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Tash Aw

Wir, die Überlebenden

Roman

(5)
HardcoverNEU
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Ah Hock ist ein einfacher, ungebildeter Mann aus einem malaysischen Fischerdorf, der sich Reichtum und Sicherheit wünscht – wie es allen Menschen in Südostasien versprochen, aber nur bei wenigen Privilegierten eingelöst wird. Während die Gesellschaft um ihn herum sich verändert, hangelt er sich von einem schlecht bezahlten Job zum nächsten und ermordet schließlich einen Wanderarbeiter aus Bangladesch. Einer Journalistin, die ihn nach dem Gefängnis in seiner ärmlichen Hütte besucht, erzählt er, wie es zu der Gewalttat kommen konnte. Der malaysische Autor Tash Aw zeigt mit diesem ergreifenden und beeindruckenden Porträt eines Außenseiters die Erosionen eines Menschenlebens und die Verwüstungen jeglicher Hoffnung.

»Tash Aw lenkt den Blick hinter die Fassade der Konsumgesellschaft, wo rund um die Uhr geschuftet wird und ein Menschenleben wenig wert ist.«

Erwin Uhrmann / Die Presse (13. May 2022)

Aus dem Englischen von Pociao, Roberto de Hollanda
Originaltitel: We, the Survivors
Originalverlag: Fourth Estate
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87623-8
Erschienen am  26. April 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Interessanter Roman

Von: A.

23.05.2022

In "Wir, die Überlebenden" hören wir einem jungen Mann zu, wie er von seinem Leben berichtet. Da das ganze in Malaysia spielt, wird der Leser hier in eine fremde Kultur mitgenommen, über die es viel zu erzählen gibt. Insgesamt hat mir der Aufbau des Romans sehr gut gefallen und der Sprachstil war passend zur Geschichte. Von mir eine Empfehlung für alle, die sich für fremde Kulturen und das menschliche Wesen interessieren.

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Wir, die Überlebenden - spannend und ergreifend

Von: Buchhexe

21.05.2022

Dieses Buch berichtet von einem Leben in Malaysien. Ganz zu Anfang erfährt der Leser, dass Lee Hock Lye im Gefängnis landete. Nun wird sein Leben und der Versuch, der Armut zu entkommen, langsam vor dem Leser aufgerollt. Was ich sehr spannend fand, ist, dass ich durch die Geschichte etwas lernte, von dem ich vorher nichts Genaues wusste. Wie ist das Leben für die vorwiegend armen Menschen in Asien? Was müssen sie alles über sich ergehen lassen? Was bedeutet es, Leiharbeiter zu sein, ohne Krankenversicherung, ohne soziale Absicherung? Dieses Buch hat mich berührt und nachdenklich gemacht. Zugleich ist es aber auch ein spannendes Buch, in dem anhand eines Mordes die Umstände aufgrezeigt werden, wie es dazu kam. Unbedingt lesenswert!

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Vita

Tash Aw wurde als Kind malaysischer Eltern 1971 in Taiwan geboren und wuchs in Kuala Lumpur auf. Er studierte Jura in Großbritannien, veröffentlichte mehrere Romane und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Commonwealth Writers’ Prize und dem Whitbread First Novel Award, und zweimal für den Man Booker Prize nominiert. Sein Werk ist in 23 Sprachen übersetzt. Tash Aw lebt vorwiegend in der Provence und kommentiert u. a. für die »New York Times« und die BBC Kultur und Politik im südostasiatischen Raum.

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Pociao

Pociao studierte Anglistik und Vergleichende Literaturwissenschaften, übersetzt u.a. Paul Bowles, William S. Burroughs und Evelyn Waugh und gewann 2017 den Don DeLillo-Übersetzungswettbewerb.

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Pressestimmen

»Der Tonfall ist nüchtern, aber die Sprache selbst überwältigt.«

Fabian Wolff / Deutschlandfunk (09. May 2022)