Der Auftakt einer Saga um eine Kaffeehaus-Dynastie

Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre (Band 1)

Wien in den 1880er-Jahren: Die junge Sophie von Werdenfels flüchtet aus der tristen Atmosphäre ihres Elternhauses so oft wie möglich in die Pracht des Kaffeehauses ihres bürgerlichen Onkels. Dort lernt sie Richard von Löwenstein kennen, einen persönlichen Freund des Kronprinzen Rudolf. Während sich die beiden verlieben, schwärmt Sophies beste Freundin Mary für den verheirateten Kronprinzen. Ungeachtet aller Warnungen Sophies, lässt sich Mary sogar auf eine Affäre mit Rudolf ein. Und niemand ahnt, dass dadurch das Kaiserreich in seinen Grundfesten erschüttert wird …

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Reinlesen & in die Vergangenheit reisen:



Café Prinzess in Wien
April 1879

»Oh, diese Torte ist ja ganz prachtvoll gelungen, Onkel Stephan!«
Sophie klatschte vor Begeisterung in die Hände. Ihre grünen Augen strahlten mit dem gleichfarbigen Turban des Marzipanprinzen um die Wette. Das Figürchen mit seinen roten Pluderhosen, dem gelben weiten Hemd mit schwarzer Weste und der ausladenden Kopfbedeckung schmückte als Aufsatz eine riesige dreistöckige Torte. Vier Miniaturausgaben, ausgestochen aus gefärbtem Marzipan, zierten jeweils die zehn Zentimeter hohen Seiten der drei nach obenhin kleiner werdenden Stockwerke. Die beiden oberen waren zusätzlich von einem Ring aus kandierten Kirschen und Pistazien umgeben.

»Mein Geschenk zur Silberhochzeit unseres hochverehrten Kaiserpaars.« Stephan Danzer strich seiner achtjährigen Lieblingsnichte liebevoll über die blonden Haare, die ihr, zu zwei dicken Zöpfen geflochten, weit über den schmalen Rücken fielen. Seit dem viel zu frühen Tod seines geliebten Annerls, das ihren gemeinsamen Sohn mit in die Ewigkeit genommen hatte, lebte Stephan Danzer allein und schenkte seine ganze väterliche Liebe den beiden kleinen Töchtern seiner Schwester Henriette. Vor allem die ältere Sophie, deren Pate er war und die ihn so oft wie möglich besuchte, hatte er in sein Herz geschlossen.

Danzer war der Besitzer des Kaffeehauses Prinzess an der Ecke der Dorotheergasse zum Graben, einer der elegantesten
Einkaufsstraßen Wiens. Das Haus in der Dorotheergasse hatte Stephan von seinem Vater geerbt, der die heute stadtbekannte
Lokalität zwar gegründet, aber nie selbst geleitet hatte. Stephans Familie bewohnte die oberen Etagen des Hauses.

Schon als junger Bub hatte Stephan das Nachbarsmädchen Annerl verehrt, die einzige Tochter des Besitzers des Eckhauses zum Graben, eines ehemaligen Palais. Annerl teilte schon als Kind seine Leidenschaft für das Kaffeehaus und hielt sich so oft dort auf, wie es ihr ihre gestrenge Mutter erlaubte. Die ging natürlich davon aus, dass Annerl Stephans sechs Jahre jüngere Schwester Henriette, die ungefähr im Alter ihrer Tochter war, besuchte und dass sich die Mädchen in der Wohnung der Danzers unter der Aufsicht von Stephans Mutter aufhielten.
Doch die fühlte sich durch die Kinder oft gestört und erlaubte ihnen nur zu gern, die Treppen ins Kaffeehaus hinunterzulaufen. Gemeinsam lungerten Stephan, Henriette und Annerl in der Küche oder einer Nische des Gastraums herum und beobachteten die Herren, die oft über einem einzigen Haferl Melange oder Verlängertem stundenlang die Zeitungen studierten.
Als Annerl zwölf Jahre alt war, starb ihre Mutter an einer Lungenkrankheit. Danach gab ihr Vater seine Tochter zu Stephans großer Betrübnis in ein Pensionat für höhere Töchter.

Umso größer war seine Freude, als die kaum Sechzehnjährige endlich wieder nach Hause kam, um ihrem nun ebenfalls gebrechlichen Vater den Haushalt zu führen.

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Das Kaffeehaus

von Marie Lacrosse

Band 1: Bewegte Jahre

Wien in den 1880er-Jahren: Die junge Sophie von Werdenfels flüchtet aus der tristen Atmosphäre ihres Elternhauses so oft wie möglich in die Pracht des Kaffeehauses ihres bürgerlichen Onkels. Dort lernt sie Richard von Löwenstein kennen, einen persönlichen Freund des Kronprinzen Rudolf. Während sich die beiden verlieben, schwärmt Sophies beste Freundin Mary für den verheirateten Kronprinzen. Ungeachtet aller Warnungen Sophies, lässt sich Mary sogar auf eine Affäre mit Rudolf ein. Und niemand ahnt, dass dadurch das Kaiserreich in seinen Grundfesten erschüttert wird.

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Band 2: Falscher Glanz

Die junge Sophie von Werdenfels tritt ihre Stelle als Kaiserin Sisis Hofdame an. Doch im Hofstaat hat sie es schwer. Insbesondere die Gräfin Marie Festetics, Sisis Favoritin, verfolgt jeden ihrer Schritte mit Eifersucht und Argwohn. Sophie erlebt das vordergründig glamouröse, hinter den Kulissen jedoch zutiefst intrigante Leben am Kaiserhof mit. Als Hofdame muss sie auch an der Hochzeit ihrer großen Liebe Richard mit Amalie von Thurnau teilnehmen. Als sie selbst gegen ihren Willen mit einem viel älteren Adeligen verheiratet werden soll, flieht sie vom Hof ins Kaffeehaus ihres mittlerweile schwer kranken Onkels. Peu à peu übernimmt sie dort die Leitung.

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Band 3: Geheime Wünsche

Nach dem Tod ihres Onkels leitet Sophie das Kaffeehaus Prinzess mit großem Erfolg. Sie entwirft neue Produkte und sorgt für eine spektakuläre Schaufensterdekoration. Das Café wird schon bald zum Treffpunkt der Wiener Kulturbohème. Da gefährdet ein unbekannter Saboteur ihren Erfolg, dem Kaffeehaus droht schwerer Schaden. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, in dem Sophie in tiefer Sorge um ihre Schwester Milli ist. Derweil ist Sophies große Liebe Richard sehr unglücklich in seiner Standesehe mit Amalie. Und sucht nach einer Möglichkeit, Sophie wieder nahe zu kommen.

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Historische Hintergründe

Historische Hintergründe zu "Das Kaffeehaus"
Marie Lacrosse
© Thomas Dashuber

Marie Lacrosse

Marie Lacrosse hat in Psychologie promoviert und arbeitete viele Jahre hauptberuflich als selbstständige Beraterin überwiegend in der freien Wirtschaft. Ihre Autorentätigkeit begann sie unter ihrem wahren Namen Marita Spang und schrieb erfolgreich historische Romane. Heute konzentriert sie sich fast ausschließlich aufs Schreiben. Ihre Trilogie „Das Weingut“ wurde zu einem großen SPIEGEL-Bestseller. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in einem beschaulichen Weinort.

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Das sagen die LeserInnen

Ein Historisches Lesehighlight! Spannend, emotional, fesselnd!

08.04.2021

Dieses wunderschöne Werk ist kaum mit Worten zu beschreiben! Ich habe mich sofort in diesen einzigartigen und bildhaften Schreibstil verliebt und ebenso in die facettenreichen und liebenswerten Charaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die Geschichte ist tiefgründig, authentisch und so unfassbar schön. Es ist ehrlich und schonungslos geschrieben, mit sehr viel Liebe zum Detail. Dieser Roman enthält viele historische Fakten und ist hervorragen recherchiert.
Der Einstieg ist mir auch direkt gut gelungen. Sophie von Werdenfels wächst im Wien des 19. Jahrhunderts auf mit strengen gesellschaftlichen Konventionen und einem missgünstigen Stiefvater. Die Autorin beschreibt mit sehr viel Gefühl, wie es in dieser Epoche zuging. Ich konnte mir die Atmosphäre im Kaffeehaus so richtig gut vorstellen und Marys Schicksal hat mir mein Herz mehr als einmal gebrochen. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit.
Das Nachwort der Autorin hat mich auch sehr begeistert! Zum Inhalt möchte ich hier nicht viel verraten, da es sich absolut lohnt in die Wiener Geschichte ab 1879 einzutauchen.

Fazit: Eine wirklich bezaubernde Geschichte, die aus de Seiten heraus direkt ins Herz geht und meine Gedanken vollkommen eingenommen hat. Ganz viel Liebe für dieses Buch!

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Historischer Auftakt

02.03.2021

Das Cover:
Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Die Farben, das Porträt und die gesamte Atmosphäre der Abbildung laden ein, das Buch unbedingt kennenlernen zu wollen. Eine ganz besondere Buchpräsentation.
Die Geschichte:
Die Erzählung führt uns ins Jahr 1880 zur Zeit der k. u. k. Monarchie nach Wien. Sophie von Werdenfels verbringt viel Zeit im Kaffeehaus ihres bürgerlichen Onkels, denn das Leben mit ihrem Stiefvater ist nicht sehr harmonisch. Da lernt sie auch Richard von Löwenstein kennen, der mit Kronprinz Rudolf befreundet ist. Sophies Freundin Mary schwärmt für den Kronprinzen und lässt sich trotz Sophies eindringlichen Warnungen auf eine Affäre mit Rudolf ein. Das Drama im Kaiserreich nimmt seinen Lauf.

Meine Meinung:
Ich musste mich mit viel Arbeit und Mühe in diese opulente Geschichte mit ihren zahlreichen Figuren hineinarbeiten, weil mir eigentlich der Adel mit seinen vielen Verflechtungen untereinander, und die zahlreichen Spielregeln im Leben der Erlauchten nicht besonders ansprechen. Hinzu kam, dass ich mich vom Titel habe leiten lassen und auf den Schwerpunkt „Kaffeehaus“ gewartet habe. Aber ich kenne einige Bücher der Autorin und wusste, dass ich Geduld haben musste. Und so war es auch. Mit zunehmender Seitenzahl lernte ich die Protagonisten kennen, die sich selbst, ihr Leben und Leiden immer mehr ausbreiteten und mich teilhaben ließen. Voller Spannung, zahlreichen Perspektivwechseln und vieler Geschehnisse durfte ich abtauchen und an die exzellent beschriebenen Schauplätze mitreisen.
Diese erste Band hatte Kronprinz Rudolf im Mittelpunkt stehen. Wie von Marie Lacrosse gewohnt, ist die Zeitgeschichte extrem gut eingearbeitet. Speziell in diesem Fall hat die Autorin das Leben des Kronprinzen, die Beziehung zu seinen Eltern, seine Affären bis ins kleinste Detail verwoben und verbunden. Ich ziehe nicht nur den Hut, sondern verbeuge mich tief vor so einem enormen Rechercheaufwand, der erforderlich ist, um diese Geschichte so wachsen lassen zu können, wie sie sich präsentiert. Selbst die Sprache der Zeit und gelegentlicher Wiener Dialektik unterstreicht an den richtigen Stellen das Gesamtkonzept. Große Freude empfand ich über die kurze Begegnung meiner Lieblingsprotagonistin aus dem Weingut.
Ein grandioser opulenter Auftakt der neuen Buchreihe von Marie Lacrosse. Ich kann nur eine Empfehlung aussprechen.
Heidelinde von „friederickes bücherblog“

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Das Weingut

Das Weingut von Marie Lacrosse

Band 1: In stürmischen Zeiten | Band 2: Aufbruch in ein neues Leben | Band 3: Tage des Schicksals

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