake Brigance erneut in einem hoffnungslosen Fall antreten. Erneut setzt Brigance damit nicht nur sein Leben, sondern auch das Leben seiner Familie und seinen Freunden auf's Spiel ... Anfang der 90er landete John Grisham mit "Die Jury" seinen ersten großen Bestseller. Die "Jury", die später unter anderem mit Sandra Bullock prominent verfilmt wurde, erzählte die Geschichte des jungen, engagierten Verteidigers Jake Brigance. Er nimmt einen scheinbar aussichtslosen Fall an: Ein schwarzer Familienvater tötet 1985 im Gerichtssaal die weißen Vergewaltiger seiner neun Jahre alten Tochter. Die Geschichte spielt im Süden der USA, wo die Rassentrennung in den 1980ern noch gar nicht so aufgehoben scheint. Jake Brigance ist weiß, und bekommt es im Laufe der Geschichte nicht nur mit schwarzen Bürgerrechtlern, sondern auch mit dem Klu-Klux-Clan zu tun. "Der Polizist" setzt die Handlung fünf Jahre später fort. Die Ereignisse um den Vergewaltigermord haben dem engagierten Verteidiger Brigance zwar viel Ruhm, aber auch viel Ablehnung im noch immer tief zerstrittenen Mississippi gebracht. Sein Kanzleigeschäft läuft, aber bei weitem nicht so gut, wie er es sich nach dem aufsehenerregenden Prozess gewünscht hatte. Er ist also gar nicht begeistert, als er vom zuständigen Richter einen weiteren scheinbar aussichtslosen Fall auf's Auge gedrückt bekommt: Ein Junge von 16 Jahren hat seinen schlafenden Stiefvater erschossen. Ihm droht die Todesstrafe. Was den Mord zusätzlich brisant macht: Der Vater war Deputy und damit hoch angesehen in der Kleinstadt. Dass er seine Freundin - die nach der Tat mit gebrochenem Kiefer im Krankenhaus liegt - und ihre Kinder regelmäßig verprügelte, wissen nur wenige. Und dass die Kinder dachten, ihre Mutter wäre tot, und der Junge die Tat unter dem Eindruck begangen hat, einen Mörder zu erschießen, das wissen zu Beginn nur er und die Leser*innen. Wie immer bei Grisham wird auch hier am Ende die Gerechtigkeit siegen, aber bis dahin ist es ein langer Weg. Obwohl Grisham nicht mehr ganz so dynamisch erzählt wie in "Die Jury", ist es interessant, seinen Ausführungen zu den einzelnen Charakteren und der amerikanischen Gesellschaft im so genannten "Bibelgürtel" Anfang der 1990er zu folgen. Auch in "Der Polizist" prallen unterschiedlichste Gesellschaftsschichten und ihre Überzeugungen aufeinander. Jake Brigance und seine Situation hat sich nicht verändert. Schon zu Beginn, als er damit hadert, das Mandat anzunehmen, ist klar, dass er wird leiden müssen. Aber es ist genauso klar, dass es jemanden wie ihn braucht, um der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen., Es handelt sich zwar um eine neue Geschichte, aber sie knüpft thematisch und zeitlich an "Die Jury" an. Das Buch - im Hardcover rund 700 Seiten stark - ist wie üblich in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Die leicht gekürzte Hörbuch-Version wird erneut von Charles Brauer gesprochen, der den Text souverän, aber manchmal vielleicht etwas zu leiernd vorträgt.

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Ein Justizroman der Spitzenklasse.

Von: Crime Cat

08.08.2021

Ich habe ‚Der Polizist‘ von John Grisham als Hörbuch gehört und mein Fazit vorab. Genial, das beste Hörbuch das ich 2021 gehört habe. Ich habe die gekürzte Fassung von 21 Stunden und 10 Minuten gehört, die ungekürzte Fassung geht 3 Stunden länger. Das Hörbuch ist aber keineswegs langweilig, auch nicht, weil es sich nur um einen Justizroman handelt. Die Szenen im Gerichtssaal kommen erst gegen Schluss und sind relativ kurz. Inhalt: Der Polizist Stu Kofer kommt sturz betrunken nach Hause. Verprügelt seine Freundin Josie und will auch deren Kinder Drew und Kiera etwas antun. Stu wird kurz darauf von Drew mit seinem eigenen Revolver erschossen. Eine klare Sache ein Polizistenmord. Die Bevölkerung und vor allem die Angehörigen fordern die Todesstrafe. Jake Brigance bekommt den Fall als Strafverteidiger von Richter Omar Noose aufs Auge gedrückt. Der Sheriff Ozzie Walls ist bestrebt, dass der Mörder seines Untergebenen so schnell wie möglich verurteilt wird. Für den Anwalt Jake Brigance kein einfacher Fall, vor allem weil er auch von Freunden und Bekannten immer mehr Steine in den Weg gelegt bekommt. John Grisham hat einen echt spannenden Justizthriller geschrieben, selten hat mich ein Hörbuch so mitgenommen. Dabei ist die Anzahl der Protagonisten überschaubar und auch die Locations wechseln nicht von einem Schauplatz zum anderen. Der Erzählstil ist flüssig, immer wieder werden Alltäglichkeiten in den Plot eingebaut. Das macht das Hörbuch auch lebendig und nicht eintönig. Der fiktive Krimi ist so real, dass man sich wirklich vorstellen kann, dass die einzelnen Reaktionen der verschiedenen Personen in der Realität tatsächlich vorkommen kann. Es werden auch viele Hintergründe aufgezeigt, wie z. B. die Prozesskosten um die sich ein Anwalt auch kümmern muss. Oder die Vorauswahl der Geschworenen und das Trainieren der Klienten und Zeugen auf den Prozess. Alles sehr interessant und kurzweilig. Leider habe ich in der gekürzten Ausgabe den ein oder anderen Abschnitt vermisst, daher würde ich Euch zur ungekürzten Ausgabe raten. Der Hörbuchsprecher Charles Brauer, hat eine sehr angenehme erzählerische Stimme, die mir sehr gut gefallen hat. Jedoch hat er mir etwas zu langsam gelesen, sodass ich die Geschwindigkeit des Hörbuchs um 10 % erhöht habe. Für mich trotzdem ein Hörbuch dem ich 5 Sterne gebe, wenn mehr möglich gewesen wären dann hätte ich auch mehr vergeben. Das beste Hörbuch das ich dieses Jahr gehört habe und das waren bisher insgesamt 17 Stück. Das Hörbuch wurde uns von Random House Audio als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank.

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Vita

John Grisham ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Seine Romane sind ausnahmslos Bestseller. Zudem hat er ein Sachbuch, einen Erzählband und Jugendbücher veröffentlicht. Seine Werke werden in fünfundvierzig Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

Zur Autor*innenseite

Charles Brauer, bekannt aus Film, Fernsehen und von der Bühne, wurde u. a. in seiner Rolle als „Tatort”-Kommissar Brockmöller populär. Er ist die Stimme der John-Grisham-Romane und hat alle Thriller des Autors für Random House Audio eingelesen.

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