»Der Markisenmann«

Jan Weiler

Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.

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Leserstimmen

Einzigartig !

13.05.2022

Und, mal ehrlich,
wer unter euch hat noch eine Markise aus den 70ern? Wir hatten und haben keine, lach, doch diese unschlagbare Umschlagsgestaltung und der Titel

Der Markisenmann - Jan Weiler

fand ich so gelungen, und klar, Jan Weiler steht für mich schon immer für exzellente Unterhaltung.
Das Buch war also sofort ein Muss!


Buchrezension - Werbung

Was wissen wir schon über unsere Eltern? Meistens viel weniger, als wir denken. Und manchmal gar nichts. Die fünfzehnjährige Kim hat ihren Vater noch nie gesehen, als sie von ihrer Mutter über die Sommerferien zu ihm abgeschoben wird. Der fremde Mann erweist sich auf Anhieb nicht nur als ziemlich seltsam, sondern auch als der erfolgloseste Vertreter der Welt. Aber als sie ihm hilft, seine fürchterlichen Markisen im knallharten Haustürgeschäft zu verkaufen, verändert sich das Leben von Vater und Tochter für immer.

Ein Buch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.


Der Name ist Programm, ich habe mich schon lange nicht mehr so gut und tiefgründig unterhalten gefühlt. Was macht für mich das gute Buch aus ? Klar, sympathische Charaktere, Tiefsinnigkeit und eine gute Themenwahl (Altern, Konsum, Verantwortung, Schuld, Familiengeheimnisse und der geschichtliche Hintergrund).
Es ist eine perfekte Sommerlektüre, vielleicht auf Balkonien unter der Markise.

;O)

Durch den angenehm zu lesenden Stil war ich sofort mitten drin, war gespannt auf die Geschehnisse, war verliebt in den Ruhrpott und sehr gut unterhalten bis zu einem unerwarteten Schluss.

Ich kann es euch nur empfehlen !

PS: Dem Heyne-Verlag ein herzliches Dankeschön für dieses tolle Leseexemplar.

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Zwei Muster von Markisen

Von: Katharina
13.05.2022

🌤Story:

Kim muss über die Sommerferien zu ihrem Vater. Doch diesen kennt sie eigentlich nicht wirklich und dann ist er auch noch ganz anders als sie sich ihn immer vorgestellt hat.
Eine etwas unbeholfener, erfolgloser und zurückhaltender Markisenvertreter. Doch das heisst nicht einen Sommer zu vergammeln, sondern ihrem Vater zuhelfen diese hässlichen Dinger an den Man(n) zubringen.

🌤Meinung:

Wie eine Zeitreise in die Vergangenheit, mehr kann ich erstmal garnicht wiedergeben.
So viele Eindrücke und Erlebnisse kommen hier in diesem Roman zusammen.

Meine Generation hat hier ein ganz besondere Erinnerung an alte Gegenstände, musikalische Evergreens und jede Menge unterhaltsame Charaktere aus dem Ruhrpott.
Kim als Protagonistin ist etwas anstrengend zu beginn und wird immer neugieriger und reifer. Der Anfang war etwas heftig. Aber mit all den Charakteren die auf einen zukommen ist es so unterhaltsam, erfrischend und urkomisch.

Die Story hat auch eine besondere Erinnerung, die mir persönlich gut gefallen hat. Meine Familie und ich haben sogar ähnliche Erfahrungen gemacht. Daher habe ich auch ein besonderen Bezug zu diesem Roman.

Sehr unterhaltsam, viele interessante Fakten mit denen ich garnicht gerechnet habe. Dann noch dieses passende Buchcover und schon hat man einen nostalgische Retro Roman, der mir viele schöne Erinnerungen an meine Jugend und die meiner Eltern beschert haben.

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Gelesen von Lisa Hrdina

»Der Markisenmann« - Das Hörbuch

Ein Hörbuch über das Erwachsenwerden und das Altern, über die Geheimnisse in unseren Familien, über Schuld und Verantwortung und das orange-gelbe Flimmern an Sommerabenden.

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Das Ensemble im Sommer 2005

»Der Markisenmann« Ronald Papen
Lebt in einer Halle auf dem Gewerbehof und versucht, Markisen zu verkaufen, die keiner haben will.

Kim Papen
Ist am 1. August 1989 geboren, hat nicht denselben Familiennamen wie ihre Mutter und fühlt sich als Papen zwischen drei Mikullas ziemlich verloren.

Heiko Mikulla
Kims Stiefvater nennt den »Markisenmann« sarkastisch »den feinen Herrn Papen«. Ansonsten verdient er viel Geld und konsumiert.

Susi Mikulla
Sie findet, sie müssen Heiko dankbar sein. Wann sie ihn kennengelernt hat, ist Kim ein Rätsel. Sie haben den gemeinsamen Lieblingssohn Geoffrey.

Alik Cherif vom Schrottplatz
Fasziniert Kim wegen seiner Mentalitätsmischung aus russischen, tunesischen und deutschen Anteilen. Traumjob: Recycling-Ingenieur.

Der Lütz mit seiner Autowerkstatt
Ist vielleicht kein besonders guter KFZ-Mechaniker, jedenfalls besitzt er kein eigenes Auto und muss sich das Werkzeug bei den Nachbarn leihen.

Der Achim aus der Spedition
Hätte mit seinen Muskeln auch Model werden können, schielt aber zu stark. Hat sich aktiv gegen Bildung entschieden, trinkt zwei Liter Kaffee pro Tag.

Der Klaus von »Rosi's Pilstreff«
Hat die Kneipe von seiner Frau übernommen und bietet warme Speisen an. Wenn jemand welche bestellt, radelt er zur Imbissbude und holt sie dort.

»Oktopus« vom Barhocker
Gibt gerne mit fragwürdigen Literaturkenntnissen an, ist amtierender Weltmeister im Bremsscheiben-Weitwurf und Skat-Genie. Angeblich adlig.

Playlist zu »Der Markisenmann«

Jan Weiler
© Thomas Leidig

Jan Weiler

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt's nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Die Ältern« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.

Jede Woche veröffentlicht er eine neue Geschichte unter www.janweiler.de

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