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Jesper Juul

Nein aus Liebe

Klare Eltern – starke Kinder

(4)
Hardcover
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Die Kunst Nein zu sagen: Erziehungswissen mit Bestseller-Garantie

Kinder zu erziehen ist heute keine leichte Aufgabe. Besonders Situationen, in denen wir Kindern etwas abschlagen müssen, sind eine Herausforderung. Mit gutem Gewissen Nein sagen – geht das? Der Familientherapeut Jesper Juul, einer der großen Impulsgeber für eine Pädagogik der Zukunft, möchte Sie unterstützen: denn ein klares Nein ist oft die liebevollste Antwort, die wir geben können.

Das wichtigste Erziehungsplädoyer des Jahres: Warum Erwachsene mit gutem Gewissen Nein sagen dürfen und das auch gut für Kinder ist. Denn Nein zu sagen, wenn man Nein meint, heißt vor allem, Ja zu sich selbst zu sagen und für die eigenen Überzeugungen und Werte einzutreten. Freuen Sie sich auf den neuen Bestseller von Jesper Juul.

Viele Eltern haben Schwierigkeiten mit dem Neinsagen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sie versuchen, Fehler früherer Generationen zu beseitigen, und dabei immer wieder über das Ziel hinausschießen: Früher sagten Eltern fast immer Nein – quasi sicherheitshalber. Heute neigen Eltern dazu, fast immer Ja zu sagen – auch sicherheitshalber.
In seinem lebendigen und mit vielen Beispielen gespickten Elternbuch – gut lesbar und auf den Punkt gebracht – plädiert Bestsellerautor Jesper Juul für die Kunst, Nein zu sagen. Dabei räumt er mit der falschen, aber unausrottbaren Vorstellung auf, es ginge vor allem darum, Kindern „Grenzen zu setzen“. Vielmehr ist es Aufgabe der Eltern, ihre eigenen Grenzen zu wahren.
Nein zu sagen, wenn wir Nein meinen, heißt vor allem, Ja zu sich selbst zu sagen und die eigene Persönlichkeit und seine Überzeugungen und Werte zu schützen. Gleichzeitig zeigt Jesper Juul, dass ein Nein durchaus als zugewandte und sogar liebevolle Antwort verstanden werden kann, wenn die Authentizität erhalten bleibt. Ein echtes Ja und ein echtes Nein sind letztlich zwei Seiten derselben Medaille: Beide haben dieselbe natürliche Existenzberechtigung, und beide sollten stets mit derselben inneren Überzeugung und Wahrhaftigkeit ausgesprochen werden. Sind wir dazu nicht in der Lage, hat das weitreichende Konsequenzen: Wir untergraben unsere eigene Integrität, verlieren unser Selbstbewusstsein, schwächen das Vertrauen und die Nähe zu unserem Partner oder unseren Kindern und versäumen etwas ganz Wichtiges: unseren Kindern ein Vorbild darin zu sein, wie man für sich selbst und das, was man für richtig hält, eintritt.

Jesper Juul: Laut "Bild am Sonntag" einer der besten Erziehungs-Experten der Welt.


Aus dem Dänischen von Knut Krüger
Originaltitel: Kunsten at sige nej med god samvittighed
Hardcover, Pappband, 128 Seiten, 11,1 x 19,0 cm
Durchgeh. in Sonderfarbe gedruckt
ISBN: 978-3-466-30776-0
Erschienen am  22. February 2008
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Warum ein

Von: Lotte

04.04.2022

Nachdem ich bei meinem letzten Jesper Juul (Dein selbstbestimmtes Kind) festgestellt habe, dass es leider nicht das war, was ich mir erhofft hatte, probiere ich es diesmal mit "Nein aus Liebe: Klare Eltern - starke Kinder", das mir dabei helfen soll, mein "Nein" überzeugend zu äußern ohne damit jedes Mal ein Drama auszulösen und am Ende dann doch nachzugeben. Ich sage nämlich zwar ziemlich oft nein, der Erfolg ist jedoch eher mäßig. Schauen wir also mal, ob ich hier Tipps kriege, dass das zukünftig besser wird. Als erstes rät Juul einem dazu, das "nein" zu lernen, um auch das "ja" als ehrliche Antwort zu ermöglichen. Dabei sieht er das "nein" nicht als Ausdruck der Autorität, sondern als als Abgrenzung des Individuums von seiner Umwelt.  Die Unfähigkeit der heutigen Elterngeneration den Kindern etwas zu verbieten erklärt er sich damit, dass diese konfliktscheu oder bequem sind oder auch finanziell so gut gestellt, dass das Abschlagen einer Bitte aus materiellen Gründen einfach nicht notwendig ist.  Während schon Babys in der Lage sind, den Eltern etwas zu verwehren, möchten diese wiederum ihren Kindern möglichst jeden Wunsch erfüllen. Was ich hier ein bisschen merkwürdig finde, ist der Vorschlag, wenn das Baby einen nachts um drei Uhr weckt und man keine Lust zum Aufstehen und rumtragen hat, das Mantra zu sprechen, dass das Aufstehen aus eigenem Antrieb erfolgt und es mein Wunsch ist, hier zu sitzen bis das Kind wieder einschläft. Wenn man es schafft, sich das einzureden, "spürt das Kind die Substanz des Erwachsenen und kooperiert". Nun ja.  Was ich hingegen durchaus nachvollziehen kann, ist die Aussage, dass Kinder es spüren, wenn man nicht hundertprozentig hinter seiner Aussage steht. Wenn ich mir bei dem, was ich sage, unsicher bin oder es selbst anzweifle, dann spürt mein Kind die Unsicherheit und wird meine Aussage in Frage stellen.  Auch der Hinweis, dass Kleinkinder Grenzen immer wieder übertreten, weil sie schlicht von ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen übermannt werden und gar nicht anders können, hilft mir in manchen Situationen weiter. Klare Ansagen, direkt aber liebevoll und stetige Wiederholungen sind der Schlüssel zu einem Entspannten Miteinander.  Wie wir dabei  mit unseren Kindern reden solle, wird in vielen praktischen Beispielen gezeigt.  Ja, da erkenne ich mich durchaus bei denen, die als nicht ganz geglückt bezeichnet werden. Dann gibt es ein umfangreiches Kapitel zum Thema "Ton und Musik", in dem wir wieder lernen, dass das, was wir sagen zu dem passen muss, wie wir es sagen. Auch hier gibt es wieder viele praktische Anwendungsbeispiele mehr oder weniger geglückter Kommunikation.  Was ich am Rande schon einmal gelesen hatte, aber mich noch nicht intensiv damit auseinandergesetzt hatte, ist der Unterschied zwischen Wunsch und Bedürfnis. Auch darauf geht Juul ausführlich ein, aber hier gibt es erneut Vorschläge, die mich eher ratlos zurücklassen.  Weltfremd finde ich den Ratschlag von ihm, dass Mütter sich doch an die Freundinnen der Töchter wenden sollen, wenn diese Angst haben ohne Markenklamotten ausgeschlossen zu werden. Das hier abgebildete Textbeispiel ist so unrealistisch, dass ich beschämt bin. Klar "Das Problem ist nur, dass wir nicht genug Geld haben, um so eine teure Marke zu kaufen, und jetzt hat sie Angst, dass sie von euch aufgezogen oder gemobbt wird, wenn sie eine andere trägt. Meint ihr, da ist was dran?" Ernsthaft? Also welche Mutter würde sich und ihrer Tochter so die Blöße geben? Und welche Freundin würde auf so eine Frage dann ehrlich antworten: "Ja, sorry aber wenn die halt in Billighosen rumläuft, dann ist die halt raus." Manchmal ist der gute Herr dann halt einfach zu idealistisch. Und dann geht es noch einmal ganz zentral um das "nein" in seinen unterschiedlichen Formen: das reflektierte, das spontane und das verhandelbare. Spannend finde ich die Info, dass ein Kind in acht bis zehn Tonarten weinen kann. Bei den Eltern besteht das Weine meist aus einem Frustrations-Zorn-enttäuschte-Erwartungen-Cocktail. Eltern sollten hier aber nicht zu schnell trösten, relativieren oder ablenken. Stattdessen solle man Sätze wie "Ich verstehe, dass du sehr enttäuscht bist. Ich hoffe, du kommst bald darüber hinweg." Sagen. Also da würde ich mich ja veräppelt fühlen :/ Auch der Hinweis, dass er seine Frau häufiger fragen würde, das sie sich denn zum Abendessen wünsche "ohne dass ich mich verpflichtet fühle, ihren Wunsch unbedingt zu erfüllen. (...) Solche Fragen bringen ein Interesse an der Meinung des anderen, an Kommunikation und Inspiration zum Ausdruck...". Kann man so sehen, muss man aber nicht. Wenn ich gefragt werden würde, das ich möchte und dann wird das einfach nicht beachtet, weil es rein der Kommunikation diente, dann hätte man sich das sparen können. Das ist ja als würde ich fragen, was sich jemand zum Geburtstag wünscht und dabei gar nicht zuhören, weil ich eh nicht vor habe, ihm etwas zu schenken, das er sich wünscht. Da ist die Enttäuschung doch vorprogrammiert. Und dann geht es noch um das "nein" gegenüber autonomen Kindern, Jugendlichen, Teenagern, dem Partner und auch von Kindern den Eltern gegenüber. Da gibt es durchaus noch den ein oder anderen spannenden Ansatz. Für mich waren durchaus hilfreiche Gedanken dabei, die ich versuchen werde, zu beherzigen. Ganz auf einer Wellenlänge bin ich mit Jesper Juul aber noch nicht. 

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Nein aus Liebe. Klare Eltern – starke Kinder von Jesper Juul

Von: Nicole

27.08.2020

Kurz vor seinem 1. Todestag lese ich (erst) zum zweiten Mal etwas vom großen Familientherapeuten Jesper Juul. Ich habe „Nein aus Liebe“ zur Hand genommen und in kürzester Zeit war ich -obwohl ich manche Seiten doppelt lese – auch schon auf der letzten Seite angelangt. Auf wenigen Seiten und mit einfachen Worten erklärt der dänische Pädagoge und Bestellerautor Jesper Juul warum man eben auch mal „nein“ sagen darf und auch soll. Zum Lesen einfach, in der späteren Umsetzung nicht immer so einfach, zumindest für mich als typischen „Ja-Sager“. Das Buch beinhaltet Kommunikationsbeispiele und regt zum Nachdenken über sein eigenes Verhalten in manchen Alltags-Situationen an. Was mich verwundert hat war, dass der Untertitel des Buches „Klare Eltern – starke Kinder“ lautet. Meiner Meinung nach ist es nicht nur für Eltern sondern für all diejenigen, die eben öfter mal „Ja“ statt „Nein“ verwenden ein guter hilfreicher Ratgeber. Denn „Ja“ meinen und auch „ja“ sagen bzw. „Nein“ meinen und auch „nein“ zu sagen ist nicht immer der einfachste Weg, aber dafür ist man dann eben authentisch und sich selbst treu. Mein Fazit: Nicht nur für Mami´s und Papi´s ein nützlicher Lebensratgeber! Lediglich zum Buchcover hätte der Zuständige im Verlag „Nein“ sagen sollen – oder kann mir jemand erklären, warum eine Pinguinfamilie das Titelbild ziert?

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Vita

Jesper Juul (1948-2019) war einer der bedeutendsten und innovativsten Familientherapeuten Europas, Konfliktberater und Gründer des Elternberatungsprojekts familylab international. Durch zahlreiche Seminare, Vorträge, Medienauftritte und erfolgreiche Elternbücher wurde er international bekannt. Seine respektvolle, gleichwürdige Art, mit Menschen umzugehen, beeindruckt Fachleute wie Eltern auch heute noch immer wieder neu.

www.familylab.de

Zum Autor

Knut Krüger, geboren 1966, arbeitete nach seinem Germanistik-Studium im Buchhandel und Verlagswesen. Er ist heute freier Autor, Lektor und Übersetzer für englische und skandinavische Literatur. Lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in München.

Zum Übersetzer

Pressestimmen

»Das Büchlein ist eine sehr hilfreiche Unterstützung für Eltern und damit auch für deren Kinder.«

Erzdiözese Freiburg (16. April 2008)

»Mit seinem Buch grenzt sich Jesper Juul wohltuend von dem riesigen Markt an Ratgeberliteratur ab.«

Leipziger Volkszeitung, Ingrid Hildebrandt (28. March 2008)

»Herausgekommen ist ein bei knapper Seitenzahl äußerst gewichtiger Ratgeber, den man mit viel Gewinn sich zu Gemüte führen kann.«

"Grüß Gott", Charivari (04. May 2008)

»Jesper Juuls Bücher sind wahre Bestseller, dabei behandeln sie eines der schwierigsten Gebiete überhaupt: die Frage der richtigen Kindererziehung.«

Süddeutsche Zeitung, MSE (21. February 2008)

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