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Bei einer Exhumierung auf einem Innsbrucker Friedhof werden in einem Sarg zwei Köpfe und vier Beine gefunden. Schnell wird klar, dass es sich um ein Verbrechen handeln muss, dass hier die Leichenteile eines vor einem Jahr spurlos verschwundenen Schauspielers liegen. Nur eine Person kommt als Täterin in Frage: die Bestatterin, die die Verstorbene damals versorgt und eingebettet hat. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Brünhilde Blum den Schauspieler getötet hat. Doch die ist wie vom Erdboden verschluckt …

„Bernhard Aichner schreibt rasant. Sein atemloser Stil mit kurzen, prägnanten Sätzen sorgt für Tempo und Spannung.“

Kester Schlenz, stern (20. August 2015)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-75455-7
Erschienen am  17. August 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Totenfrau-Trilogie

Rezensionen

Eigenwillig aber gut

Von: Tines Bücherkiste

05.01.2016

Der eigenwillige Schreibstil macht es anfänglich schwer ins Buch reinzukommen, aber wenn man einmal drin ist, begeistern einen der authentische Charakter der Bestatterin. Auch im zweiten Band setzt sich der ehr schwierige Schreibstil durch. Das muss man gewohnt sein, aber wenn man sich dann mal reingelesen hat, gehts dann. Im zweiten Band gehts wieder um die Bestatterin Blum. In einem Sarg werden zusätzliche Leichenteile gefunden und die Ermittlungen führen direkt zur Bestatterin. Wenn es nicht zu einem Erbschaftsstreit gekommen wäre, wäre es ein gut gehütetes Geheimnis geblieben. Blum flüchtet in ein Hotel, denn ihre Taten holen sie Stück für Stück wieder ein. Das Hotel hat nur leider mehr gemein mit ihr, als ihr anfänglich bewusst ist... Die Leichen werden ihr folgen. Der eigenwillige Schreibstil macht es anfänglich schwer ins Buch reinzukommen, aber wenn man einmal drin ist, begeistern einen der authentische Charakter der Bestatterin.

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Totenhaus

Von: Thrillertantes Bücherblog

04.11.2015

Kann Spoiler zu Bd.1 "Totenfrau" enthalten Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht wusste, dass die Geschichte um Blum, der Totenfrau, eine Trilogie wird. Umso besser, dass ich Teil eins schon gelesen habe. In "Totenfrau" haben wir schon erfahren, dass Blum, die Bestatterin ist, die Mörder ihres Mannes umgebracht hat und die Leichen zu anderen Verstorbenen in die Särge gelegt hat. Genialer Plan, wie Blum gedacht hat! Bei einer Exhumierung tauchen allerdings zwei Köpfe und vier Beine in einem Sarg auf und natürlich fällt der Verdacht sofort auf Blum, die sich nun auf der Flucht befindet. Band 2 knüpft nahtlos am ersten Teil an, weshalb ich empfehle unbedingt "Totenfrau" zu lesen, bevor man mit "Totenhaus" startet. Auch um die etwas eigenwillige und doch sehr schräge Brünhild Blum kennenzulernen und zu erfahren, warum sie so ist, wie sie nun mal ist. Bernhard Aichners etwas anderen Schreibstil muss man mögen, wenn man die Geschichte um Blum lesen möchte. Die Sätze wirken teilweise etwas abgehackt und ich muss gestehen, dass ich mich in Bd. 1 zuerst damit ziemlich schwer getan habe. Wenn man sich aber darauf einlässt, kommt man in den Genuss eines ganz besonderen Leseerlebnisses, denn durch die kurzen Sätze fühlt man sich ab und an etwas gehetzt und man kann sich dadurch gut in Blums Seelenleben einfühlen. Bernhard Aichner hat es geschafft, mit der Hauptfigur Brünhilde Blum eine perfekte Anti-Heldin zu schaffen, die mir immer symphatischer wird. Eine fünffache Mörderin...Hört sich etwas verrückt an aber ich mag Blum! Dieses Mal führt Aichner uns mit Blum in ein Hotel im Schwarzwald! Die Location ist sehr atmosphärisch und öfter fühlte ich mich an Stephen Kings "Shining" erinnert. "Totenhaus" ist allerdings kein Horrorroman um das vorweg zu nehmen. Es fällt mir schwer etwas zur Story zu sagen, denn ich möchte niemanden spoilern und wer "Totenfrau" gelesen hat, kommt um "Totenhaus" sowieso nicht herum! Versteht sich von selbst, dass wieder einige Leichen Blums Weg pflastern und das nicht nur beruflich. Ich finde den Charakter der Bestatterin sehr interessant, denn in ihr wohnt eine skrupellose Mörderin, die sich durch nichts aufhalten lässt und eine liebevolle Mutter zweier Töchter, der man das wiederum gar nicht zutrauen würde. In "Totenhaus" erfahren wir auch etwas mehr zu Blums Lebensgeschichte, was sehr interessant ist. Wie in "Totenfrau" beschrieben, ist Brünhilde adoptiert und hatte eine sehr schlechte Kindheit voller Entbehrungen und seelischen Grausamkeiten, die man sich noch nicht mal vorstellen möchte. Kein Wunder, dass sie nach dem Mord ihres so sehr geliebten Ehemannes auf Rache aus ist. Blums verstorbener Mann gab ihr endlich Liebe und die Familie war sehr glücklich. Endlich nahm jemand Blum so an, wie sie ist, was man von ihren Adoptiveltern nicht sagen konnte. Nun fehlt ein existentieller Teil in Blums Leben, womit sie sich nur schwer abfinden kann und Blum tut mir unendlich leid! Die Spannung baut sich in Bd. 2 langsam auf um dann geballt zuzuschlagen! Gerade im letzten Drittel des Thrillers konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen um dann zu einem offenen Ende und einem gewaltigen Cliffhanger zu gelangen, der mir das warten auf Bd. 3 alles andere als leicht macht! Auf der anderen Seite bin ich fast etwas traurig, dass die Trilogie bald endet und ich mich von Blum verabschieden muss. Allerdings habe ich auch einen kleinen Kritikpunkt: "Totenhaus" ist nicht immer logisch Kann man aber auch mal über darüber wegsehen, erwarten den Leser spannende und atmosphärische Lesestunden! Ich freue mich auf Band 3 und bin gespannt, wie die Geschichte um Blum enden wird und ich hoffe, dass es kein böses Ende für die mir so liebgewonnene Bestatterin, geben wird!

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Vita

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. "Totenhaus" ist die Fortsetzung des Thrillers "Totenfrau", für den er begeisterte Kritiken erntete, er stand damit sowohl in Österreich als auch in Deutschland auf der Bestsellerliste, der Roman wurde in elf Länder verkauft, eine sechsteilige Fernsehserie ist in Vorbereitung

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Events

27. Okt. 2021

Krimilesung

19:00 Uhr | Velden am Wörthersee | Lesungen
Bernhard Aichner
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31. Okt. 2021

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Pressestimmen

„Ein faszinierender Rausch aus Bösartigkeiten, Intrigen, Verletzungen!“

BILD, Julia Meyer-Hermann (18. August 2015)

"Aichners unkonventionelle Heldin Brünhilde Blum reiht sich nahtlos in die internationale Erfolgswelle psychologisch komplexer Thrillerheldinnen ein."

Format (14. August 2015)

"Totenhaus von Bernhard Aichner liegt irgendwo zwischen Shining und Alice im Wunderland auf Speed. Betörend verstörend schön."

Martin Schöne, 3sat kulturzeit (01. September 2015)

"Das Besondere an Bernhard Aichners Schreibstil sind die kurzen Sätze, die ein enormes Tempo erzeugen."

ORF, ZIB (14. August 2015)

"Blums Lebensgeschichte kann schon jetzt zu dem Besten gezählt werden, was die Spannungsliteratur zu bieten hat. Aichners Ideenreichtum und sein Sinn für die Skurrilitäten des Lebens, gepaart mit seinem pointierten Schreibstil sind die Bausteine seines internationalen Erfolgs. Lieber Bernhard Aichner, weiter so! An die Leser: Kaufen!"

www.krimi-couch.de (01. August 2015)

"Ein rasanter, raffinierter Krimi."

FÜR SIE

"Aichner erzählt die Geschichte rasant, in kurzen, in der Gegenwartsform geschriebenen Abschnitten, die immer wieder von schnellen Dialogen aufgelockert werden. Blums Abenteuer mit immer neuen Wendungen und Überraschungen bieten packende Unterhaltung."

dpa (25. August 2015)

"Das Totenhaus ist Hochspannung und Seelenschrecken in einem."

Hamburger Abendblatt

"Meister der Abgründe."

NEWS

"Mit Totenhaus spinnt der Bestsellerautor Bernhard Aichner seine Saga um die nicht gerade blumige Bestatterin Blum weiter – und beweist sich als geschickter Textingenieur."

Tiroler Tageszeitung (15. August 2015)

"Die ersten Neider sind schon auf den Plan getreten, dabei kann man Aichner eigentlich nur vorwerfen, dass sein peitschender Stil zu Lesegeschwindigkeitsübertretungen führt. Aber solche Vorwürfe lässt sich ein Unterhaltungsautor wahrscheinlich nur zu gerne gefallen."

Ö1, ORF (14. August 2015)

"Endlich Konkurrenz für die Angelsachsen."

Thomas Klingenmaier, Stuttgarter Zeitung (17. September 2015)

"Wer nach dem ultimativen Gruselschocker sucht, wird bei Aichner definitv fündig. Er hat das Talent, eine schier atemlose Atmosphäre mit sprachlichen Mitteln bilden zu können."

Westdeutsche Allegemeine Zeitung

"Der Tiroler Bernhard Aichner ist ein neuer Star im Thiller-Genre."

Der Standard

"Es gibt zurzeit nichts Spannenderes aus Österreich als diese erfolgreiche Thrillerserie des Tirolers Bernhard Aichner."

Kurier

"Eine packende Lektüre."

ÖSTERREICH

"Aichner ist ein Meister des wohldosierten Grauens."

Neue Westfälische (29. August 2015)

"Es ist ein Genuss, sich derart durch die Seiten peitschen zu lassen. Mit dieser Kunst, atemlose Spannung aufzubauen, reiht er sich problemlos in die Riege der ganz Großem des US-dominierten Thriller-Genres ein. Pageturner trifft bei Aichner im wahrsten Sinne des Wortes zu."

Die Presse

"Den Lesern friert das Blut in den Adern. Superspannend!"

Woman