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Walter Kempowski

Langmut

Gedichte

Gekürzte Lesung mit Walter Kempowski
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„Meinem Mann war es wichtig, die Gedichte hörbar zu machen.“ Hildegard Kempowski

Zu seinem 80. Geburtstag, das hat Walter Kempowski kurz vor seinem Tod verfügt, soll der Gedichtzyklus „Langmut“ erscheinen. „Ich glaubte immer“, so Kempowski, „dass ich nie ein Gedicht schreiben werde, und doch stieß mir die Stimme, wie Rilke sagt, eines Tages den Mund auf. Da wusste ich auf einmal, dass mit meinem Buch ‚Im Block’ noch nicht das letzte gesagt worden war über meine Haftzeit in Bautzen.“

Am Beginn stand die traumatische Erfahrung der Haft in Bautzen. Dann wurde der junge Kempowski durch das DDR-Regime isoliert. Nach seiner Ausreise in die Bundesrepublik ließ sein Gefängnisbuch „Im Block“ aufhorchen. Mit „Langmut“, entstanden in seinen letzten Lebensjahren, schließt sich nun der Kreis. Walter Kempowski hat diese Gedichte kurz vor seinem Tod bei Radio Bremen eingelesen. Sie erscheinen jetzt zum ersten Mal auf einem Hörbuch, musikalisch begleitet von Auszügen aus Dimitri Schostakovitsch „24 Präludien und Fugen Op.87“, gespielt von Annorte Kaesche (Pianao).

Ein beeindruckendes Hörerlebnis!

"Die spröden Verse waren ihm offenbar sehr wichtig. Wer sie jetzt anhört, begreift auch, warum: Sie bilden sozusagen den Schlußstein zu seinem Werk."

NDR Kultur

Originaltitel: Langmut
Originalverlag: Knaus
Hörbuch Download (gekürzt), Laufzeit: ca. 0h 13min
ISBN: 978-3-8371-7545-5
Erschienen am  27. May 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Walter Kempowski wurde am 29. April 1929 als Sohn eines Reeders in Rostock geboren. Er besuchte dort die Oberschule und wurde gegen Ende des Krieges noch eingezogen. 1948 wurde er aus politischen Gründen von einem sowjetischen Militärtribunal zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Nach acht Jahren im Zuchthaus Bautzen wurde Walter Kempowski entlassen. Er studierte in Göttingen Pädagogik und ging als Lehrer aufs Land. Seit Mitte der sechziger Jahre arbeitete Walter Kempowski planmäßig an der auf neun Bände angelegten "Deutschen Chronik", deren Erscheinen er 1971 mit dem Roman "Tadellöser & Wolff" eröffnete und 1984 mit "Herzlich Willkommen" beschloss. Kempowskis "Deutsche Chronik" ist ein in der deutschen Literatur beispielloses Unternehmen, dem der Autor das mit der "Chronik" korrespondierende zehnbändige "Echolot", für das er höchste internationale Anerkennung erntete, folgen ließ.

Walter Kempowski verstarb am 5. Oktober 2007 im Kreise seiner Familie. Er gehört zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. Seit 30 Jahren erscheint sein umfangreiches Werk im Knaus Verlag.

© Helmut Fricke
Walter Kempowski

Pressestimmen

„…liest Kempowski auch 'Langmut' selbst und überzeugt erneut durch seine tiefgründige, zugleich feinnervige Stimme. Außerordentlich eindringlich erlebt der Hörer die Seelenlage eines sensiblen Gefangenen.“

dpa

„…und erst recht die bei 'Random House' erschienene CD sind bewegende Dokumente.“

NDR 1

"Diese Verse gehen über den autobiographischen Rahmen weit hinaus: Chiffren als Lebensresümee, so leise wie nachhallend."

Der Spiegel

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