Ciara Geraghty

Das Leben ist zu kurz für irgendwann

Weil jeder Tag mit dir zählt.


Terry und Iris sind beste Freundinnen und würden durchs Feuer füreinander gehen. Aber Iris ist krank. So krank, dass sie sich heimlich entschließt, ihr Leben in der Schweiz zu beenden, solange sie es noch kann. Als Terry feststellt, dass Iris auf dem Weg dorthin ist, zögert sie keine Sekunde. Mit ihrem betagten Dad im Auto holt sie Iris gerade noch am Hafen von Dublin ein. Die drei begeben sich auf eine abenteuerliche Reise durch England und Frankreich, und was die schlimmsten Tage in Terrys Leben hätten werden können, werden ihre besten. Denn durch Iris entdeckt sie ungeahnte Seiten an sich – und dass es ein Geschenk ist, unser Leben zu leben, jeden Tag und bis zum letzten Tag.

»Sehr lustig, sehr bewegend und ohne jegliche Sentimentalität.« Irish Times

Hardcover
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Der Erfolgsroman aus Irland:

»Voller Wärme, Humor und einem tiefen Verständnis für die Menschen. Eine Hommage an das Leben und die Freundschaft, die unser Herz erwärmt.«
Sunday Independent

»Eine Verbeugung vor der Kraft der Freundschaft und eine Feier des Lebens in all seinen Farben.«
Swirl and Thread

»Witzig, liebevoll, mitfühlend und klug.«
Meath Chronicle

Das sagen die Leser*Innen

Ein anrührender Roman über das Geschenk des Lebens

08.04.2021

Bei diesem Roman hatte ich nicht so eine tiefgründige, emotionale und dennoch humorvolle Geschichte erwartet. Es entpuppte sich als echtes Leseerlebnis, eine Hommage an die Freundschaft, an das Leben und voller Respekt für andere Menschen.

Die Geschichte wird so kurzweilig, liebenswert und humorvoll erzählt, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Themen Demenz und Sterbehilfe sind keinesweg lustig und doch gelingt es Ciara Geragthy mit leichter Feder die positiven Seiten zu betonen und die erschütternden Hintergründe nicht zu dramatisieren, sondern als gegebene Voraussetzungen zu sehen. Es wurde nie rührselig oder negativ, sondern mit jeder Seite erlebenswerter. Über die Demenz erfährt man nur einen kleinen Einblick in diesem Buch, die die vielen schwierigen Dinge nicht in dem Maße aufzeigen, wie sie wirklich stattfinden. Dennoch passt es für diesen Roman, der Fokus liegt meiner Meinung nach mehr auf Freundschaft und Abschiednehmen.

Die wunderbar gezeichneten Charaktere wirken sehr glaubwürdig und finden sofort den Weg zu meinem Herzen, ich konnte mitreisen, mitlachen, mitweinen und fühlte mich ganz nah bei ihnen. Es war so schön zu erleben, wie liebevoll Terrys Vater umsorgt wurde und wie stark und bedingungslos die Freundschaft der Frauen war.

Demenz und Sterbehilfe sind keine leichten Themen, doch Ciara Geraghty hat es geschafft, einen sehr emotionalen Plot so in Worte zu fassen, dass er anstatt Angst vor dem Sterben, Lust auf das Leben macht.


Anrührend, liebenswürdig, bewegend und witzig und dennoch von Traurigkeit erfüllt, zeigt dieses Buch welch großes Geschenk das Leben ist.

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Hach... Wie schön!

Von: Betty
05.04.2021

Gerade druckfrisch eingetroffen. Wunderbar hochwertig. Ich hab die ersten Seiten gelesen und bin sofort mitten drin. Die Erzählweise der Autorin ist gut!
In einem Roman so viel Botschaft unterbringen, ist gelungen.
Zum einen die enge Frauenfreundschaft, zum anderen die Demenz des Vaters zeigen unmissverständlich die Endlichkeit des Lebens. Anhand der Ehe der Protagonistin zeigt sich, dass jeder Tag so genutzt werden sollte, als sei es der letzte und mit den Menschen verbracht werden sollte, mit denen man sich gern umgibt. Ein gelungenes Manifest gegen die Gewohnheit der Prokrastination!

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Iris Armstrong wird vermisst.
Jedenfalls ist sie nicht da, wo sie sein sollte. Ich versuche mir keine Sorgen zu machen. Iris ist erwachsen und kann besser auf sich aufpassen als die meisten anderen Menschen.
Im Sorgenmachen bin ich allerdings Expertin. Fragen Sie mal meine Töchter. Oder meinen Mann. Die würden Ihnen sagen, dass ich es mühelos schaffe, mir ohne jeden Grund Sorgen zu machen. Das ist natürlich leicht übertrieben, obwohl … wenn ich mir ausnahmsweise mal keine Sorgen mache, habe ich tatsächlich das Gefühl, irgendwas Wichtiges übersehen zu haben.
Iris ist eine von diesen entschlossenen Frauen, die verkünden, was sie wollen, und es dann einfach machen. Heute hat sie Geburtstag. Sie wird achtundfünfzig.
»Da kriegt man als Frau doch nur zu hören, dass man für sein Alter toll aussieht«, hatte Iris gesagt, als ich vorschlug zu feiern.
Iris sieht wirklich toll aus für ihr Alter. Das sagte ich natürlich nicht, sondern: »Wir können doch trotzdem feiern.«
»Das hab ich ja auch vor. Indem ich den Schwan lerne. Oder den herabschauenden Hund. Irgendwas Tierisches jedenfalls«, erwiderte Iris. Sie hatte sich an ihrem Geburtstag einen Kurs in einem Yoga-Zentrum gebucht.
»Aber du kannst Yoga nicht ausstehen«, wandte ich ein.
»Hey, ich dachte, du freust dich. Du liegst mir doch ständig in den Ohren, dass Leute mit MS Yoga machen sollen.«
Heute hatte ich geplant, meinen Vater zu besuchen und dann in dem Yoga-Zentrum Bescheid zu sagen, dass ich Iris einen Geburtstagskuchen vorbeibringen würde. Ich wusste ja, dass sie kein Tamtam wollte, bin aber der Meinung, dass jeder Mensch an seinem Geburtstag einen Kuchen haben sollte.
Aber als ich im Seniorenheim »Sonnenschein« ankomme, sitzt mein Vater mit einem Pfleger im Empfangsbereich. Neben den beiden steht Dads kleiner, etwas schäbiger alter Koffer.
Eine Woche, erklärt der Pfleger. So lange würden die Kammerjäger wohl brauchen, um das Ungeziefer zu entfernen. Ich denke sofort an Ratten, denn wenn es nur Mäuse wären, hätte er das doch gesagt, oder?
Mein Vater lebt in einem rattenverseuchten Altersheim, wo er Zeichenvorlagen ausmalt, beim Bingo verliert, Lieder trällert und darauf wartet, dass meine Mutter vom Einkaufen zurückkommt.
»Ich kann Ihren Vater in einer unserer anderen Einrichtungen unterbringen«, bietet der Pfleger an.
»Nein, ich nehme ihn mit«, erwidere ich. Das gehört sich doch so, sage ich mir. Zu Anfang hatte ich geglaubt, ich könnte ihn alleine versorgen, wie meine Mutter es jahrelang getan hatte. Hatte mir eingebildet, ich könnte das schaffen. Nach einem halben Jahr musste ich aufgeben und meinen Vater im »Sonnenschein« unterbringen.
Also verstaue ich jetzt Dads Gepäck neben dem Kuchen im Kofferraum. Für das Meer habe ich blaue Glasur ­verwendet, für die Felsen graue. Obendrauf liegt ein Keks mit einem Strichmännchen, das Iris darstellen soll, die tagtäglich in High Rock im Meer schwimmt, auch im November und im Februar. Bestimmt freut sie sich über den Kuchen. Ich habe eine Ewigkeit dafür gebraucht, viel länger als im Backbuch angegeben. Brendan meint, weil ich zu penibel bin. Aber nach penibel sieht der Kuchen nicht aus. Er ist so schief, als sei eine Sturmflut über ihn hereingebrochen.
Ich schnalle Dad auf dem Beifahrersitz an.
»Wo ist deine Mutter?«, fragt Dad.
»Kommt bald vom Einkaufen zurück.« Ich habe es aufgegeben, ihm zu sagen, dass sie tot ist, weil er dann vollkommen außer sich gerät. Die Trauer in seinem Gesicht ist noch so präsent, dass sie meine eigene ständig wieder aufwühlt. Dann muss ich wegschauen, die Augen schließen, mir die Nägel in die Handflächen bohren.
Ich steige ins Auto, lasse den Motor an.
»Das Abbiegen ist rechtzeitig anzukündigen«, sagt Dad in diesem mechanischen Tonfall, in dem er immer die Straßenverkehrsregeln zitiert. Er hat sie alle im Kopf. Offenbar gibt es gesonderte Bereiche im Gehirn, die von Demenz nicht betroffen sind.
Bevor ich losfahre, rufe ich im Yoga-Zentrum an.
Aber Iris ist nicht dort.
Sie war nie dort.
Laut der Frau am Telefon, die so ruhig und gelassen wirkt wie jemand, der täglich Yoga macht, gab es überhaupt keine Anmeldung von einer Iris Armstrong.
Sie hatte mir gesagt, ich soll sie diese Woche nicht anrufen, ihr Handy sei ausgeschaltet.
Ich rufe an. Es ist ausgeschaltet.
Dann fahre ich zu Iris’ Cottage in Feltrim. An allen Fenstern sind die Vorhänge zugezogen. So sieht ein Haus aus, wenn jemand verreist ist. Ich parke auf der Zufahrt, auf der früher immer der betagte Jaguar stand. Iris konnte gleich nach dem Unfall wieder sehen, und es gab keine Schäden außer an der Laterne, mit der Iris kollidiert war. Aber ihr Arzt konnte nicht garantieren, dass die Sehstörung nicht erneut vorkommen würde. Iris behauptete, der Wagen würde ihr nicht fehlen. Aber sie hatte mich gebeten, dem Käufer die Schlüssel auszuhändigen, mit der Begründung, sie habe eine wichtige Sitzung.
»Es ist nur ein Auto«, sagte sie. »Und unser Taxifahrer im Ort sieht aus wie Daniel Craig, redet nicht beim Sex und kennt jeden Schleichweg.«
»Bin sofort wieder da, Dad«, sage ich zu meinem Vater, als ich aussteige.
»Mach alles in Ruhe, Liebes«, sagt er. »Liebes« hat er früher nie zu mir gesagt.
Der Rasen im Vorgarten sieht frisch gemäht aus. Ich klingle an der Haustür, aber nichts tut sich. Während ich warte, schaue ich mich im Garten um. Es ist Mai. Der Kirschbaum, der letzte Woche noch dicke Knospen hatte, ist jetzt die reinste Blütenexplosion. Ein bezaubernder Anblick, aber schon in etwa einer Woche wird die ganze Pracht vorbei sein. Die zarten Blütenblätter werden herumliegen wie schmutziges Konfetti vor der Kirche, nachdem Braut und Bräutigam längst verschwunden sind.
Ich hämmere an die Haustür, obwohl ich sicher bin, dass Iris nicht da ist.
Aber wo ist sie dann?
Ich rufe bei der Alzheimer-Gesellschaft an und bitte Rita, die Empfangsfrau, mich durchzustellen. Rita erklärt mir nur, was ich schon weiß: dass Iris eine Woche Urlaub hat.
»Hat sie dir das nicht gesagt, Terry?«, fragt Rita verwundert.
»Ach, doch … ja. Entschuldige, hab ich ganz vergessen.«
Plötzlich werde ich von der Vorstellung heimgesucht, dass Iris die Treppe runtergefallen ist und bewusstlos im Haus liegt, vielleicht schon tagelang. Diese Sorge bringt mich auf Trab. Es gibt etliche Sorge-Varianten. Manche machen mich sprachlos, andere lähmen mich.
Die Holztür zum hinteren Garten ist abgeschlossen. Ich ziehe die Mülltonne davor, halte mich an den Griffen fest und hieve mich hoch. Die Leute glauben immer, es sei von Vorteil, wenn man groß ist. Das habe ich nie so empfunden. Jedenfalls kniet es sich mit eins achtundsiebzig schlecht auf einer Mülltonne, ich weiß nämlich nicht, wohin mit meinen Gliedmaßen.
Ich umklammere die Oberkante der Tür, hangle mich irgendwie darüber, stemme auf der anderen Seite das Knie dagegen und zögere einen Moment. Dann lasse ich los und lande unsanft auf dem Gartenweg. Ich sollte wirklich fitter sein. Die Mädchen nerven mich ständig damit. Du musst dich bewegen. Mach irgendwas. Schwimmen, Joggen, Pilates.
Im Schuppen ist aufgeräumt worden. Gartenwerkzeuge hängen an Haken, der Wasserschlauch liegt ordentlich aufgerollt in einer Ecke, die halb leeren rostigen Lackbüchsen sind verschwunden. Ich hatte Iris schon länger geraten, sie zu ­entsorgen, weil sie eine Brandgefahr darstellten. Aber es verblüfft mich, dass sie es jetzt wirklich gemacht hat.
Sogar das kleine Fenster an der Giebelwand ist nicht mehr voller Spinnweben, sondern so sauber, dass ich den Himmel erkennen kann.
Der Ersatzschlüssel liegt wie immer unter einem umgedrehten Blumentopf im Schuppen, obwohl ich nicht nur einmal auf das Sicherheitsrisiko dieser Aufbewahrung hingewiesen habe.
Ich gehe zurück zur Zufahrt und schaue nach Dad. Er ist an Ort und Stelle und singt zu der Frank-Sinatra-CD, die ich für ihn eingelegt habe. »Strangers In The Night«.
Ich schließe die Haustür auf. Das Haus fühlt sich leer an. Es ist so still.

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Hörprobe:

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Das Hörbuch zum Buch:

Zwei Freundinnen fürs Leben. Eine mutige Entscheidung. Und eine Reise, die alles verändert.

Terry und Iris sind Freundinnen. Sie würden durchs Feuer füreinander gehen. Aber Iris ist krank. So krank, dass sie sich heimlich entschließt, ihr Leben in der Schweiz zu beenden. Als Terry eines Tages entdeckt, dass Iris auf dem Weg dorthin ist, zögert sie keine Sekunde. Mit ihrem betagten Dad auf dem Rücksitz gelingt es ihr, Iris am Hafen von Dublin einzuholen. Die drei begeben sich auf die Reise durch England und Frankreich, die ganz anders verläuft, als Terry es sich je hätte vorstellen können. Und was die schlimmste Zeit in ihrem Leben hätte werden können, wird ihre beste.

Ungekürzte Lesung mit Inka Friedrich

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Ciara Geraghty
© Doreen Kilfeather Photography

Die Autorin: Ciara Geraghty

Ciara Geraghty lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Dublin. "Das Leben ist zu kurz für irgendwann" eroberte die Herzen der Leserinnen und Leser im Sturm und stand unter den Top Ten der Irish-Times-Bestsellerliste.

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