Manche Geheimnisse kann das ewige Eis nicht für immer begraben ...

Ein Anruf wirft die Linguistin Valerie völlig aus der Bahn. Wyatt, ein Forschungskollege ihres toten Bruders, hat in der Arktis ein Mädchen gefunden, das eine unbekannte Sprache spricht. Obwohl Valerie den Ort fürchtet, an dem ihr Bruder starb, reist sie ins ewige Eis. Dort droht die Situation sie zu überwältigen: Die Natur ist wild, Wyatt brillant, aber unberechenbar. Einzig zu dem Mädchen Naaja spürt Valerie eine tiefe Verbindung, und es gelingt ihr, dessen Vertrauen zu gewinnen. Aber Naaja wird jeden Tag schwächer, und Wyatt verhält sich immer rätselhafter. Valerie weiß, dass sie auf ihre Intuition vertrauen und Naaja retten muss – selbst wenn sie damit ihr Leben aufs Spiel setzen muss ...

Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31678-6

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Ein großartiger und unvergesslich schöner Roman darüber,
was wir bereit sind, für die Menschen zu tun, die wir lieben.

Eins
Den Namen »Wyatt Speeks« in meinem Posteingang zu sehen war wie ein Schlag in die Magengrube. Alles stürzte wieder auf mich ein: der entsetzliche Anruf, die Fassungslosigkeit, das Bild meines Bruders, erfroren in der arktischen Eiswüste.
Ich klappte den Laptop zu, setzte ein schwaches Lächeln auf. Ich würde an der Uni nicht in Tränen ausbrechen. Trauer war für den Feierabend reserviert, für die abendliche Flasche Merlot, für meine dunkle Wohnung, für das Erwachen im Morgengrauen auf der Couch, wenn das bläuliche Licht des Fernsehers über meine schmerzenden Muskeln glitt.
Nein, im Moment musste ich mich auf das frische, erwartungsvolle Gesicht meiner Doktorandin konzentrieren, die gerade ein Forschungssemester in Tibet beantragte, um in einem kleinen Dorf im Himalaja, das nur über unwegsame Bergpässe zu Fuß und vielleicht mit Yaks erreichbar war, eine neu entdeckte Sprache zu studieren. Während ich mir ihre leidenschaftliche Begründung anhörte – und versuchte, mein rasendes Herz zu zügeln –, stieg ein altes Schamgefühl in mir auf.
Ich selbst hatte mich in Sachen Feldforschung nie weiter gewagt als auf einen nahen Friedhof, um irgendeine altenglische Inschrift auf einem zerbröckelnden Grabstein zu entziffern. Und auch das nur am helllichten Tag, weil mir tote Menschen – selbst unter der Erde – ebenfalls Angst machten. Noch nie war meine Neugier auf einen Ort oder eine Sprache und die Menschen, die sie sprachen, stärker gewesen als mein Reflex, einfach Nein zu sagen. Ich hatte mit angeblichen Terminüberschneidungen ein traumhaftes Forschungssemester in den peruanischen Anden abgelehnt, um Quipus oder »sprechende Knoten« zu studieren – unterschiedlich lange, mit Knoten versehene Baumwollschnüre, die Läufer von Dorf zu Dorf trugen und die je nach Knotenkombination kommunale Nachrichten übermittelten: gezahlte oder geschuldete Steuern, Geburten und Todesfälle, Mitteilungen über Hungersnöte, Dürren, Missernten, Seuchen und so weiter. Ich hatte sogar auf die einmalige Chance verzichtet, eine Sprache zu ergründen, die in die Wände der zweitausend Jahre alten Longyou-Grotten im chinesischen Quzhou gemeißelt war.
Warum?
Angst: die lähmende Sorte. Ich klammere mich an das Vertraute, das Sichere oder das, was ich für sicher halte. Es gibt nur ganz wenige Orte, an denen ich normal funktioniere: meine Wohnung, fast überall auf dem Campus – außer dem Football Stadion, zu viel Freifläche –, der Supermarkt, das Pflegeheim meines Vaters. Bei meinem ersten Besuch in der neuen, riesigen und glitzernden Whole-Foods-Filiale – ganz relaxed auf einer doppelten Dosis Beruhigungsmittel – flatterte ein Vogel über mir in den Dachsparren herum. Ich hatte nur einen Gedanken: Wann kommt der runtergeschossen und hackt mir die Augen aus?
Ich hab den Biomarkt nie wieder betreten.
Paradoxerweise war ich diejenige, die die Forschungsreisen meiner Studierenden absegnen konnte oder auch nicht, als wäre ausgerechnet ich imstande, über Risiken und Charaktereigenschaften zu urteilen. Ich schaute in die glänzenden Augen der jungen Frau vor mir, einer meiner Lieblingsstudentinnen, und hielt sie noch ein wenig hin – stellte ein paar banale Fragen nach ihrer Zielsetzung –, um vielleicht etwas von ihrer magischen Normalität in mich aufzusaugen. Leider vergeblich. Ich genehmigte ihre Reise nach Tibet und fragte mich dabei: Wie sieht sie mich eigentlich? Ich wusste, dass sie mich mochte, aber – dieses lässige Winken ihrer Hand mit dem Silberarmreif, als sie sich verabschiedete, dieser Ausdruck in ihren Augen! Ich schwöre, es lag eine Spur Mitleid, Verachtung darin. Als ob sie mein Geheimnis kannte. Ihre Dozentin war eine Schwindlerin.

Ich bin Linguistin. Ich kann mich auf Deutsch und in den meisten romanischen Sprachen verständigen, und ich habe eine Schwäche für tote Sprachen: Latein, Sanskrit, Altgriechisch. Aber es sind die ausgestorbenen Sprachen – Altnordisch und Altdänisch –, die mich faszinieren.
Sprachen offenbaren, was es bedeutet, Mensch zu sein. Das Verlangen, uns verständlich zu machen, ist etwas Ursprüngliches. Wir malen Zeichen auf Papier, brabbeln irgendwelche Laute, dann einigen wir uns wie durch ein Wunder darauf, dass diese Kritzeleien oder Silben tatsächlich etwas bedeuten, und das alles nur, damit wir einander auf eine bestimmte Art und Weise erreichen können. Sanskrit hat sechsundneunzig Wörter für Liebe, von der besonderen Liebe einer jungen Mutter zu ihrem Baby bis hin zu einem für unerwiderte romantische Liebe, aber es hat doppelt so viele für Kummer. Mein Lieblingswort ist sokaparayana, was »ganz dem Schmerz ergeben« bedeutet. Ein seltsam tröstliches Wort, das mir sanft über die Lippen kommt.
Obwohl ich gut mit Worten umgehen konnte, neigte ich dazu, das Offensichtliche zu übersehen. Dass mein Exmann sich endgültig von mir trennen wollte, begriff ich erst, als er die Scheidung einreichte. Dass mein Vater nicht mehr lange da sein würde, weil er sehr alt und außerdem schwer an Lungenkrebs erkrankt war, wurde mir erst so richtig bewusst, als ich nach seinem Umzug ins Pflegeheim mein Elternhaus ausräumte und plötzlich schluchzend auf die Knie sank, überwältigt von dolor repentino, einer jähen Schmerzattacke. Die quälende Erkenntnis, dass mein Zwillingsbruder Andy – der Mensch, der mir am nächsten stand – sich über Monate hinweg von mir distanziert hatte, drang mir erst nach seinem Tod und in den denkbar schlechtesten Situationen ins Bewusstsein: während einer Vorlesung vor einem voll besetzten Hörsaal, im Gespräch mit dem Dekan auf dem Flur. Immer wenn ich diese heftigen, plötzlichen, psychischen Dolchstiche empfand, schloss ich kurz die Augen oder wandte mich ab, um zu husten, während ich in Gedanken sokaparayana, sokaparayana wiederholte, bis ich wieder sprechen konnte.
Am sichersten fühlte ich mich in meinem Büro, allein mit meinen Büchern, Tabellen, Runenzeichen und alten Textfragmenten; und wenn ich eine Passage – oder nur ein Wort! – entschlüsselte, lief mir ein freudiger Schauer des Verstehens über den Rücken. In diesem Moment war die Distanz zwischen mir und einem anderen Menschen kurz aufgehoben. Es war, als würde jemand zu mir und nur zu mir sprechen.
Zwei Jahrzehnte lang hatten diese Schimmer der Verbundenheit genügt, um mir Kraft zu geben, aber mit der Zeit verloren sie allmählich ihren Glanz. Die persönlichen Offenbarungen nährten mich nicht mehr, wärmten mich nicht mehr so wie früher. Ich sehnte mich nach mehr Nähe zum menschlichen Herzen. Nicht durch Worte – wie erhellend oder geistreich sie auch sein mochten –, sondern in der lebendigen Welt.

Genau um acht Uhr an jenem Abend – am Ende meiner Sprechstunde – stand ich auf und schloss die Tür ab. Straffte die Schultern, strich meinen Rock glatt und setzte mich wieder hin. Draußen vor dem Fenster warf die unbarmherzige Spätaugustsonne lange Schatten über das dürre Gras im Campushof.
Ich öffnete die E-Mail. Die Betreffzeile war leer, aber Wyatt hatte sich nie an gute Umgangsformen gehalten. Mir pochte der Kopf vor Erschöpfung am Ende des Sommersemesters. Ich war nicht in der Stimmung, von Professor Speeks irgendetwas Neues über meinen Bruder zu erfahren, vielleicht liebevolle Erinnerungen daran, wie er Andy durch die anstrengende Zeit der Promotion geholfen hatte, oder auch nur irgendwas Lustiges, das Andy während ihres gemeinsamen Jahres im Eis gesagt oder getan hatte.
Ich erwog, die Nachricht ungelesen zu löschen, aber ich spürte ein Kribbeln in den Fingern. Irgendetwas gab mir zu verstehen: Tu’s nicht. Dennoch sträubte ich mich, bis von tief unten in meiner Wirbelsäule ein dunkleres Wissen heraufdrängte und mich warnte, dass es ein schrecklicher Fehler wäre, die Mail nicht zu öffnen.

Von: Wyatt.Speeks@ArcticGreenlandScience.org
An: VChesterfield@Brookview.edu

Hallo, Val. Hoffe, es geht dir gut, alles in allem. Hier bei uns ist was passiert. Wir haben einen Körper im Eis gefunden, draußen auf Gletscher 35A. Ein kleines Mädchen. Wir konnten sie aus dem Eis schneiden und ins Camp bringen. Val, wir haben sie aufgetaut, und sie lebt. Frag mich nicht, wie das möglich ist. Ich kann’s nicht erklären. Sie ist acht, neun Jahre alt, schätze ich. Und sie redet fast pausenlos, aber in einer Sprache, die ich noch nie gehört habe. Nicht mal Pitak, unser Versorgungspilot aus Qaanaaq, versteht ein Wort, und der spricht Inuktun. Auch Jeanne ist ratlos, also können wir das Mädchen bloß mit Essen versorgen und ständig nicken und krampfhaft überlegen, wie es weitergehen soll.
Ich habe eine Tonaufnahme von ihr angehängt. Vielleicht verstehst du ja, was sie sagt? Du bist die Expertin. Hör sie dir an, und melde dich, sobald du kannst. Und erzähl bitte niemandem von der Sache.

Wyatt


Die MP3 ruckelte über meinen Bildschirm wie eine Skyline.
Ein aufgetautes Mädchen, das lebte?
Schweiß perlte mir auf der Stirn, obwohl die Klimaanlage auf vollen Touren lief. Ich stand auf, trat ans Fenster, setzte mich wieder hin. Sah auf die Uhr: zu früh für eine Pille. Ich trank den letzten Schluck abgestandenen Kaffee in meiner Tasse, zog ratternd eine Schreibtischschublade auf, nahm eine Flasche Amaretto heraus und füllte die Tasse halb. Der süße, warme Alkohol drang rasch durch meinen leeren Magen ins Blut. Machte alles weicher.
Ich dachte an die zahllosen Male, die ich Andys Stimme in den letzten fünf Monaten im Kopf abgespielt hatte, wie lebendig er auf diese Weise noch immer für mich war. Erinnerungen daran, wie wir als Kinder durch das Haus am See hoch im Norden von New York tobten, die T-Shirts noch nass vom Schwimmen. Oder Quartett und Monopoly spielten, während unsere geliebte Hündin Frida sich an uns kuschelte und unsere Eltern sich mit zu vielen Cocktails in eine gute Stimmung tranken: ein seltener Lichtblick in ihrer zerbrechenden Ehe. Und das beruhigte uns, stärkte unsere gemeinsame Illusion, dass sie zusammenbleiben würden, wenn wir nur brav genug waren.
Immer mal wieder hatte ich mich in die Fotos vertieft, zugelassen, dass ich »etwas fühlte«, wie meine Therapeutin mir riet. Ich trauerte um jedes Hemd und jedes Paar Schuhe, als ich seine Kleidung und seine Sachen verschenkte oder entsorgte. Doch von einigen Dingen konnte ich mich nicht trennen, vor allem nicht von seinen Zeichnungen. Der einzige andere Ort, an dem er weiterlebte, war mein Handy: Ein Dutzend gespeicherte Nachrichten war noch da.
Auf meinem Bildschirm pulsierte jetzt der rote Vorwärtspfeil für die Tonaufnahme. Mein Finger schwebte zitternd über der Maustaste. Ich brachte ihn unter Kontrolle und klickte auf Play.
Der erste Schock war die Panik in dieser hohen, niedlichen Mädchenstimme, denn obwohl ich kein Wort verstand, löste sie sofort den Impuls aus, das Kind fest in die Arme zu schließen. Der bebende Schmerz in den absolut fremdartigen Worten wurde in dem Achtundzwanzig-Sekunden-Clip nur noch intensiver, als würde die Kleine um irgendetwas flehen. Ich versuchte mir vorzustellen, wie sie im Eis gefangen gewesen war, mir auszumalen, was für Schrecken sie dort hingebracht haben mochten.
Ich spielte die Aufnahme erneut ab.
Was für eine Sprache ist das?
Natürlich tippte ich als Erstes auf Westgrönländisch, hörte aber keinerlei Übereinstimmung. Dänisch war es auch nicht – Grönland war von Dänen besiedelt worden –, aber nein, das hier war Dänisch, das in einen Mixer geworfen und mit irgendwas vermischt worden war. Finnisch? Auch das nicht ganz. Die Vokale waren zu lang, die Betonung lag auf der letzten Silbe. Es war eindeutig kein Norwegisch, und für Schwedisch war es zu knapp und abgehackt. Ich holte eine Aufnahme mit Altnordisch auf den Bildschirm und hörte sie mir parallel zur bebenden Stimme des Mädchens an. Der Tonfall war stellenweise ähnlich, aber ich konnte kein einziges Wort zuordnen.
Diese Sprache war mir völlig neu.
Ich war ratlos.
Ich lauschte ein weiteres Mal.
Und noch mal.
Mir wurde heiß im Gesicht. Der Bildschirm beschlug von meinem Atem, als ich mich vorbeugte, als ob Nähe mir weiterhelfen könnte.
Nichts – ich verstand lediglich pure Emotion.
Ich lehnte mich zurück. Versuchte, mir alles in Erinnerung zu rufen, was ich in linguistischer Hinsicht über den Ort wusste, wo Wyatt war – wo Andy gestorben war.
In Grönland wurden drei Hauptdialekte gesprochen: West grönländisch, Ostgrönländisch und Inuktun, das nur knapp tausend Muttersprachler hatte. Während des Studiums hatte mich diese Kultur aus Tierhäuten, Sehnen, Knochen, Stein, Schnee und Eis fasziniert, doch am Ende wurde ich eher zur Generalistin. Ich war in der Lage, Sprachen routiniert zu entschlüsseln, wenn ich genug Kontext und Anhaltspunkte hatte.
Ich stand auf und tigerte hin und her, die Tasse in der Hand. Tatsache war: Ich musste gar nichts machen. Ich könnte so tun, als hätte ich die Mail nie geöffnet. Wyatts Anrufe ignorieren. Ich wollte bloß zurück nach Hause schleichen und mich mit meinem Alkohol und meiner Trauer verkriechen und nie wieder hervorkommen.
Wenn ich nur nicht ihre Stimme gehört hätte! Ich hätte die ganze Sache vergessen können. Doch selbst als die Aufnahme zu Ende war, hallte sie in mir nach, spürte ich ihren Klang, ein schnelles Pulsieren in meinen Kieferknochen. Mit Wyatt zu reden – oder ihm nur eine E-Mail zu schicken – würde das ganze Grauen mit Andy wieder zurückbringen, aber wer war das Mädchen? Und wieso kein Foto oder Video? Gab es da etwas, das ich nicht sehen sollte? Ich drehte mich um, nahm die vier Wände meiner kleinen Welt in Augenschein. Meine deprimierend vertrauten Poster, die Bücherregale, mein Krimskrams – sogar meine gerahmten Ehrungen und Auszeichnungen – trösteten mich und widerten mich zugleich an. Es ist bloß ein Anruf, Val, dachte ich. Herrgott noch mal, das schaffst du.
Ich kippte den Rest meines Amarettos herunter und griff nach dem Festnetztelefon, um Wyatt am anderen Ende der Welt in seiner Klimaforschungsstation auf der Insel Tarrarmiut – übersetzt »Schattenland« – vor der Nordwestküste Grönlands anzurufen. Meine Hand war bereits schweißnass, als ich auf das seltsame Dad-dad-dad des Auslandsanrufs lauschte. Falls es nicht zu bewölkt war und der Wind, der fast ständig mit fünfzig Meilen pro Stunde blies, die Antennen nicht weggerissen hatte, würde der Satellitenanruf durchgehen, und dann gäbe es kein Zurück mehr.


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Das Kind aus dem Eis

Von: mimitatis_buecherkiste
29.09.2022

Ein Forschungskollege ihres toten Bruders ruft die Linguistin Valerie an und bittet sie um Hilfe. Er hat in der Arktis ein kleines Mädchen gefunden, deren Sprache niemand erkennt, Valerie soll herausfinden, woher das Kind kommt. In der Arktis angekommen, merkt Val schnell, dass etwas nicht stimmt und weiß bald nicht mehr, wem sie trauen kann. Als das Mädchen langsam Vertrauen zu Val fasst, ist es fast zu spät, denn das Kind wird immer schwächer und Val muss eine Möglichkeit finden, es zu retten. Der Preis dafür ist jedoch sehr hoch.

Erst gemächlich kommt die Geschichte in Schwung, anfangs dreht sich alles um die physische und psychische Verfassung von Val, die nach dem Tod ihres Bruders immer noch mit der Trauer kämpft. Dies ist nicht uninteressant, weil ich so ein Gefühl für die Person dahinter bekomme. Mit vielen Hinweisen und Andeutungen schürt die Ich-Erzählerin Val meine Neugierde und ich kann es nicht erwarten, bis die Reise endlich losgeht. Meine anfängliche Euphorie legt sich allerdings schnell wieder, denn in der Mitte dümpelt die Story schon ein wenig vor sich hin, um im letzten Drittel das Tempo plötzlich anzuziehen und dann nicht mehr zu verlangsamen.

Die Geschichte ist ein wenig mystisch angehaut, jedoch nicht in dem Maße, dass es vollkommen unrealistisch wäre, was ich persönlich nicht mag. Die Beschreibungen der unwirtlichen Landschaft und der Tierwelt fand ich faszinierend und hätte auch gern mehr darüber gelesen, genauso wie über das unbekannte Kind aus dem Eis. Leider ist dies in weiten Strecken etwas untergegangen zu Lasten der Figur Val, die einfach zu viel mit sich selbst beschäftigt war. Das letzte Drittel bewahrt das Buch tatsächlich davor, mittelmäßig bewertet zu werden, denn dieser Teil konnte mich fesseln und unglaublich gut unterhalten, zudem gefiel mir die Auflösung total gut. Ich war mir lange nicht sicher, welches Ende diese ungewöhnliche Erzählung nehmen wird. Von mir gibt es dreieinhalb Sterne.

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Bildgewaltig und sehr erstaunlich actionreich

22.09.2022

Bildgewaltig und sehr actionreich führt uns EIN LIED VOM ENDE DER WELT in die faszinierende Landschaft der Arktis und die klaustrophobischen Bedingungen einer Forschungsstation. Es beginnt interessant und doch unglaubwürdig, aber Ferencik kann den Leser überzeugen, dass es durchaus im Bereich des Möglichen ist, wenn jemand aus dem tiefen Eis aufgetaut wird (ignorieren wir die Tatsache, dass das bei Mammuts bisher erfolglos blieb). Aber der Aufhänger der Geschichte funktioniert und ist nur ein kleiner Teil der spannenden Geschichte mit ihren zahlreichen Wendungen. Und so fantastisch Naajas Existenz auch sein mag, die Situation in der Arktis ist es nicht. Und so zeigt dieser Thriller, mit seinem ruhigen und nie langweilenden Anfang, erstaunlich deutliche Worte in Bezug auf unseren Umgang mit dem Planeten und dem Problem der Klimaveränderungen. Anfangs wird man etwas eingelullt von Isas Kommunikationsversuchen mit Naaja und abgelenkt von den eigentlichen Vorkommnissen, die nach und nach offenbart werden
Die Autorin baut den Spannungsbogen langsam auf und kann diesen auch bis zum Schluss halten. Selbst in den ruhigen Momenten ist ihre beschauliche Erzählweise fesselnd.
Erica Ferencik ist ein sehr atmosphärisches Buch gelungen, das dem Leser die Arktis näher bringt, auf den Klimawandel hinweist (und dabei ist es traurig, dass man das immer wieder machen muss, weil man sich dessen zwar bewusst ist, ihn aber oft und gerne verdrängt) und dabei für spannende Unterhaltung sorgt.

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Erica Ferencik
© Kate Hannon

Die Autorin

Erica Ferencik

Erica Ferencik ist Absolventin des MFA-Programms für Kreatives Schreiben an der Boston University. Ihre Arbeiten sind in Salon und The Boston Globe sowie bei National Public Radio erschienen. »Ein Lied vom Ende der Welt« ist ihr erster Roman bei Goldmann.

Die Autorin begab sich für ihren Roman selbst auf eine abenteuerliche Recherchereise ins ewige Eis. Auf ihrem Abenteuer in Grönland besuchte sie abgelegene Siedlungen, wie Tinit und Tasiilaq, entdeckte ewige Eislandschaften und wunderschöne Fjorde und lernte das Leben in einer wilden Landschaft kennen, wo der Sommer nur fünf Wochen lang ist.

Mithilfe ihrer Reisebegleiter von Natural Habitat recherchierte Erica Ferencik eigens die harten Bedingungen, unter denen sich auch die Charaktere ihres Buches zurechtfinden müssen. Ihre Forschungen führen die Hauptperson Valerie, eine Linguistin, an einen der abgelegensten Orte der Erde - und münden in einen Kampf auf Leben und Tod.

»hochemotional und akribisch recherchiert – ein absolut überzeugendes Lesevergnügen.« - Publisher's Weekly

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