Sie haben sich erfolgreich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Vaters Wort und Mutters Liebe

Roman

Hardcover
22,00 [D] inkl. MwSt.
22,70 [A] | CHF 30,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Ein Hof im finnischen Tornedal ist das Zuhause der vierzehnköpfigen Familie Toimi. Siri, die Mutter, ist eine sanftmütige Person, der das Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt. Ganz im Gegensatz zu Pentti, dem herrischen Vater, um den alle lieber einen Bogen machen. Einige der zwölf Kinder haben bereits Reißaus genommen und sind nach Stockholm, Helsinki oder sogar Zypern gezogen, doch das Band und die Liebe zwischen den Geschwistern und der Mutter ist so stark, dass sie immer wieder zurückkehren. So auch diesmal, als die Geschwister zu einem Familientreffen nach und nach zu Hause ankommen, voller Erwartung und Vorfreude auf das Wiedersehen. Doch ein erster Zwischenfall trübt bald die Stimmung.

Ein vielschichtiges und brillant erzähltes Familienepos, das den Leser packt und verzaubert und eindrücklich zeigt, wie auf Loyalität der Verrat und auf Liebe die Enttäuschung folgen kann.

»Eine der großen skandinavischen Literaturhoffnungen – ihr gefeierter Roman „Vaters Wort und Mutters Liebe“ erzählt mit Tiefe und Detailreichtum das Drama einer vierzehnköpfigen Familie.«

freundin (10. Juni 2020)

Aus dem Schwedischen von Antje Rieck-Blankenburg
Originaltitel: Testamente
Originalverlag: Norstedts
Hardcover mit Schutzumschlag, 544 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27287-3
Erschienen am  22. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Interview mit Nina Wähä zu "Vaters Wort und Mutters Liebe"

Rezensionen

Pole der Gegensätzlichkeit

Von: nil_liest

14.04.2021

543 geballte Seiten Familie! Das könnte einem zu viel erscheinen. Mögen doch die meisten nur limitiert die eigene Bagage ständig mit ihren Unzulänglichkeiten in nächster Nähe haben. Aber genau das wird hier seziert. Familie kann man sich nun mal nicht aussuchen. Es ist Weihnachten 1981. Siri und Pentti haben in der Summe 12 lebende Kinder. Einige sind schon Flüge geworden, leben in größeren Städten und kommen aber zu Feiertagen wieder nach Hause ins finnisches Dorf Tornedal, wie auch zu diesem Fest. Da der Vater, Pentti, mürrisch und jähzornig daherkommt und die Stimmung verdirbt, aber die Mutter Siri eine herzensgute liebeverströmende Sanftmut in Person ist, kommt es zu Reibung und das Unglück ist vorprogrammiert. Die Kinder ertragen es nicht wie der Vater die Mutter unentwegt schlecht behandelt. Bei 12 Geschwistern denkt ihr sicherlich, wie soll man die alle auseinanderhalten! Gott sei dank, gab es zu Beginn ein Personenregister auf das man immer mal wieder zurückgreifen kann. Ohne diese Übersicht wäre es in der Tat schwieriger. Und, wer das physische Buch kauft, hat den Vorteil auch ein Lesezeichen mit allen Personen stets am rechten Fleck zu haben. A propos Personen, sie werden in Teilen recht isoliert betrachtetet und dann doch wieder in die Geschichte eingebunden. Nach dem Lesen habe ich erfahren, dass die Autorin Nina Wähä, die im Übrigen auch Schauspielerin ist, als Grundlage bereits geschriebene Kurzgeschichten hatte und diese zu einem Gesamtwerk zusammenfügen wollte. Beim Lesen gab es an der ein oder anderen Stelle Verwunderung, da es etwas entkoppelt wirkte, nun ist mir klar warum. Das soll der Autorin aber nicht zu lasten gelegt werden, denn dies ist ein außerordentlich gelungenes Debüt! Ihr Schreibstil hat mich mitgezogen und nach Skandinavien verschleppt zu dieser verunglückten Situation. Nicht nur lesbar, sondern niveauvoll unterhalten auf ihre eigene Art und Weise! Denn es gibt auch eine auktoriale Erzählerin, die uns als Leser ab und an aufs Gleis setzt und Hinweise einstreut. Spannend ist das Ganze allemal, fast wie eine krimihafte Familiengeschichte und ein Ausleuchten der so unterschiedlichen Geschwister. Einige sind einsam, es gibt bilaterale Allianzen, auch Kaputte die problembeladen sind, Sonderlinge, werdende Eltern. Ein bunter Strauß an Geschwistern, was es nicht einfacher macht. Vaters Wort und Mutters Liebe ist ein lesenswerter skandinavischer Roman, nachdem das Bedürfnis hat sich der eigenen Familie zu widmen. PS: Erschienen im Heyne Hardcore Verlag, aber lasst euch davon nicht irritieren. Habe schon das ein und andere aus dem Verlag gelesen und es ist eher hardcore unkonventionell oder hardcore kreativ -halt anders!

Lesen Sie weiter

Eine aussergewöhnliche finnische Familie

Von: schmoekerstunde

12.03.2021

Eine außergewöhnliche Geschichte, die sehr gut erzählt ist. Die wichtigen Personen sind vorab erklärend aufgeführt, was bei der Fülle der Personen und ungewöhnlichen Namen hilfreich ist. Zudem wird jeder Person ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem der Leser über diese Person und ihren Charakter erfährt. Das Buch liest sich einfach und flüssig, erfordert aber einige Konzentration beim Lesen, weil ständig zwischen den Zeiten gewechselt wird. Auch hatte ich bei den finnischen Namen etwas Probleme. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, zumal immer wieder englische Phrasen eingefügt werden, die ich für überflüssig halte. Ein interessantes Thema und ein interessantes Buch, das ich nur empfehlen kann.

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Nina Wähä wurde 1979 in Stockholm geboren. Sie war Schauspielerin und Leadsängerin der Indieband Lacrosse, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. 2007 debütierte sie mit dem Roman S som i syster (S wie in Schwester), drei Jahre später erschien Titta inte bakåt! (Schau nicht zurück!). Beide Romane wurden von der schwedischen Presse gefeiert. Nina Wähä lebt heute mit ihrer Familie in Stockholm.

Zur Autor*innenseite

Antje Rieck-Blankenburg

Antje Rieck-Blankenburg übersetzt aus den skandinavischen Sprachen und hat unter anderem Arne Dahl, Mats Strandberg und Fredrik Backman ins Deutsche übertragen. Sie lebt in Bühl und Frankfurt am Main.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

»Nina Wähä schreibt mit großer Warmherzigkeit und beeindruckender Klugheit.«

»Spannender als so mancher Krimi«

Ein »wunderschön zu lesender Familienschmöker«

»Spannungsreich und kurzweilig (…) interessant bis zum Schluss. Kein Familienmitglied bleibt einem gleichgültig.«

»Ein packendes Familienepos«

Frau von Heute (21. August 2020)

»Eine sprachlich wie inhaltlich ungewöhnliche, mitunter haarsträubende Familiengeschichte.«

emotion (25. August 2020)

»Grandios-herber Familienroman.«

BUCHKULTUR (25. Juni 2020)

»Nina Wähä ist eine begnadete Erzählerin. Sie zeigt uns, dass wir alle ein kleines Universum in uns tragen, das sich niemals gänzlich ergründen lässt.«

Expressen (07. August 2019)

»Mit einem Augenzwinkern nimmt die Autorin ihre Leser an die Hand und führt sie durch die Höhen und Tiefen der vom Schicksal heimgesuchten Familie Toimi, wo auf Betrug und Enttäuschung Treue und Liebe folgen. Nina Wähäs klarsichtige Empathie für ihre Figuren ist überragend.«

Svenska Dagbladet (05. August 2019)

»Ein mitreißender Familienroman von herausragender Qualität. Nina Wähäs fast schon unerschöpfliche Lust, diese Geschichte zu erzählen, ist unübertrefflich.«

Sydsvenskan (05. August 2019)

»Die Geschichte der chaotischen Familie Toimi zeigt, wie unergründlich das Band zwischen Eltern und ihren Kindern ist und wie nah beieinander Tragödie und tiefe Liebe liegen können.«

Arbetarbladet (05. August 2019)

»Die scheinbare Mühelosigkeit, mit der Nina Wähä ein so breites Panorama entwirft, ist beeindruckend. Die Geschichte um Siri und Pentti und ihre zwölf Kinder aus mehreren Perspektiven und über einen langen Zeitraum hinweg zu erzählen, ist beileibe kein einfaches literarisches Unterfangen. Doch Nina Wähä meistert es mit Bravour.«

Opulens (27. August 2019)

»Nina Wähä schreibt so gut, dass man von Anfang an gefesselt ist. Der Erzählstimme mit ihrer feinen Ironie und herrlichen Bissigkeit könnte man ewig lauschen.«

Dagens Nyheter (27. August 2019)

»Nina Wähä gelingt das Meisterstück, den Leser nicht eine Sekunde zu langweilen. Ein ausgezeichnet komponierter, melodischer und temporeicher Roman.«

SR Kulturnytt (27. August 2019)