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Ella Cornelsen

Was uns bleibt, ist jetzt

Roman

HardcoverNEU
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Ein wunderbarer Familienroman und eine warmherzig-humorvoll erzählte Geschichte über das Vergessen und Erinnern.

Vier ungleiche Geschwister finden nach langer Zeit wieder in ihrem Elternhaus zusammen: Sie müssen sich um ihre demente Mutter kümmern, während der Vater nach einem Sturz im Krankenhaus liegt. Fünf Tage nähern sie sich einander an und graben in Erinnerungen, wobei Familiengeheimnisse ans Licht kommen, die jahrzehntelang verschwiegen wurden. Was zum Beispiel hat es auf sich, mit dem Satz „man muss vergessen können", den das Geschwisterquartett schon während der Kindheit ständig von der Mutter hörte? Und was ist damals, 1976, als das Familienleben aus den Fugen geriet, wirklich passiert?


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-8090-2746-1
Erschienen am  18. April 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Baden-Württemberg, Deutschland

Rezensionen

Familienroman mit Detektivgeschichte

Von: Julian aus Stuttgart

08.05.2022

Dieses Buch bleibt spannend bis zur letzten Seite! Ein Familienroman, der gekonnt mit einer kleinen Detektivgeschichte verwoben ist. Ida, die Protagonistin, findet sich gemeinsam mit ihren drei Geschwistern in der Familienvilla im provinzialen Möckingen wieder. Hier müssen sich die vier um die an Demenz erkrankte Maman kümmern, weil der Familienvater, genannt Paps, mit einem Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus liegt. Berührend und mit viel Witz erzählt die Autorin wie die vier Geschwister näher zusammenrücken, wie schwierig es ist für einen geliebten Menschen da zu sein, wenn sich das Gehirn langsam aber sicher verabschiedet. Aber gerade an den Stellen, an denen sich die demenzkranke Maman zu Wort meldet, musste ich oft laut loslachen, was mir als notorischen "In-der-Bahn-Leser" des öfteren belustigte Blicke einbrachte. Die Tiefen der fröhlichen Familienvilla verbergen so manches Geheimnis, von denen es in der Familie Fröhlich nicht wenige gibt. Iiiidaaaa begibt sich auf Spurensuche und dringt dabei bis in die Zeit des Nationalsozialismus vor. Bis zur letzten Seite darf man sich als Leser auf Enthüllungen freuen, sowohl neue als auch steinalte Familiengeheimnisse werden in diesem Roman aufgedeckt. Obwohl die Geschichte im Herbst spielt ist es ein warmes Buch, ein Buch in das man eintauchen kann und sich zu Hause fühlt. So schade, dass Bücher irgendwann enden. Ich würde dieses Buch sofort wieder lesen und auch dringend weiterempfehlen! Sicherlichseits! Simbel feist.

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Was uns bleibt ist Familie...

Von: Bellaqueen

28.04.2022

Das Buch von Ella Cornelsen, als gebundene Ausgabe erschienen, sprach mich vom Cover her zunächst gar nicht so an. Es gefiel mir schlicht nicht. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wurde ich doch neugierig. Zum Buch selber: was mir beim Lesen wirklich gut gefallen hat, war die angenehme Schriftgrüße, die auch bei “funzeligem” Nachttischlicht noch gut zu lesen ist. Und was ich besonders erwähnen möchte (für mich als Papierästheten extrem wichtig) das Papier hat eine gute Haptik, denn es ist seidenweich und fühlt sich ganz glatt an. Zum Inhalt möchte ich nur so viel verraten: es handelt sich um einen Familienroman, der das Thema Demenz aufgreift. Vier Geschwister sehen sich plötzlich vor der Aufgabe, die Betreuung der an Alzheimer erkrankten Mutter kurzfristig zu übernehmen. Allerdings bringt der Aufenthalt im Elternhaus - Übernachten im alten Kinderzimmer, ganz nah an den Erinnerungen der Kindheit und Jugendzeit - nicht gelöste Konflikte und alte Wunden wieder hervor, was das Zusammentreffen zu einer emotionalen Achterbahnfahrt für alle Beteiligten macht. Und für alle jetzt “och nee” sagen, keine Sorge, denn das schwierige Thema wird mit so viel Empathie und Humor aufbereitet, bringt doch die dramatische Erkrankung der Mutter so viele Stilblüten hervor, daß ich so manches Mal vor Lachen gar nicht weiter lesen konnte. Der Autorin gelingt es durch den kapitelweisen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit einen Spannungsbogen aufzubauen, bis zum Schluß zu halten, daß man das Buch gar nicht aus der Hand legen möchte. Das kenne ich so nur aus Thrillern. Das Buch ist nicht trivial, keine Schmonzette und der Schreibstil ist sehr flüssig und viele Ausführungen erinnerten mich stark an meine Jugendzeit, wie es so war als Kind in der 1970/80 Jahren. Und die Erzählperspektive aus Sicht der jüngeren Tochter sorgt dafür, daß man sich beim Lesen den Protagonisten ganz nah und verbunden fühlt. Fazit: klare Kaufempfehlung für alle, die gut erzählte (Familien-)Geschichten mögen und vor einem schwierigen Thema nicht zurückschrecken. Und eine kleine Liebesgeschichte, sozusagen als Bonbon, rundet den gelungenen Roman ab.

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Vita

Ella Cornelsen, geboren 1958, ist mit mehreren Geschwistern aufgewachsen und hat in Tübingen studiert. Sie hat einen erwachsenen Sohn und lebt heute mit ihrer Familie in Stuttgart, wo sie auch in Sachen Kultur als Botschafterin unterwegs ist. Sie schreibt von Kind auf aus Leidenschaft, malt, singt und macht Musik. Ella Cornelsen ist gern in der Natur unterwegs, liebt alte Bäume, weite Landschaften, tropische Regenwälder und bunte Vögel. »Was uns bleibt, ist jetzt« ist ihr erster Roman im Limes Verlag.

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