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Mein Name ist Selma

Erinnerungen einer Widerstandskämpferin und Holocaust-Überlebenden

Hardcover
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Sie war siebzehn, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Bis dahin hatte es keine große Rolle für sie gespielt, dass sie Jüdin war, doch plötzlich entschied diese Frage über Leben oder Tod. 1942 schloss sie sich dem niederländischen Widerstand an, lebte unter falschem Namen. Mehrmals konnte sie den Nazis entkommen, doch im Juli 1944 wurde sie verraten und nach Ravensbrück transportiert. Sie hat die Grauen des Konzentrationslagers überlebt, ihre Familie nicht. In dieser Zeit wusste niemand, dass sie Jüdin war, keiner kannte ihren Namen. Erst danach wagte sie wieder zu sagen: Mein Name ist Selma.

„Das Buch bewegte viele Niederländer, als es in ihrem Heimatland erschien und es stürmte auf Platz eins der Bestseller-Liste. Es ist gut, dass es jetzt auch auf Deutsch erschienen ist, denn es gibt bedrückende Einblicke in das Leben dieser damals so jungen Frau, die im kommenden Jahr 100 Jahre alt wird.“

Armin Fuhrer, Focus online (25. June 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Niederländischen von Simone Schroth
Originaltitel: Mijn naam is Selma
Originalverlag: Thomas Rap
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 25 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-442-75905-7
Erschienen am  01. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Niederlande

Rezensionen

Wertvoller Zeitzeugenbericht

Von: Jasmins Lesewelten

19.07.2021

(Vorsicht, Spoiler) Seid ihr schon einmal einem/er Zeitzeugen/in begegnet, der/die von der NS-Zeit berichtet hat? Dieser Austausch ist so wichtig und ich bin dankbar, dass die 99-jährige Selma Velleman, eine der wenigen Zeitzeuginnen, die wir noch haben, ihren Erfahrungsbericht veröffentlichte, der einen so intimen Einblick in ihre Privatsphäre gewährt, dass ich den Eindruck hatte, sie würde mir ihre Geschichte persönlich unter vier Augen erzählen. Sie wurde 1922 in den Niederlanden geboren, wuchs mit ihren drei Geschwistern in einem liberalen jüdischen Haushalt auf und erlebte eine unbeschwerte Kindheit. Sie äußert sich über ihre weitläufige Familie, den Zusammenhalt und die Integration in der Gesellschaft, für die es nicht von Belang war, welcher Glaubensrichtung jemand angehörte. Demnach ist der einsetzende, von ihr geschilderte Bruch ab 1942 deutlich nachzuempfinden und sie selbst sagt aus, es wäre, als hätte sie plötzlich das Leben einer ganz anderen, fremden Person gelebt. Im Folgenden berichtet sie von dem schmerzlichen Verlust ihrer Liebsten, ihrem eigenen Untertauchen mithilfe einer neuen Identität (als Margareta van der Kuit), ihren Verdiensten als Widerstandskämpferin, die jüdischen Einwohnern und politischen Gegnern des NS-Regimes zur Flucht verhalf. Ewig nachhallend sind ihre dichten Schilderungen der Grausamkeiten im Konzentrationslager Ravensbrück, aus dem sie nach acht Monaten befreit wurde und sich in England ein neues Leben aufbaute. Es dauerte Jahre, bis sie die Aufarbeitung ihrer Vergangenheit und das Sprechen darüber zuließ. Besonders interessant war es, aus ihrer Perspektive als Niederländerin zu lesen. So erfährt man, dass angenommen wurde, dass das Land im Zweiten Weltkrieg neutral bleiben würde, allerdings unerwartet von den Nationalsozialisten infolge des Blitzkrieges besetzt und unterjocht wurde. Die schrittweise Entrechtung, der Weg von der Exklusion bis zum Völkermord wird von Selma erläutert. Sie ist für ihre Verdienste zu ehren, dank ihr vergessen wir nicht und lernen für die Zukunft! Auch zeigt uns Selma van de Perre, ,,wie wir inmitten der Hoffnungslosigkeit Hoffnung finden und im Dunkeln Licht."

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Erschreckend und authentisch... ganz toll zu lesen!

Von: Christine Schneider

12.07.2021

Sie war siebzehn, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Bis dahin hatte es keine große Rolle für sie gespielt, dass sie Jüdin war, doch plötzlich entschied diese Frage über Leben oder Tod. 1942 schloss sie sich dem niederländischen Widerstand an, lebte unter falschem Namen. Mehrmals konnte sie den Nazis entkommen, doch im Juli 1944 wurde sie verraten und nach Ravensbrück transportiert. Sie hat die Grauen des Konzentrationslagers überlebt, ihre Familie nicht. In dieser Zeit wusste niemand, dass sie Jüdin war, keiner kannte ihren Namen. Erst danach wagte sie wieder zu sagen: Mein Name ist Selma. ꕺ Selma van de Perre lebt mittlerweile in London und ist 99 Jahre alt. ꕺ Dieses Buch beschreibt sehr interessant und spannend das Leben der damals jungen Wiederstandskämpferin Selma. Sie hat als Jüdin den zweiten Weltkrieg erlebt und erzählt in diesem Buch wie sie diesen überlebte. Durch die Zeit der Gefangenschaft und Besatzung werden wir durch die Kind- und Jugendzeit ihres damaligen Lebens in den Niederlanden geführt. Als der zweite Weltkrieg ausbricht, beschreibt das Buch sehr dramatisch wie Selmas Familie getötet wurde und sie in einem Arbeitslager durch verstecken ihrer wahren Identität als Jüdin überlebte. Der Schreibstil hat mich sehr angenehm durch das Buch geführt und die Geschichte Selmas konnte mich sehr berühren. Auch ihre späteres Mitwirken in der Wiederstands Bewegung wird interessant und ausführlich beschrieben und die schwarz-weiß Bilder machen dieses furchtbare Ereignis noch realer. Eine emotionale und authentische Biografie- sehr zu empfehlen!

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Vita

Selma van de Perre wurde 1922 geboren und war während des Zweiten Weltkriegs Mitglied der niederländischen Widerstandsbewegung. Kurz nach dem Krieg ging sie nach London, wo sie für die BBC arbeitete und ihren zukünftigen Mann kennenlernte, den belgischen Journalisten Hugo van de Perre. Einige Jahre lang arbeitete sie auch als Auslandskorrespondentin für einen niederländischen Fernsehsender. Selma van de Perre lebt in London und hat einen Sohn.

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Pressestimmen

»In den Niederlanden ist das Buch von van de Perre sofort nach dem Erscheinen zum Bestseller geworden. Und das verwundert nicht.«

dpa (18. May 2021)

»Ihre Memoiren sind ein berührendes und beeindruckendes Lebenszeugnis.«

Gala (06. May 2021)

»'Mein Name ist Selma' ist ein unglaublich spannendes und wichtiges Buch, das sich absolut zu lesen lohnt.«

"Guten Morgen, Steiermark"/ ORF (16. May 2021)

»Krasse Geschichte.«

"Cosmo"/Radio Bremen (29. May 2021)