Böses Blut

Ein Fall für Cormoran Strike

Bestseller Platz 18
Spiegel Hörbuch Belletristik / Sachbuch

Hörbuch MP3-CDNEU
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Atemberaubend, labyrinthisch, episch – der 5. Cormoran-Strike- und Robin-Ellacott-Roman ist der bislang fesselndste und faszinierendste aus der Feder von Bestsellerautorin JK Rowling!

Cormoran Strike ist gerade zu Besuch bei seiner Familie in Cornwall, als er von einer Frau angesprochen wird, die ihn bittet, ihre Mutter, Margot Bamborough, ausfindig zu machen, die 1974 unter mysteriösen Umständen verschwand. Strike hatte es noch nie mit einem Cold Case zu tun, geschweige denn mit einem, der bereits vierzig Jahre zurückliegt. Doch trotz der geringen Erfolgsaussichten ist seine Neugier geweckt, und so fügt er der langen Liste an Fällen, die er und seine Arbeitspartnerin Robin Ellacott gerade in der Agentur bearbeiten, noch einen hinzu. Robin selbst hat mit einer hässlichen Scheidung und unerwünschter männlicher Aufmerksamkeit zu kämpfen – und dann natürlich mit ihren Gefühlen für Strike … Strikes und Robins Nachforschungen zu Margots Verschwinden führen sie auf die Fährte eines vertrackten Falls mit Hinweisen auf Tarotkarten, einen psychopathischen Serienkiller und Zeugen, die nicht alle vertrauenswürdig sind. Und sie merken, dass sich selbst Fälle, die schon Jahrzehnte alt sind, als tödlich herausstellen können ...


Originaltitel: Troubled Blood - Cormoran Strike 5, (Sphere, London 2020)
Originalverlag: Blanvalet HC
Hörbuch MP3-CD, 4 CDs, Laufzeit: 32h 41min
ISBN: 978-3-8371-5449-8
Erschienen am  14. Dezember 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Ein neuer Fall für das Ermittlerduo Cormoran Strike und Robin Ellacott

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Dieses Buch spielt in: London, Großbritannien

Die Cormoran-Strike-Reihe

Rezensionen

"Cold Case"

Von: Literaturwerkstatt-kreativ / Blog

26.02.2021

„Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Böses Blut“ (Hörbuch) von Robert Galbraith Die „Cormoran Strike“ Reihe: 1. Der Ruf des Kuckuck 2. Der Seidenspinner 3. Die Ernte des Bösen 4. Weißer Tod 5. Böses Blut London 2014 Cormoran Strike besucht seine kranke Tante in Cornwall. Cormoran und seine Schwester Lucy haben einen großen Teil ihrer Kindheit dort in Cornwall bei Tante und Onkel verbracht immer dann, wenn ihre Mutter nicht in der Lage war, sich um sie zu kümmern. Während des Aufenthaltes dort wird ihm ein neuer Fall aufgetragen. Eine Frau bittet ihn, ihre Mutter Margot Bamborough zu suchen. Diese verschwand bereits 1974 unter sehr mysteriösen Umständen und wurde nie gefunden. „Strike hatte es noch nie mit einem Cold Case zu tun, geschweige denn mit einem, der bereits vierzig Jahre zurückliegt. Doch trotz der geringen Erfolgsaussichten ist seine Neugier geweckt, und so fügt er der langen Liste an Fällen, die er und seine Arbeitspartnerin Robin Ellacott gerade in der Agentur bearbeiten, noch einen hinzu.“ Cormoran Strike und Robin Ellacott begeben sich an den Fall, obwohl sie ihre privaten Angelegenheiten immer wieder einholen. So muss Cormoran immer wieder zu seiner kranken Tante nach Cornwall und Robin hat es mit einer hässlichen Scheidung zu tun. „Nachforschungen zu Margots Verschwinden führen sie auf die Fährte eines vertrackten Falls mit Hinweisen auf Tarotkarten, einen psychopathischen Serienkiller und Zeugen, die nicht alle vertrauenswürdig sind. Und sie merken, dass sich selbst Fälle, die schon Jahrzehnte alt sind, als tödlich herausstellen können…“ Fazit: Alle die meinen Literaturblog schon länger verfolgen wissen, das ich Krimis liebe und vielleicht auch, dass ich ein eingefleischter „Cormoran Strike“ Fan bin. Der Autor Robert Galbraith ist eigentlich die sehr bekannte Schriftstellerin J.K. Rowling und diese hat mittlerweile den fünften Band um den sehr unkonventionellen und charismatischen Detektiv und seine Detektei-Partnerin Robin Ellacott kreiert. Die Sogwirkung begann bei mir bereits mit dem ersten Band und ich freue mich schon riesig auf die nächsten Teile. Wer die ersten Bände noch nicht gelesen oder gehört hat, der kann natürlich mit diesem gleich beginnen, raten würde ich dazu allerdings nicht. Die Zusammenhänge, aber auch die persönlichen Weiterentwicklungen von Strike und Robin sind besser zu verstehen, wenn man mit dem Ersten beginnt. Was diesen Band von den anderen stark unterscheidet ist, dass es diesmal sehr persönlich wird und wir auch ganz neue Seiten der beiden kennenlernen. Wir erfahren viel über Cormoran Strikes Kindheit in Cornwall. Aber auch in das Seelenleben von Robin Ellacott lässt die Autorin uns blicken und so werden manche Entscheidungen und Verhaltensweisen von ihr – gerade auch aus den vorherigen Bänden – verständlicher. Das J.K. Rowling eine begnadete Geschichtenerzählerin ist, ist ja seit langen bekannt und auch ihre Krimis überzeugen mit allem, womit ein guter und spannender Krimi aufzuwarten hat. Neben hervorragenden Protagonisten überzeugt die Autorin vor allem mit ihrer Kunst verschiedene spannende Erzählstränge zu entwickeln, diese Spannung über einen längeren Zeitraum zu halten, um schließlich zum Ende hin die verschiedenen Erzählstränge gekonnt und in hervorragender Manier aufzulösen. Der rote Faden ist dabei kontinuierlich vorhanden und die Geschichte entwickelt sich verständlich und nachvollziehbar; bei einem Buch, dass über 1200 Seiten lang ist – oder 32 Stunden, wenn man sich für das Hörbuch entscheidet – nicht ganz unwichtig. Das Hörbruch wird allerdings auch vom renommierten Sprecher Dietmar Wunder getragen, der mit seiner ausdrucksstarken Stimme mich immer wieder begeistert und der auch – ganz nebenbei gesagt – zu einem meiner Lieblingssprechern gehört. Im Büro der Detektei gibt es eine neue Bürokraft, „Pat“; hervorragend kreiert und von Dietmar Wunder sprachlich umgesetzt. Hier will ich jetzt gar nicht zu viel verraten, hoffe aber das Pat auch im nächsten Band wieder mit von der Partie ist. Gerade die spezielle Mischung dieses Romans – etwa die Rückblicke in das Privatleben der beiden Ermittler, der besondere ungeklärte Fall, bis hin zu einem Serienmörder – hat doch einiges zu bieten und machen diesen Band besonders spannend und interessant. Auch diesmal stehen wieder vor jedem Kapitel Zitate. Diesmal aus Edmund Spensers „Die Feenkönigin“. Mittlerweile sind die ersten vier Teile verfilmt worden, und auch hier lohnt es sich einen Blick zu riskieren. „Cormoran Strike und Robin Ellacott“ gehören auf jeden Fall mit zu meinen derzeitigen Lieblingsermittlern! Besten Dank an den „Random House Audio Verlag“ für das Rezensionsexemplar.

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Einfach nur genial!

Von: Emma Zecka

22.02.2021

Der Klappentext bringt den Inhalt ganz gut auf den Punkt. Toll fand ich, dass Margos Geschichte Strike zufällig begegnet und ihre Tochter nicht einfach klassisch in seinem Büro aufgetaucht ist. Das zeigt, das die Kunden nicht immer über den klassischen Weg kommen. Was mir an der Handlung diesmal unglaublich gut gefallen hat, war die Mischung aus Kriminalfall und Figurenentwicklung. Wie bereits im Klappentext erwähnt, haben es Strike und Robin hier mit ihrem ersten Cold Case zu tun. Wir begleiten die beiden also nicht nur dabei, wie sie Kontakt zu den Personen aufnehmen, die viel mit Margo zu tun hatten, sondern entdecken auch das ein oder andere Geheimnis mit ihnen, das manche Personen haben und das damals bei den ersten Ermittlungen nicht ans Licht kam. Der Fokus lag vor allem auf diesem Fall. Aber wie auch schon in den vorherigen Bänden hat die Detektei natürlich auch mit weiteren Fällen zu tun, die in Nebenhandlungssträngen erwähnt werden. Das brachte etwas Abwechslung in die Handlung, war aber auch so gut eingebaut, dass die kleineren Fälle nicht von Margos Fall abgelenkt haben. Nach und nach tauchen wir mit Strike und Robin tiefer in den Fall ein. Es gibt erste Vermutungen über mögliche Verdächtige. Ich befürchtete zunehmend, dass J. K. Rowling für einen Plottwist gesorgt haben könnte, der ihr noch zum Verhängnis wird. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie froh ich war, dass sie es nicht getan hat. Um diesen Fall lösen zu können, müssen sich Robin und Strike mit Astrologie und den Tarotkarten beschäftigen. Toll fand ich hier, dass J. K. Rowling diese Themen nicht angreift oder ins Lächerliche zieht. Sie nutzt ihre beiden Hauptfiguren dafür, das Für und Wider von Tarot und Astrologie aufzuzeigen. Strike steht dem Ganzen kritisch gegenüber. Robin schafft es aber, sich auf beides einzulassen und gewinnt so interessante Erkenntnisse. Schön fand ich, dass durch die beiden Sichtweisen Menschen, die etwas mit Tarot und Astrologie anfangen können, nicht abgewertet werden, sondern beide Positionen für sich stehen können. Kommen wir nun zur Figurenentwicklung. Es ist schon ein bisschen her, dass ich den vierten Band der Reihe gehört habe. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass sich vor allem Robin in den letzten beiden Bänden weiterentwickelt hat. In diesem Band muss Strike das ein oder andere Mal über seinen Schatten springen. Er lebt schon seit dem ersten Band zurückgezogen und ist eigentlich ganz zufrieden damit. Seiner Familie geht er aus dem Weg, obwohl er diese sehr liebt. Als seine Tante im Sterben liegt, muss er sich einer emotionalen Herausforderung stellen. Es gab eine Szene, die mir in Böses Blut sehr gut gefallen hat, weil J. K. Rowling uns in dieser Szene sehr viele Informationen über Strike und Robin gibt. Strike und Robin streiten. In dieser Szene hatte ich einen Aha-Effekt, weil ich die Stärken und Schwächen der beiden in geballter Ladung greifen konnte: Robin, die viel wahrnimmt, aber auch viel zurückhält, in der Hoffnung, dass ihr Gegenüber schon irgendwann merken wird, was los ist. Wen das aber nicht passiert, wird das innere Fass immer voller und voller. Irgendwann droht es dann zu platzen. Strike, der immer wieder zwischen Nähe und Rückzug schwankt und oft gar nicht erkennen kann, wie seine verschlossene Art auf andere Menschen wirkt. Er ist es gewohnt, für sich zu sein und vieles mit sich auszumachen und droht dabei, sein Gegenüber aus den Augen zu verlieren. Das sind nur Ausschnitte von dem, was uns in Böses Blut erwartet. Ich bin unglaublich gespannt, was die nächsten Bände für uns bereithalten. Außerdem werden in Böses Blut geniale und hinterlistige Nebencharaktere vorgestellt. Bleiben wir lieben bei den genialen, die uns vermutlich auch im nächsten Band begleiten werden. Da wären zum Beispiel Barkley, der Strike bereits in anderen Bänden als freier Mitarbeiter zur Seite stand. Er taucht im fünften Band gefühlt etwas öfter auf, weil er jetzt fester Bestandteil der Detektei ist. Neu hinzugekommen ist Strikes und Robins Sekretärin Pat, die nach außen hin eine harte Schale hat, aber dennoch offen genug war, Strike in einer schwierigen Lage beizustehen. Obwohl Pat wirklich nur am Rande vorkommt, hat es J. K. Rowling geschafft sie so zu beschreiben, dass ich sie mir bildhaft vorstellen konnte. Ich hoffe sehr, dass sie auch in den nächsten Bänden eine Rolle spielt. Kommen wir nun zur Hörbuchgestaltung: Das Hörbuch wurde als ungekürzter Titel von RandomHouse Audio produziert. Das beschert uns eine Laufzeit von ca. 23 Stunden, die spannender nicht sein könnten. Ich bin wirklich froh, dass hier keine Kürzungen vorgenommen wurden. Die ersten beiden CDs habe ich gefühlt in einem Rutsch durchgehört bzw. jede freie Minute mit dem Hören verbracht, weil der Inhalt einfach so spannend und die Produktion so gut war. In der zweiten Hälfte des Hörbuches gibt es aber immer wieder Ruhepausen, die mich das Hörbuch gut unterbrechen ließen, ohne, dass ich Entzugserscheinungen bekommen habe. Gelesen wird das Hörbuch, wie auch die vorherigen Bände, von Dietmar Wunder, der unglaublich gute Arbeit gemacht hat. Meiner Erfahrung nach überzeugen viele Sprecher vor allem mit ihrer Stimmfarbe, während die Sprecherinnen aus meiner Sicht deutlich geschickter interpretieren können. Dietmar Wunder hingegen unterscheidet sich von anderen Sprechern. Er ist mir in diesem Band wieder sehr positiv durch seine Interpretation aufgefallen. Wenn er als Erzähler spricht, hat er eine hellere Stimmfarbe, die gekonnt betont. Wenn er aber in die Rolle von Strike schlüpft, klingt er plötzlich tief und man könnte meinen, dass wir eine völlig andere Stimme hören. Eine meiner Lieblingsstellen war die Szene, als Dietmar Wunder den Streit zwischen Strike und Robin gesprochen hat. Hier war so eine Dynamik, die dieser Szene sehr viel Spannung und Emotionalität verliehen hat. Ich wäre so gerne im Studio dabei gewesen, als er die Szene eingelesen hat, weil mich interessiert hätte, ob er die Szene wirklich in verteilten Rollen eingelesen hat, oder er erst die eine, dann die andere Rolle gesprochen hat und beide Teile im Nachhinein zusammengeschnitten worden sind. Dietmar Wunder hat mich aber auch zum lachen gebracht. Als er in die Rolle von Strikes Vater, einem Rockstar, schlüpft, habe ich Udo Lindenberg nur mit weniger Genuschel wiedererkannt. Eine wirklich tolle Idee. Nur allein wegen dieser Stimme hoffe ich, dass Strikes Vater auch im nächsten Band wieder auftauchen wird. J. K. Rowling hat mich mit ihrem Schreibstil wieder einmal beeindruckt. Vor allem, was ihre Figurenentwicklung und die Dialoge zwischen den Charakteren betreffen, welche ihre Entwicklung weiter vorantreiben. In diesem Band ist mir erstmals aufgefallen, dass sich in den Strike-Krimis viele Erkenntnisse durch Befragungen der Charaktere ergeben. Das bedeutet manchmal auch, dass wir Monologe vor uns haben. Allerdings kamen sie mir bei Rowling überhaupt nicht vor, wie ein Monolog. Rowling hat es geschafft, den Monolog spannend zu verpacken und nicht dafür zu sorgen, dass ich mir dessen Ende herbeigesehnt habe. Außerdem schuf sie einen unabsichtlichen Little-Britain-Moment. Einige von euch kennen die Serie wahrscheinlich. Strike und Robin treffen auf zwei Freundinnen, die sie befragen müssen. Hier fühlte ich mich wie bei einer Szene aus der Serie Little Britain, weil sich eine der beiden Freundinnen ständig in den Vordergrund drängt. Dadurch wurde mir bewusst, dass diese Art vielleicht wirklich etwas typisch britisches sein könnte. Gesamteindruck Ich hätte nicht gedacht, dass mir der fünfte Band dieser Serie so gut gefällt. Ich bin wirklich fasziniert von diesem Hörbuch und kann es allen weiterempfehlen, die einen spannenden Krimi mit tollen Charakteren suchen. Es ist kein Krimi für zwischendurch, sondern ein Roman, der es in sich hat.

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Vita

Robert Galbraith ist das Pseudonym von J.K. Rowling, Autorin der Harry-Potter-Reihe und des Romans »Ein plötzlicher Todesfall«. Die ersten vier Cormoran-Strike-Romane, »Der Ruf des Kuckucks«, »Der Seidenspinner«, »Die Ernte des Bösen« und »Weißer Tod« erklommen die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten und wurden für BBC One als große TV-Serie verfilmt, produziert von Brontë Film and Television. Auf Deutsch sind bislang die ersten drei Fälle über Sky Atlantic und amazon prime video abrufbar oder auf DVD erhältlich. Weitere Folgen sind in Vorbereitung.

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Dietmar Wunder

Dietmar Wunder leiht Hollywoodstars wie Adam Sandler, Cuba Gooding Jr. und Daniel Craig seine Stimme. Außerdem ist er ein gefragter Hörbuchsprecher. Er hat bisher allen Romanen von Robert Galbraith seine unverwechselbare Stimme geliehen.

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