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Unzertrennlich

Über den Tod und das Leben

Bestseller Platz 37
Spiegel Hardcover Belletristik

Hardcover
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Irvin D. Yalom ist einer der angesehensten Psychotherapeuten Amerikas, am 13. Juni 2021 wurde er neunzig Jahre alt. Er gilt als Klassiker der existentiellen Psychotherapie, seine Lehrbücher und Romane erscheinen weltweit und erreichen Millionen. Seine Frau Marilyn Yalom, eine renommierte Kulturwissenschaftlerin und Autorin, starb im Herbst 2019 nach 65jähriger Ehe. Als klar war, dass ihre Krankheit zum Tode führen würde, begannen beide ein Buch zu schreiben - das am Ende Irvin D. Yalom alleine fertigstellen musste. Es ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Liebe und herausragenden intellektuellen Beziehung. Ein großes Alterswerk, das alle existentiellen Themen berührt, die uns angehen.

»Ein bestürzendes Buch über Vergänglichkeit und Abschied. Und ein ergreifend schönes über die Liebe.«

Stern (12. May 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Regina Kammerer
Originaltitel: A MATTER OF DEATH AND LIFE
Originalverlag: Stanford University Press
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,2 cm
Bildteil
ISBN: 978-3-442-75921-7
Erschienen am  10. May 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Stanford, Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Tiefgreifend

Von: Lamabooks

16.09.2021

Unzertrennlich- über das Leben hinaus. Ein Ehepaar im hohen Alter, eine gemeinsame Passion für die Literatur, das Schreiben und das Lessen, eine große Liebe, ein Leben, zusammen- Das alles sind Irv und Marilyn. Irvin D. Yalom ist ein berühmter Psychoanalytiker und Marilyn, seine Frau ist eine vielfach ausgezeichnete amerikanische Literaturwissenschaftlerin. Die beiden sind seit 65 Jahren miteinander verheiratet, doch auch vor Ihnen macht das Älter werden und auch schwere Erkrankungen kein Halt. Das gemeinsam verfasste Buch des Ehepaares ‚Unzertrennlich- Über den Tod und das Leben‘ gibt uns tiefere Einblicke über genau dies, dem Leben und dem Sterben. Wie schon erwähnt wechseln sich Irv und Marilyn meist Kapitelweise mit dem Schreiben ab, auf diese Art wird die Gedankenwelt von beiden Beteiligten sichtbar, dies empfand ich als Leser sehr angenehm. Es gelang mir die Gedankengänge zu verstehen und nachzuvollziehen. Dies macht die Charaktere zu jedem Zeitpunkt greifbar und man hat das Gefühl dass man die Liebe welche die beiden verbindet selbst spürt, was wiederhherum bei mir zu Glück, Trauer und manchmal auch zu Freude geführt hat. Wir bekommen einen sehr privaten und persönlichen Einblick in die schwere Zeit, welche das Ehepaar durchleben muss und es hat mich sehr berührt und ich bewundere den Mut hierfür. Außerdem sind in dem biografisch verfassten Buch private Bilder enthalten die das Leben von Irv und Marilyn für den Leser anschaulich gestalten, auch das hat mir sehr zugesagt. Alles in Allem hat mir das Buch sehr gut gefallen, der Schreibstil der beiden wirkte auf mich sehr authentisch, denn der Umgang mit dem Tod und der Trauer meistert das Ehepaar ebenfalls mit einer unfassbar interlektuellen Sichtweise, die mich beeindruckt und auf jeden Fall zu Tränen gerührt hat.

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Über den tod und das Leben

Von: Myriade

27.08.2021

Von Irvin Yalom habe ich fast alle Romane und Kurzgeschichten gelesen. Laut seiner eigenen Einschätzung sind es diese literarischen Werke, die ihn aus der Schar amerikanischer Psychoanalytiker hervorheben und den Weg dahin – schreibt er – habe ihm seine Frau Marilyn gewiesen. Marilyn Yalom (1932-2019) war Kulturhistorikerin mit einem besonderen Faible für Frankreich, die einen Frauensalon führte bei dem sich Literatinnen und Wissenschafterinnen diverser Gebiete regelmäßig trafen) Dieses Buch ist anders, es ist kein Roman sondern eine Art Tagebuch, das von Irvin und Marilyn Yalom gemeinsam begonnen und nach Marilyns Tod von Irvin beendet wurde. Das Projekt für dieses gemeinsame Buch entstand nach Marilyns Krebsdiagnose als absehbar wurde, dass sie bald sterben würde. Es sind nachdenkliche Betrachtungen über Leben und Tod, auch Biografisches beider Autoren und Erinnerungen an eine 65 Jahre dauernde Ehe, die in diesem Buch zu finden sind. Besonders beeindruckt hat mich Irvin Yaloms schonungsloser, offener Umgang mit den Beschwernissen seines Alters. Er hat Gleichgewichtsprobleme, die ihn zum Benützen eines Gehstocks zwingen und sein Gedächtnis wird immer schlechter. Der Text erweckt den Eindruck akribischer Beobachtung des eigenen Gemütszustands und absoluter Ehrlichkeit bei dessen Beschreibung. Ob das tatsächlich so ist, weiß nur der Autor selbst. Nach Marilyns Tod kramt Irvin Yalom in seinen eigenen Romanen und beschließt, sie nochmals zu lesen. „Die Schopenhauer Kur“ zu lesen, ist eine wirksame Therapie für mich. Seite um Seite werde ich ruhiger und zufriedener mit meinem Leben. In meinen Augen sind die Sätze schön komponiert, meine Wortwahl ist gut, und ich glaube, dass es mir gelungen ist, den Leser zu erreichen (…) Der Kerl, der dieses Buch geschrieben hat, ist um einiges gescheiter als ich es bin, und er weiß sehr viel mehr über Philosophie und Psychotherapie als ich. Und manche meiner Sätze rauben mir den Atem. Habe ich das wirklich geschrieben? (…) Mein alterndes Gedächtnis hat zum ersten Mal etwas Gutes: ich erinnere mich an so wenig aus dem Buch, dass mich die Ereignisse überraschen und unterhalten. S 251 – 253 Ein Kernstück dieses Berichts ist auch die Verzweiflung über Marilyns baldigen Tod auf einer Seite und deren Wunsch nach einem baldigen assistierten Suizid auf der anderen Seite. Auch dieser „Kampf“ wird sehr offen beschrieben. Ein empfehlenswertes Buch für Zeiten in denen der Tod weit weg und abstrakt erscheint und auch für Zeiten, in denen die Vergänglichkeit hinter jeder Ecke lauert. Alles, was ich von Yalom gelesen habe, auch dieses Buch, ist in der deutschen Übersetzung beim btb-Verlag erschienen. Der btb Verlag wurde 1996 in München als Taschenbuch-Verlag gegründet und gehört zur Penguin Random House Verlagsgruppe.

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Vita

IRVIN D. YALOM wurde 1931 als Sohn russischer Einwanderer in Washington, D.C. geboren. Er gilt als einer der einflussreichsten Psychoanalytiker in den USA und als einer der bedeutendsten lebenden Vertreter der existentiellen Psychotherapie. Er ist vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Sigmund-Freud-Preis für Psychotherapie und dem Oskar Pfister Award. Seine Fachbücher gelten als Klassiker. Seine Romane sind internationale Bestseller – sie zeigen, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn man sie nur zu erzählen weiß.



MARILYN YALOM (1932-2019), renommierte und vielfach ausgezeichnete amerikanische Kulturhistorikerin, zählt zu den Pionierinnen im Bereich der Gender Studies und war Mitbegründerin des Center for Research on Women (CROW) an der Stanford University. Daneben galt ihre besondere Liebe der französischen Kultur, mit der sie sich intensiv beschäftigte. 1992 wurde sie mit dem Ordre des Palmes Académiques für ihre Beiträge zur französischen Kultur ausgezeichnet. Yalom hat neben ihrer akademischen Tätigkeit eine Vielzahl erfolgreicher Sachbücher veröffentlicht.



Irvin D. Yalom und Marilyn Yalom waren 65 Jahre miteinander verheiratet.

© ©Matthias Günter: Das Kollektiv GmbH
Irvin D. Yalom
© Reid S. Yalom
Marilyn Yalom

Pressestimmen

»›Unzertrennlich‹ ist ein kluges Buch, direkt und ohne Schnörkel, es geht auf eine sehr klare Art zu Herzen.«

Christine Westermann, WDR 5 Bücher (26. June 2021)

»›Unzertrennlich‹ ist ein Denkmal für die Liebe.«

Peter Pisa, Kurier (15. May 2021)

»Es macht Mut, es gibt Kraft und es ist ein umwerfendes Plädoyer für die Liebe.«

Manuela Tschida-Swoboda, Kleine Zeitung (27. June 2021)

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