Helene Flood: Die Psychologin

Die 30-jährige Psychologin Sara behandelt Jugendliche mit familiären Problemen. Sie und ihr überarbeiteter Mann Sigurd sind vor kurzem in ein altes Haus mit Blick über Oslo gezogen. Als Sigurd zu einer Übernachtung bei Freunden aufbricht, ist das letzte, was sie von ihm hört, eine Nachricht auf ihrer Mailbox. Er sei gut angekommen. Doch noch am selben Abend ruft Sigurds Freund an und teilt ihr mit: Er war nie dort…
Als die Polizei sie befragt, ahnt sie:

Der Schlüssel zu Sigurds Verschwinden liegt in ihrer Erinnerung. Doch kann sie ihrer Intuition trauen?

Je näher sie der Wahrheit kommt, desto schwerer fällt es Sara, die Kontrolle über ihr Leben zu behalten.
Plötzlich fühlt sich Sara in dem großen noch unfertigen Haus nicht mehr wohl.
Verliert sie, die gelernt hat, die Emotionen anderer Personen zu deuten, ihre so wichtige Intuition?

»Ein einzigartiger Blick in die Psyche.« Cosmopolitan

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Freitag, 6. März:
Die Nachricht
Es war noch dunkel, als er ging. Ich wurde wach, als er sich über mich beugte und mich auf die Stirn küsste.
Ich gehe jetzt, flüsterte er.
Im Halbschlaf drehte ich mich um. Er trug seine Jacke und einen Rucksack über der Schulter.
Gehst du?, murmelte ich.
Schlaf einfach weiter, sagte er.
Ich hörte seine Schritte auf der Treppe, döste aber wieder ein, noch bevor die Tür hinter ihm ins Schloss fiel.


Als ich wieder aufwache, liege ich allein im Bett. Durch einen Spalt zwischen Rollo und Fensterbank fällt ein milder Sonnenstrahl auf mein Auge und weckt mich. Es ist halb acht. Keine schlechte Zeit, um aufzustehen.
Ich schlurfe barfüßig ins Bad, trotze den Holzsplittern auf dem Boden im Flur und den nassen Holzpaletten, die auf dem Lehmboden im Bad liegen. Dort drinnen haben wir keine Deckenlampe, aber Sigurd hat eine Arbeitslampe aufgestellt, als er die Fliesen abklopfte, und die steht immer noch da, beunruhigend dauerhaft. Zum Glück ist es jetzt hell genug, sodass ich die Lampe nicht brauche. Sie ist effektiv, wie Arbeitslampen im Allgemeinen, mit einem harten, weißen Licht, in dem ich mich so entblößt fühle wie früher in der Sportumkleide der Schule. Ich drehe das Wasser in der Dusche auf, damit es sich aufwärmt, während ich mich ausziehe. Der Boiler müsste ausgetauscht werden, aber Sigurd duscht immer nur kurz, und ich muss mir heute nicht die Haare waschen, sodass es reichen wird.
Die Duschkabine ist aus Plastik. Auch sie sollte nur eine vorübergehende Lösung darstellen. Sigurd hat eine Duschnische für uns gezeichnet, mit einer Mauer und einer Glastür und kleinen blaugesprenkelten und weißen Kacheln. Von allen halbfertigen Räumen im Haus wird der Stillstand im Bad am deutlichsten. Die alten Fliesen sind weg, die neuen noch nicht verlegt. Wir haben keine Lampen, keine ordentliche Gardine. Wir laufen auf den Paletten, um den Boden nicht zu beschädigen, das Wasser kommt aus einem Loch in der Wand, und dann diese provisorische Duschkabine, ein uraltes Überbleibsel von Sigurds Großvater. Eine Zeitlang konnte ich das Haus sehen, wie es einmal werden würde, wenn ich diese verlassene Baustelle betrat: die blau gesprenkelten Kacheln, die glatten Mauern, die eingelassenen Lampen; ich spürte die warmen Bodenfliesen unter meinen Füßen und das warme Wasser, das in perfekten Mengen aus dem modernen Duschkopf mit den verschiedenen Einstellmöglichkeiten floss. Jetzt sehe ich lediglich die ganze Zeit, die das alles noch in Anspruch nehmen wird. Während ich die Hand hineinhalte und spüre, wie die Temperatur im Strahl langsam steigt, wird mir plötzlich bewusst, dass ich nicht mehr daran glaube, dieses Haus jemals in einem fertigen Zustand zu sehen.
Unter dem warmen Wasser werde ich wach. Hier drinnen ist es kalt. Im Schlafzimmer lässt es sich ertragen, im Bad ist es eiskalt. Der Winter war lang, und ich habe jeden Morgen nackt auf der Stelle getrippelt und die Hand unter den Duschstrahl gehalten. Jetzt geht es immerhin langsam auf das Frühjahr zu. Die Dusche tut mir gut, sie prasselt auf meine kalte Gänsehaut, und ich sammle das Wasser in meinen Händen und tauche das Gesicht hinein, spüre, wie es mich endgültig aus der Nacht herauszieht, wie der Tag übernimmt.
Freitag. Drei Patienten, mein übliches Freitagsgrüppchen. Erst Vera, dann Christoffer, und am Ende Trygve. Es ist unklug, Trygve am Freitag als Letzten einzuplanen, aber wenn die Stunde vorbei ist, lasse ich mich jede Woche aufs Neue dazu verleiten. Ich sammle noch eine Handvoll Wasser, tauche das Gesicht hinein und reibe mir die Wangen. Sigurd wird mit seinen Freunden bis Sonntag im Norefjell bleiben. Ich bin das ganze Wochenende allein.
Ich gehe wieder ins Schlafzimmer, um mich anzuziehen, möchte mich keine Sekunde länger als nötig in dem kalten Bad aufhalten. Unsere Bettdecken liegen zerknäult auf dem Bett. Sie riechen muffig nach Schlaf, meine jedenfalls, seine vermutlich auch. Ich habe nicht auf die Uhr gesehen, als er sich verabschiedete, vielleicht ist es schon mehrere Stunden her. Wir haben keinen Schrank, aber Sigurd hat eine Metallstange zwischen dem Kaminschacht und der Wand montiert, wo wir Kleider, Hemden und Jacken aufgehängt haben. Seine wild durcheinander, meine ordentlich aufgereiht und nach Farben sortiert. Ich betrachte seine Sachen, es sieht nicht so aus, als würde etwas fehlen, aber er wollte ja auch direkt in die Berge fahren. Der Rucksack, der auf dem Boden stand, ist weg, und jetzt erinnere ich mich wieder, dass er ihn über der Schulter trug, als er aufbrach. Ich will eine Bluse und eine Hose anziehen, mich ordentlich und neutral für den Tag kleiden, und während ich eine weiche, taubenblaue Bluse auswähle, denke ich, dass ich schon in ein paar Stunden wieder hier hinaufkommen und meine Sportklamotten holen kann, wenn ich ins Fitnessstudio gehe, oder eine Jogginghose und ein weißes T-Shirt anziehen, wenn nicht. Nur erst die drei Patienten.
Drei Patienten sind eigentlich zu wenig. Ich sollte jeden Tag vier haben, idealerweise auch einen oder zwei Tage in der Woche mit fünf Patienten. Das hatte ich mir ausgerechnet, als ich mich selbständig machte. In einer eigenen Praxis fällt weniger Papierkram an, hatte ich zu Sigurd gesagt, als wir in der Küche unserer alten Wohnung am Torshovparken Pläne schmiedeten und unser Budget in eine Exceltabelle einpflegten, vier Patienten am Tag schaffe ich gut, wahrscheinlich sogar fünf. An den meisten Tagen fünf. Oder wenigstens an einem Tag in der Woche, aber ein bisschen zusätzliches Geld würde ja auch nicht schaden. Wir lachten.
»Du sollst dich aber auch nicht zu Tode schuften«, sagte Sigurd.
»Das musst du gerade sagen«, erwiderte ich.
Er hatte sich zur selben Zeit selbständig gemacht, trug seine eigenen Kalkulationen in dieselbe Exceltabelle ein. Mindestens acht Kunden gleichzeitig, besser noch zehn. Und bei den anderen Partnern aushelfen, wenn sie es brauchten, jede Stunde zählte.
»Das werden einige Überstunden«, sagten wir zueinander, »aber wir verdienen damit, Geld für die Gemeinschaftskasse.«
Jetzt habe ich mehrere Tage mit drei Patienten und nur ausnahmsweise fünf an einem Tag. Wie kam es dazu? Es war schwieriger als erwartet, Patienten zu finden, und die Jugendlichen sagen oft ab, aber das ist nur die halbe Wahrheit.
Ich knöpfe meine Bluse bis oben zu, ganz anständig. Eine wichtige Sache hatte ich nicht in meiner Rechnung bedacht, damals in der Küche in Torshov, mit dem Licht von Sigurds alter Schreibtischlampe über dem PC und den Blättern, die wir vollkritzelten. Den menschlichen Faktor. Auch ich, die so gern allein ist, habe ein Bedürfnis nach anderen Menschen. Ich hatte meine Kollegen von der Liste gestrichen und nicht damit gerechnet, dass ich mich einsam fühlen würde. Dass ich dadurch in Passivität verfallen würde. Hätte mir jemand vor einem Jahr erzählt, wie schwer es mir fiele, ein bisschen Werbung zu machen, um zusätzliche Patienten zu gewinnen, wie sehr mir davor grauen würde, ich hätte ihm nicht geglaubt.

Für mich ist das Frühstück die beste Mahlzeit des Tages. Ich sitze an unserer Kücheninsel mit der Zeitung, einer Scheibe Brot und einer Tasse Kaffee. Ich esse am liebsten allein. Sigurd geht immer früh zur Arbeit, kippt im Stehen an der Arbeitsplatte einen Kaffee herunter. Ich nehme mir gerne Zeit. Lese die Kommentare in der Aftenposten, die Filmkritiken. Beginne den Tag kontemplativ.
Er hat seine Tasse nicht weggeräumt. Da steht sie, neben der Spüle. Die Küchenausstattung gehört zu den wenigen halbwegs fertigen Dingen im Haus, und die Arbeitsplatte ist so glatt, dass ich von meinem Sitzplatz den Halbkreis aus Kaffee unter seiner Tasse sehen kann. Natürlich. Vielleicht ist es eine weibliche Fähigkeit, einen Kaffeering unter einer Tasse zu erkennen, Krümel unter dem Toaster, Wassertropfen neben der Spüle. Sigurd möchte es schön haben, plant den Umbau des Hauses bis ins letzte Detail, erstellt sorgfältig ausgearbeitete Zeichnungen und beeindruckende Präsentationen mit Grafiken, doch an den kleineren Aufgaben scheitert er. Die Tasse in die Spüle zu räumen. Die Arbeitsfläche abzuwischen. Abends den Laptop wegzupacken. Es sind nur Kleinigkeiten, warum nörgle ich daran herum, warum rege ich mich auf? Andererseits – warum kann er nicht einfach die drei Sekunden aufbringen, die es dauern würde?
Weiter komme ich nicht mit meinen Gedanken, als ich zum Haken an der Wand hinübersehe, an dem normalerweise Sigurds Rollenköcher hängt. Er benutzt ihn, um Zeichnungen ins Büro zu transportieren und wieder zurück, ein graues Rohr aus Hartplastik mit einem schwarzen Trageband an jedem Ende, das immer am selben Haken hängt, wenn er es mit nach Hause bringt. Ich runzle die Stirn, während ich den leeren Haken betrachte. Wollte er nicht direkt zu Thomas fahren, um die Jungs aufzugabeln? Hatte er das nicht explizit gesagt? Und hing der Köcher nicht gestern Abend noch an der Wand?
Mir ist es schon immer schwergefallen, gegenüber Ungereimtheiten gleichgültig zu bleiben. Ich sehe, wie es anderen Menschen gelingt, und ich beneide sie: Eigentlich wollte er doch nicht noch mal im Büro vorbeifahren, tja, vielleicht habe ich ihn missverstanden. Eigentlich wollte er direkt zu Thomas fahren, aber vielleicht habe ich mich auch verhört, vielleicht musste er spontan noch schnell etwas in der Arbeit erledigen. Vielleicht hatte er den Zeichenköcher doch im Büro gelassen, und wenn ich glaube, ich hätte ihn gestern dort hängen sehen, war es in Wirklichkeit vorgestern. So hat man es bestimmt leichter. Diejenigen, die ein schlechtes Gedächtnis haben, scheinen weniger misstrauisch zu sein, weniger zänkisch. Um noch einmal das aktuelle Beispiel zu nehmen: Ich erinnere mich, ganz ohne Zweifel, wie wir gestern darüber sprachen, als ich mich aus unserer provisorischen Sitzecke erhob und in diese offene Küche hier ging, um den letzten Rest Tee wegzukippen und den Teebeutel in den Müll zu werfen und die Tasse in die Maschine zu räumen; wie ich mich vielleicht einen Meter von der Kücheninsel entfernt wegdrehte, an der ich jetzt sitze, und Sigurd fragte, wann fahrt ihr denn morgen? Und ich habe Sigurd so klar vor Augen, als würde ich ein Foto von ihm sehen, eins mit hervorragender Auflösung, Milliarden von Megapixeln, auf dem jede Hautunreinheit zum Vorschein kommt, ich sehe den abgewetzten Pullover und die löchrige Hose, die er abends so oft trägt, sehe, wie er sich mit einer Hand durch die wirren Locken fuhr und mich mit schmalen, müden Augen ansah, als hätte ich ihn geweckt, und sagte:
»Äh… Ich fahre früh los. Will versuchen, um halb sieben bei Thomas zu sein.«
Und ich fragte: »Halb sieben?«
Und er antwortete: »Ja. Dann sind wir schon morgens da und haben noch den ganzen Tag.«
Dann nahm er vielleicht versehentlich den Zeichenköcher mit. Dann wollte er vielleicht doch ein wenig im Ferienhaus arbeiten. Dann überlegte er es sich vielleicht anders und fuhr spontan im Büro vorbei.

Mein Gedächtnis ist zu detailliert. Ich erinnere mich viel zu genau daran, wie er aussah, als wir darüber sprachen, dass er den beigen Pullover mit dem schwarzen Kragen trug, der so schlecht geschnitten ist und aussieht, als hätte ihn seine Mutter für ihn gekauft, und so war es auch, sie hatte ihn gekauft, bevor er mich kennenlernte, das behauptete er jedenfalls hoch und heilig, als ich es wagte, ihn darauf hinzuweisen, wie grässlich ich dieses Kleidungsstück finde. Das ist ein vollkommen unwesentliches Detail, nichts, woran ich mich erinnern müsste. Und genauso wenig muss ich mich daran erinnern, dass ich »okay« antwortete und mich umdrehte, und dass er, als ich meine Teekanne wegräumte und zum Sofa hinübersah, schon seinen Laptop auf dem Schoß hatte und auf den Bildschirm blinzelte, die Augenbrauen hochgezogen, den Mund halbgeöffnet, und dass ich den Impuls unterdrückte, ihm zu sagen, er bräuchte mehr Licht, du machst dir die Augen kaputt, und nimm den Laptop vom Schoß, das mindert deine Spermienqualität, und irgendwann brauchen wir vielleicht eine Topqualität, und sitz nicht mit gebeugtem Nacken da, davon bekommst du Rückenschmerzen, und dass ich stattdessen nur sagte:
»Ich gehe hoch und lege mich hin. Gute Nacht.«

All das ist unwesentlich. Man muss das, was etwas bedeutet, von allem anderen trennen können, mehr nicht. Wenn man sich an alles erinnert, fällt es einem schwerer, zum Wesentlichen zu gelangen, zu dem, woran man sich erinnern muss.

Das denken unsere Leser*innen

Ein intelligenter und angenehm unblutiger Krimi

23.05.2022

Ein vielschichtiger Roman, dessen Einordnung als „Thriller“ mir nicht so glatt heruntergeht. Die Autorin hätte wohl auch einen anregenden Text verfasst, wenn es nicht um einen Kriminalfall gehen würde. Zum Glück kommt die Story ganz ohne (grausame) Gewalt aus. Es ist nicht gerade überraschend: Es handelt sich (wenn überhaupt) um ein „Psycho-Thriller“ (im doppelten Sinne).

Die Psychologin ist als Psychotherapeutin tätig; sie behandelt insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene. Sie tut das in Ihrer kleinen Praxis, der in ein frisch geerbtes Haus integriert wurde. Zusammen mit ihrem Mann, einem Architekten, versucht sie, die finanziellen Voraussetzungen für die notwendige Renovierung des großen alten Hauses zu schaffen. Der damit verbundene Stress hinterlässt in der Beziehung der beiden einige Spuren.
Es dauert nicht lange bis zu dem Verbrechen, dessen Aufklärung dieser Roman beschreibt. Verraten darf man wohl, dass die erzählende Psychologin selbst in das Augenmerk der Ermittler gerät.

FLOOD nimmt insbesondere zwischenmenschliche Beziehungen unter die (psychologische) Lupe: Es geht um die Entwicklung der Beziehung und familiäre Hypotheken. Die Therapeutin lässt uns aber auch an ihrer beruflichen Rolle teilhaben und wirft dabei einen Blick auf generationstypische Problemlagen. Wie so oft gibt es innerhalb des Textes Zeitsprünge, durch die nach und nach ein differenzierteres
Das Stilmittel der Autorin ist die Introspektion, die Selbstreflexion: Die Protagonistin lässt uns tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt schauen. Dabei verliert sie im Laufe des Geschehens zunehmend die Position der analysierenden, fachlich-distanzierten Beobachterin. Wir schauen ihr bei dem zunehmenden Sicherheits- und Kontrollverlust (sozusagen von innen) zu.

Ob nun der Spannungsbogen für echte Thriller-Fans spektakulär genug, das Ende ausreichend stimmig ist, vermag ich als Laie in diesem Genre nicht zu beurteilen. Natürlich gibt es unerwartete Wendungen und ein paar dramatische Zuspitzungen. Schlecht träumen muss wohl aber wegen dieses Buches niemand.
Der Chef-Ermittler und seine etwas ambivalente Beziehung zur Psychologin schaffen noch etwas zusätzliches Krimi-Feeling.

Insgesamt ein intelligenter und tiefgründiger Krimi, den man vor allem Leser/innen empfehlen kann, denen es nicht nach Action und Gewalt gelüstet.

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Spannende Sommerlektüre

Von: Monika
18.05.2022

Die Psychologin von Helene Flood lässt sich sehr flüssig und flott lesen. Helene Flood hat einen angenehmen Schreibstil, der den Leser mitnimmt und ohne große Anstrengung durch die Geschichte führt. Ich fand "Die Psychologin" sehr spannend, ich habe mitgefiebert, hatte ausreichend die Möglichkeit meine eigenen Schlüsse zu ziehen und Theorien zu entwickeln, was passieren wird und hatte trotzdem nie das Gefühl, mit der Geschichte und meinen Gedanken alleine gelassen zu werden.
Dieses Buch ist eine echte Empfehlung von mir. Gute Lektüre für den Urlaub, nicht zu anspruchsvoll, nette Unterhaltung, spannend aber nicht atemberaubend.

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»Ich wollte die dunkle Seite unserer Beziehungen erforschen. Als Psychologin war ich schon immer fasziniert davon.« Helene Flood

Helene Flood
© Julie Pike

Helene Flood

Helene Flood ist Psychologin und lebt mit ihrer Familie in Oslo. Ihr erster Roman wurde bereits vor Erscheinen in Norwegen in 28 Länder verkauft. Er stand monatelang auf der Bestsellerliste, eine Verfilmung ist geplant.
Übersetzt wurde der Roman von Ursel Allenstein.

»Helene Flood gelingt es meisterhaft, die Erwartungen der Leser*innen zu manipulieren.« Financial Times

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