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Joachim Gauck

Winter im Sommer – Frühling im Herbst

Erinnerungen

(2)
Hardcover
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Der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen Revolutionärs

Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an. Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen. Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied.

Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt.

»Nicht nur gut geschrieben, sondern auch von eindringlicher Reflexionskraft.«

Neue Zürcher Zeitung, 03.06.10

Hardcover mit Schutzumschlag, 352 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 20 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-88680-935-6
Erschienen am  12. October 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Erinnerungen die berühren

Von: Lena K.

05.04.2017

Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt. Meine Meinung: Das Cover hat mich sehr angesprochen, auf diesem steht Joachim Gauck nachdenklich vor der Berliner Mauer. Joachim Gauck erzählt in diesem Buch von seinem Leben aus einer sehr persönlichen Sichtweise. Dies hat mich zum einen sehr beeindruckt aber auch viel zum Nachdenken gebracht. Das Buch beinhaltet zudem viele politische Aspekte, die sich aber gut in das ganze Geschehen anpassen. Durch seine Erinnerungen lernt man nicht nur Joachim Gauck besser kennen, sondern auch die DDR. Beim Lesen merkte ich immer wieder, wie oft er betonte, dass Freiheit ihm sehr wichtig ist, da er die Einschränkung selbst erlebt hat. Das Buch ist berührend und spannend. Es ist sicher auch für jüngere Leser informativ, auch wenn diese (so wie ich) zur Zeit der DDR noch nicht gelebt haben. Zudem wurde mir Joachim Gauck durch seine Erinnerungen nur noch sympathischer. Da mich dieses Buch sehr berührt, aber auch nachdenklich gestimmt hat, gebe ich hierfür 5 von 5 Büchersternen.

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Bewegtes Leben

Von: Gabriele Henning aus Pinnow

10.11.2014

Dies Buch muss jeder gelesen haben, damit man weiß, wie es in der DDR war, wie die Wende kam, denn die Friedensgebete haben es Jahre vorher ermöglicht, dass immer mehr Menschen umdachten

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Vita

Joachim Gauck, geboren 1940 in Rostock, stand von 1965 bis 1990 im Dienst der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs und arbeitete viele Jahre als Pastor. Er war Mitinitiator des kirchlichen und öffentlichen Widerstandes gegen die SED-Diktatur, 1989 gehörte er zu den Mitbegründern des Neuen Forum und wurde in Rostock dessen Sprecher. Von 1990 bis 2000 war er Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes (Stasi). Von 2003 bis 2012 war er Vorsitzender des Vereins »Gegen Vergessen – Für Demokratie«. 2012 bis 2017 war Joachim Gauck Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Zum Autor

Pressestimmen

»Aus der Vielzahl der Neuerscheinungen zur friedlichen Revolution ragen Joachim Gaucks glänzend formulierte und das Vergessen des SED-Unrechts beklagende Erinnerungen heraus.«

Rainer Blasius, Frankfurter Allgemeine Zeitung (15. October 2009)

»Seine Haltung machte Joachim Gauck zu einer der charismatischen Figuren der Wendezeit.«

Die Welt (23. January 2010)

»Wie kostbar die Freiheit ist und das nichts ohne Freiheit ist, beschreibt er in seinen Erinnerungen sehr persönlich aber immer politisch.«

Deutschlandradio Kultur (25. October 2009)

»Gauck erzählt verständlich und liebt die Literatur.«

Rezensöhnchen – Zeitschrift für Literatur (Bamberg), Nr.47, 02/2011

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