Buchtipps nicht nur für Frauen

Nicht nur die jüngste MeToo Bewegung zeigt, dass die Debatten um die Gleichberechtigung der Frauen auch 2021 noch hochaktuell sind. Was alles nicht nur in unserem System schief läuft, machen neben Gloria Steinem, Roxane Gay, Ruth Bader Ginsburg oder Caroline Criado-Perez noch viele weitere Autor*innen aus dem btb Verlag deutlich. Sie erzählen von Sexualität und Frausein in der islamischen und orthodoxen Welt, vom Umgang mit dem Älterwerden, oder vom Leben freier und starker Frauen aus vergangenen Jahrhunderten.

Konstellationen

Wie kann man die Geschichte des eigenen Körpers erzählen, in Gesundheit, Krankheit, Mutterschaft? Wie kann man diese Geschichte als Frau erzählen, noch dazu als Frau in Irland? Mit diesen mutigen und starken Texten tut Sinéad Gleeson genau das.

Das ganze Leben ist in diesem Buch: von der Geburt zur ersten Liebe, von Schwangerschaft zu Muttersein, bedrohlicher Krankheit, Alter und Tod. Sinéad Gleeson nimmt uns mit auf eine Reise, die zugleich sehr persönlich und zutiefst universell ist.

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Paperback
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Botschaften an mich selbst

Ein radikal aufrichtiges Debüt. Der Nummer-1-Bestseller aus Irland: Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück – unbändig, mutig, und absolut außergewöhnlich erzählt.

»Emilie Pine hat mit ›Botschaften an mich selbst‹ ein selten ehrliches Buch über das schmerzliche Leben einer Frau geschrieben.«
NZZ am Sonntag, Bücher am Sonntag (28. Februar 2021)

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Hardcover
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Leserstimmen

schonungslos ehrlich

09.06.2021

»Ich habe mich entschieden glücklich zu sein. Dieses Glück ist nicht vollkommen oder schmerzfrei. Es liegt Trauer darin. Und es ist dadurch noch stärker.«
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In »Botschaften an mich selbst« teilt Pine intime Details und Erfahrungen ihres Lebens mit uns, wodurch das Buch auf mich wie ein greifbarer Schlussstrich wirkt.
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Emilie Pine ist schonungslos ehrlich mit sich selbst und uns, wenn sie über die Beziehung zu ihrem alkoholkranken Vater und verdrehte Eltern-Kind-Beziehung, internalisierten Sexismus sowie die Daseinsberechtigung der Frau und des weiblichen Körpers (Stichworte: Menstruation und Unfruchtbarkeit) in der Gesellschaft spricht.

»Zum Teufel mit dem Verstecken, zum Teufel mit der Scham, zum Teufel mit dem Stillsein.«
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Der Ton des Buches ist abgeklärt, fast nüchtern, als seien diese sechs Essays so etwas wie ein Plädoyer dafür sich nicht von ihrer Vergangenheit oder anderen Maßstäben bestimmen zu lassen. Daher empfand ich diese Abgeklärtheit besonders interessant, weil ich sie als Zeichen emotionaler Distanz interpretiert habe, die ihr möglicherweise half dieses Buch zu verfassen.
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»Ich habe aufgehört, mich über das Fehlen zu definieren. Ich habe aufgehört, das Wort „scheitern“ in Bezug auf meinen Körper zu benutzen. Und ich höre jetzt damit auf, diese Geschichte zu erleben und aufzuschreiben.«

So persönlich das Buch ist, ermutigt es über solche Themen zu sprechen, egal in welchem Ton. Es streut Hoffnung, dass man sein Leben selbst wieder in die Hand nehmen kann, auch wenn einem einige Steine in den Weg gelegt wurden. Insgesamt ein sehr mutiges Buch.

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Emilie Pine brauchte Mut, dieses Buch zu schreiben, wir sollten den Mut aufbringen, es zu lesen!

29.04.2021

Moin zusammen!

#botschaftenanmichselbst
Von #emeliepine
Am 08.03.21 beim @btb_verlag @penguinrandomhouse erschienen
220 Seiten
20,00€

Ich möchte Emilie Pine gern lange umarmen und ihr persönlich für dieses großartige Buch danken! Wasserfeste Mascara wäre da Pflicht!

Das, was sie erlebt, wie sie es erlebt und geschildert hat, ist von der Intensität her einem Schlag ins Gesicht gleichzusetzen. Es sitzt und tut weh: Alkoholismus von Eltern, Drogenmissbrauch, Frage nach Kinderwunsch, Sexismus, Vergewaltigung, Verlust und Trauerbewältigung, Burnout und Leistungsdruck, Selbstliebe… Die Themen sind so vielfältig wie das Cover, aber größtenteils nicht so farbenfroh.

Ich bewundere die Autorin für ihren Mut, ihre Stärke, ihre Offenheit und für diese Entwicklung, die sie trotz der Gegebenheiten durchgemacht, und das mindset, das sie dadurch entwickelt hat:

„Ich habe mich entschieden glücklich zu sein. Dieses Glück ist nicht vollkommen oder schmerzfrei. Es liegt Trauer darin. Und es ist dadurch noch stärker.“ „Ich habe Angst, über das (…) zu schreiben, weil ich immer noch überzeugt bin, dass es mich nicht stark, sondern schwach aussehen lässt. (…) Ich habe Angst. Aber ich mache es trotzdem.“

Der Schreibstil ist einfach, klar und direkt. An einigen Stellen (Reden/Nicht Reden) sind mir die stilistisch motivierten Wiederholungen zu viel oder nicht konsequent im ganzen Essay angewendet. (Ich erinnere mich…) Die Macht dieses Werkes steckt für mich weniger in der Sprache, dafür umso mehr in der Thematik, Ehrlichkeit und in der Intimität, die sie entstehen lässt. Die Zeitsprünge sind zwar ein wenig anstrengend, machen die Essays aber lebendig, als säße man mit ihr zusammen und würde ihr beim Erzählen zuhören.

An vielen Stellen habe ich Kopfschmerzen vom bestätigenden Nicken bekommen, musste einfach nur sintflutartig heulen, weil ich mich mit ähnlichen Erfahrungen verstanden und gehört fühlte, ohne was gesagt zu haben. Ich habe Mitleid und Wut empfunden. Dieses Gefühlspotpourri hat das Lesen anstrengend gemacht, aber im positiven Sinne!

Anfang der Woche habe ich angefangen und gleich fast die ersten zwei Essays auf einen Rutsch gelesen, einfach weil der Inhalt so viel Gewalt, so viel Macht hat. Grundsätzlich würde ich - und das habe ich dann auch ab Seite 80 getan- jeweils ein einzelnes Essay lesen und dann pausieren. Und ich werde es definitiv noch ein zweites, vielleicht auch ein drittes Mal lesen, um noch mal tiefer in die gehaltvollen Sätze und Abschnitte einzutauchen.

Emilie Pine brauchte Mut, dieses Buch zu schreiben, wir sollten den Mut aufbringen, es zu lesen.. #love

(unbezahlte Werbung)
Vielen Dank noch mal an der Stelle für das #rezensionsexemplar @bloggerportal

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Gloria Steinem

»Eine Ausnahmeerscheinung, ikonisch, klug, unabhängig.« FAZ

Sie ist eine der größten Kultfiguren des Feminismus. Vorbild für Frauen seit mehr als fünf Jahrzehnten. Bis heute setzt sich Gloria Steinem leidenschaftlich dafür ein, dass die Stimmen von Frauen gehört werden - sei es in der #metoo-Debatte oder beim Women's March in Washington. In ihren Memoiren blickt die Tochter eines durch die Lande tingelnden Antiquitätenhändlers zurück auf ein ereignisreiches Leben. Ein Leben, das weder Rast noch Ruhe kannte und in dem die Hoffnung auf ein gerechteres Miteinander von Männern und Frauen nie erlosch. Mitreißend beschreibt Gloria Steinem, wie sie zu einer der »coolsten« Frauenrechtlerinnen wurde, der es nie nur um Feminismus ging, sondern um soziale Gerechtigkeit.

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Ruth Bader Ginsburg

»Vorreiterin. Heldin. Wonderwoman.« (ttt) Ruth Bader Ginsburg hat die Welt verändert. Ihr Gesicht prangt auf T-Shirts, ihre mutige Haltung inspiriert Menschen aller Generationen. Die zierliche Richterin am Obersten Gerichtshof der USA war moralischer Kompass und feministische Ikone der Millennials - geschätzt, mitunter auch gefürchtet für ihren messerscharfen Verstand, ihren Witz und ihren Kampfgeist. Zeit ihres Lebens hat sie unbeirrt für Gerechtigkeit gekämpft. Im Alter von 87 Jahren ist sie am 18. September 2020 in Washington einem Krebsleiden erlegen. Ihre Botschaft aber hallt nach. »I dissent - Ich widerspreche.« Diese Worte haben sie berühmt gemacht.

1956 begann RBG, wie viele sie heute nennen, ihr Jurastudium an der Eliteuniversität Harvard - als eine von nur neun Frauen unter 500 Männern. Sie wurde eine der ersten Jura-Professorinnen in der USA und erkämpfte in den 1970er-Jahren gegen alle Widerstände bahnbrechende Gerichtsurteile zur Gleichstellung der Geschlechter. 1993 ernannte Präsident Clinton sie zur Richterin am Supreme Court, die zweite Frau überhaupt am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Seitdem wurde sie wie ein Popstar gefeiert. »Ein Leuchtfeuer des Rechts« (DIE ZEIT).

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Unsichtbare Frauen

Ein kraftvolles und provokantes Plädoyer für Veränderung!
Unsere Welt ist von Männern für Männer gemacht und tendiert dazu, die Hälfte der Bevölkerung zu ignorieren. Caroline Criado-Perez erklärt, wie dieses System funktioniert. Sie legt die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Erhebung wissenschaftlicher Daten offen. Die so entstandene Wissenslücke liegt der kontinuierlichen und systematischen Diskriminierung von Frauen zugrunde und erzeugt eine unsichtbare Verzerrung, die sich stark auf das Leben von Frauen auswirkt. Kraftvoll und provokant plädiert Criado-Perez für einen Wandel dieses Systems und lässt uns die Welt mit neuen Augen sehen.

»Es geht um vermeintlich banale Dinge, die jedoch Frauen auf der ganzen Welt benachteiligen: etwa das Fehlen von sicheren Herden in Küchen, der mangelnde Zugang zu Toiletten, die Temperatur in Büroräumen, die Erprobung von Medikamenten vorwiegend an Männern. Das Buch von Caroline Criado-Perez enthält viele Daten und ist gleichwohl ein Pageturner.«
Aus der Jurybegründung zum NDR Kultur Sachbuchpreis 2020 (17. November 2020)

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Bad Feminist

Leider liebt sie Rapmusik, das Frauenbild: grauenvoll. Leider liest sie sehr gerne Fashion-Magazine, das Frauenbild: ebenfalls erschreckend. Und ihre Lieblingsfarbe ist leider: pink. In einer Zeit, in der Barack Obama sich als Feminist bezeichnet und sogar Modeimperien den Schriftzug in großer Zahl auf T-Shirts drucken, wahrscheinlich keine gute Idee. Feminismus ist chic geworden und angekommen in der Popkultur. Aber was kann guter Feminismus heute wirklich sein? In ihrem hochgelobten Essayband sprengt Roxane Gay das ideologische Korsett eines guten und starren Feminismus und erklärt sich selbst ironisch zum Bad Feminist – stimmgewaltig, bestechend klug und fern jeder Ideologie unterzieht sie unsere Gegenwart einer kritischen Analyse und zeigt, wie man alles auf einmal sein kann: eine der bedeutendsten Feministinnen der Gegenwart und dabei definitiv nicht perfekt.

»Roxane Gay ist witzig, radikal ehrlich und eine der einflussreichsten Feminst_innen unserer Zeit.«
taz, Fatma Aydemir (16. Juli 2019)

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Mut, Macht und Stärke - Geschichten von und über Frauen, die bestärken und aufrütteln

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