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Elizabeth Strout

Oh, William!

Roman

Bestseller Platz 48
Spiegel Hardcover Belletristik

HardcoverNEU
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Elizabeth Strout ist eine scharfsinnige und mitfühlende Chronistin des Alltags, all der kleinen und großen Dramen, die man Leben nennt. In ihrem neuen Roman erzählt Lucy Barton (die Heldin aus den Romanen »Die Unvollkommenheit der Liebe« und »Alles ist möglich«) von der komplexen und innigen Beziehung zu ihrem ersten Mann William, von den Anfängen, als sie noch studierten, von ihren beiden Töchtern und vom schmerzvollen Ende ihrer Ehe. Doch obwohl sie neue Partner, neue Liebe finden, bleiben sie einander jahrzehntelang verbunden. Und als William Hilfe braucht, ist es Lucy, an die er sich wendet …

»Elizabeth Strout ist einfach eine großartige Erzählerin.«

Anja Brockert / SWR2 (21. November 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Sabine Roth
Originaltitel: Oh William!
Originalverlag: Random House (USA)
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87530-9
Erschienen am  09. November 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Szenen einer (Ex-)Ehe

Von: Kessi

28.11.2021

Grob zusammengefasst beschreibt der Roman „Oh, William!“ von Elizabeth Strout die Szenen einer Ehe, die längst vorbei ist. Beide sind neu verheiratet und Lucy sogar inzwischen verwitwet. William wurde gerade von seiner Frau verlassen. Lucy und William verbindet trotz der gescheiterten Ehe eine Freundschaft. Sie sorgen sich umeinander und wenn einer Kummer hat oder in Not gerät, ist der andere für ihn da. Auch die gemeinsamen Kinder sind eingebunden. Wie hat mir das Buch gefallen? Selten habe ich mich mit meiner Meinung so schwer getan. Es liest sich sehr flüssig und es interessierte mich auch, was alles zwischen den Beiden passiert ist und wie es weitergeht. Der Schreibstil ist manchmal schon ein wenig ungewöhnlich. Für meinen Geschmack endeten die Absätze/Kapitel ein bisschen zu oft mit: „Oh William, dachte ich. Oh William“ oder: „Ach, Lucy“ bzw. „Ach, William“. Ungewöhnlich sind auch die Anfangssätze wie z.B.: „Aber was ich noch sagen möchte....“, „Zum Thema Reisen möchte ich vorausschicken....“ „Doch, eines noch....“ Die haben mich aber nicht gestört, das war mal etwas anderes. Insgesamt hat mich die Beschreibung der Beziehung interessiert und sie hat mir auch größtenteils gefallen, obwohl es hauptsächlich um eher Belangloses geht. Ich hätte sehr gerne mehr über die Kindheit von Lucy erfahren. Diese spielte eine große Rolle in ihrem Verhalten und es wird ein paarmal angedeutet, dass sich schreckliche Dinge (Missbrauch, Verwahrlosung...?) in ihrer Familie abgespielt haben. Ein Buch, das man gut lesen kann und das einen manchmal verwundert, aber es hat mich nicht ganz überzeugt.

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Ein großartiger und berührender Roman

Von: Bücherfreundin

25.11.2021

Ich kenne alle Bücher von Elizabeth Strout, die für "Mit Blick aufs Meer" 2009 den renommierten Pulitzerpreis erhalten hat. Meine Freude war daher sehr groß, als ihr neues Buch "Oh William!" erschienen ist, in dessen Mittelpunkt wieder Lucy Parton steht, die Protagonistin aus den beiden Büchern "Die Unvollkommenheit der Liebe" und "Alles ist möglich". Lucy Parton, 64 Jahre alt, ist erfolgreiche Schriftstellerin und mittlerweile viele Jahre von William Gerhardt, einem Forscher auf dem Gebiet der Biologie, geschieden. Die Ehe zerbrach, als Lucy feststellen musste, dass William ihr bereits etliche Jahre untreu war. Ihr zweiter Ehemann David, ein Musiker, ist vor einem Jahr verstorben. William, inzwischen 71 Jahre alt, zum dritten Mal verheiratet und in seiner jüngsten Ehe Vater einer Tochter, wird von seiner Ehefrau Estelle verlassen. Es geht ihm sehr schlecht, und er sucht Trost und Beistand bei Lucy, für die er seinerzeit da war, als David starb. Lucy und William sind sich freundschaftlich verbunden und haben sich auch nach ihrer Scheidung regelmäßig getroffen. Bevor Estelle William verließ, schenkte sie ihm einen Zugang zu einem Portal für Ahnenforschung. William ist einem Familiengeheimnis auf der Spur und bittet Lucy, ihn auf eine Reise in die Vergangenheit zu seinen Wurzeln nach Maine zu begleiten. Auf dieser Reise reden beide über glückliche Zeiten mit ihren beiden Töchtern Chrissy und Becka, Williams Alpträume, aber auch über Verletzungen, die sie einander zugefügt haben. Parallel zum Hier und Jetzt erzählt die Icherzählerin Lucy in kleinen Episoden aus ihrer schwierigen Kindheit in ärmsten und dabei lieblosen Verhältnissen, den Schwierigkeiten in ihrer Ehe, dem Verhältnis zu ihrer scheinbar herzlichen Schwiegermutter und der glücklichen Zeit, die sie mit ihrem zweiten Ehemann David verbrachte. Sie erzählt auch von ihren beiden mittlerweile verheirateten Töchtern, zu denen sie ein liebevolles und inniges Verhältnis hat. Diese großartige und berührende Geschichte mit viel Tiefgang über Liebe und Freundschaft hat mich von Anfang an gefesselt, der gewohnt flüssige und wunderbar kluge, dabei aber ruhige und sensible Sprachstil von Elizabeth Strout begeistert mich immer wieder. Ich liebe die wunderbaren Charakterisierungen in Elizabeth Strouts Büchern sehr und freue mich bereits jetzt auf ihr nächstes Buch. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

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Vita

Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren und wuchs in Kleinstädten in Maine und New Hampshire auf. Nach dem Jurastudium begann sie zu schreiben. Ihre Romane sind Bestseller; für »Mit Blick aufs Meer« erhielt sie 2009 den Pulitzerpreis, »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde 2016 für den Man Booker Prize nominiert, und für »Alles ist möglich« wurde sie 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet. »Die langen Abende« war New-York-Times-Bestseller, SPIEGEL-Bestseller und kam auf die SWR-Bestenliste. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York C

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Pressestimmen

»Es ist so ein Buch, mit dem man sich anfreunden kann. Es fühlt sich an wie lange Gespräche am Küchentisch«

Annemarie Stoltenberg / NDR Kultur (16. November 2021)

»Elizabeth Strout beschreibt all diese Unbill des Lebens mit stoischer Ruhe. Egal, wohin der Plot auch führt, jede Zeile ist es wert, gelesen zu werden.«

Helmut Atteneder / OÖNachrichten (17. November 2021)

»Ein Seelenwärmer!«

Kronen Zeitung (26. November 2021)

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