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Diane Setterfield

Was der Fluss erzählt

Roman

Hardcover
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Eine stürmische Winternacht im ländlichen England des späten 19. Jahrhunderts: In der uralten Gaststube des "Swan" sitzen die Bewohner von Radcot zusammen und wärmen sich an ihren Geschichten und Getränken, als ein schwer verletzter Mann mit einem leblosen Mädchen im Arm hereinstolpert. Eine Krankenschwester wird gerufen, die nur noch den Tod des Kindes feststellen kann. Als sie jedoch ein paar Stunden später die Todesursache festzustellen versucht, bemerkt sie, dass das Kind atmet und sich bewegt. Ein Wunder? Oder etwa Zauberei? Oder gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung? Und woher kommt das Mädchen?

Ein stimmungsvoller Roman, der einen davonträgt wie ein Fluss, in eine Welt, in der Imagination und Wirklichkeit sich überlagern.

»Ein sprachlich und dramaturgisch grandioses Kunststück.«

Aachener Nachrichten (01. March 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Anke & Eberhard Kreutzer
Originaltitel: Once upon a River
Originalverlag: Atria Books
Hardcover mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-89667-329-9
Erschienen am  19. October 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Es war einmal - so wunderschön

Von: Barbara

12.09.2021

Das neueste Werk von Diane Setterfield erschien bereits vor ca. einem Jahr im Blessing Verlag. Es gehört also jetzt schon fast auf die Backlist des Verlags, sollte aber dennoch Beachtung finden. Es ist meiner Meinung nach ein absolutes Herbstbuch. Draußen ist es kühler, trüber, nebliger. Drinnen dampft der Tee, die Wollsocken wurden rausgeholt und übergezogen und die Lieblingsstrickweste oder der Lieblingswollpulli ist auch wieder hervorgeholt worden. Und das ist genau der richtige Moment für dieses Buch. Doch um was geht es denn nun? Klappentext: „England vor über hundert Jahren. In einer stürmischen Winternacht betritt ein Fremder ein altes Gasthaus an der Themse. In seinen Armen die Leiche eines ertrunkenen Kindes. Wenige Stunden später atmet das Kind wieder. Ein Wunder? Oder nur ein billiger Trick? Wer ist das Kind eigentlich? Und welche Rolle spielt der Fluss in dieser rätselhaften Geschichte?“ Die Geschichte beginnt mit „Es war einmal ein Wirtshaus…“ und schafft mit diesen Worten direkt eine entsprechende Atmosphäre von Zauber und Herbst, Geheimnissen und Märchen. Und ehe man sichs versieht, ist man bereits verschwunden in einer Welt, aus der man erst sehr viel später nach Luft schnappend wieder auftaucht. Als hätte man über Seiten nicht geatmet. Die Stimmung erinnerte mich sofort an Susanna Clarkes Roman „Jonathan Strange & Mr. Norrell“. Ich war völlig begeistert. Wobei ich gestehen muss, dass ich von Diane Setterfield auch nichts anderes erwartet habe. Ich liebte Ihren Debütroman „Die dreizehnte Geschichte“ und ich mochte auch den zweiten Roman „Aufstieg und Fall des Wollspinners William Bellman“, auch wenn ich diesen nicht so gerne mochte, wie „Die dreizehnte Geschichte“ oder „Was der Fluss erzählt“. Mich begeistern immer Romane, die so eine Art Magischen Realismus nutzen. Es ist nie so klar, was Fiktion und was Wirklichkeit ist oder sein könnte. Und das gelingt Diane Setterfield hier ganz wunderbar. Eine absolute Leseempfehlung an Euch!

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Märchenhafte Geschichte

Von: Annithrill

15.08.2021

Also, zusammenfassend kann ich sagen; das Buch ist irgendwie anders - wie ein Märchen... Aber von vorne: Die ersten 100 Seiten haben sich für mich wirklich gezogen. Ich bin auch ehrlich, ich habe es nach den ersten Seiten zur Seite gelegt und lange Zeit nicht angerührt, da ich was Flottes in dem Moment brauchte. Im Urlaub, als ich wieder die Ruhe hatte, habe ich gedacht: „nun zieh es durch...“ und ich kann sagen, dass ich froh bin, dies getan zu haben. Die Charaktere und Geschehnisse sowie die Ortsbeschreibungen werden dem Leser so nahe gebracht, dass man sich wirklich ins 19. Jahrhundert reinversetzt fühlt. Auch wurde mir klar, dass die Ausführungen im ersten Teil von großer Bedeutung sind. Diane Setterfield versteht es, die Schicksale der einzelnen Charaktere so detailgetreu zu erzählen, dass man als Leser miträtselt, welches Geheimnis um das Mädchen schwirrt und die einzelnen Menschen drumherum. Die Story bringt auch Krimielemente, was es für mich natürlich noch spannender gemacht hat. Die Sprache, die Diane Setterfield verwendet ist so besonders, bildlich und märchenhaft ohne jedoch kitschig zu sein. Die anfänglichen Schwächen wurden durch das GESAMTE ausgeglichen. Sollte euch das Buch anfangs nicht packen - haltet durch...es lohnt sich! Wirklich! Eine klare Leseempfehlung für entspannte Lesestunden, die den Leser in eine andere Welt eintauchen lassen. Aber Vorsicht ☝🏻 es ist kein Buch für zwischendurch.

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Vita

Diane Setterfield ist promovierte Romanistin und lebte viele Jahre in Frankreich. Bevor sie sich Vollzeit der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Lehrerin. Ihr Debüt, »Die dreizehnte Geschichte« (Blessing, 2007), war ein internationaler Bestseller und wurde mit Vanessa Redgrave in der Hauptrolle von der BBC verfilmt. Diane Setterfield lebt in Oxford.

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