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Théophile Gautier

Mademoiselle de Maupin

Roman

(1)
Hardcover
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Unverblümte Bekenntnisse, homoerotisches Knistern, laszive Spiele im Bärenfell – dieser Roman über eine schwungvolle Dreiecksbeziehung besticht durch seine Freizügigkeit. Er reflektiert zeitlose Themen wie Geschlechterrollen und Identitätskonflikte. Théophile Gautier, der passionierteste Ästhet der französischen Literatur, beherrscht wortgewaltige Tiraden ebenso wie konzise Pointen.

Der junge Edelmann D’Albert schwankt zwischen sinnlosem Aktionismus und dekadenter Lethargie. Sein sehnlichster Wunsch: eine Geliebte. Doch kaum eine Frau könnte seinen verstiegenen Vorstellungen entsprechen. Als er in einem Salon die kecke Rosette kennenlernt, hat er zwar eine Gefährtin für seine sinnlichen Eskapaden. Aber trotz vereinzelter Glücksmomente wird er ihrer schnell überdrüssig. Da tritt der grazile Théodore de Sérannes auf den Plan. Rosette ist ihm sogleich erlegen, und auch D’Albert fühlt sich wie magisch zu ihm hingezogen. Sollte ein Mann seinen Traum von Vollkommenheit erfüllen? Oder verbirgt sich hinter dem androgynen Kavalier eine Mademoiselle? In der aufwühlenden Situation weiß D’Albert nur das Eine: Dieses Geschöpf muss er lieben.

  • Neuübersetzung zum 200. Geburtstag des Autors am 30. August 2011

»Der Roman des jungen Gautier war lange ein Geheimtipp, trotz seines freizügigen Inhalts. Heute gilt die bizarre Dreiecksgeschichte als Bibel der literarischen Dekadenz.«

DER TAGESSPIEGEL, 26.06.2011

Aus dem Französischen von Caroline Vollmann
Originaltitel: Mademoiselle de Maupin
Mit Nachwort von Dolf Oehler
Hardcover, Leinen mit Schutzumschlag, 704 Seiten, 9,0 x 15,0 cm
ISBN: 978-3-7175-2264-5
Erschienen am  13. June 2011
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Schöne Sätze, etwas geschwätzig, stellenweise spannend

Von: Tobi

26.11.2016

Die Lektüre von Mademoiselle de Maupin lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Die poetischen Sätze und die Geschichte haben mir sehr gut gefallen. Die Elemente der Verkleidung und die Verwirrung in dieser Dreiecksbeziehung sind ab der Hälfte des Buches sehr unterhaltsam und die Story nimmt im letzten Drittel ganz gut Fahrt auf. Die oberflächlich wirkenden Figuren, der oft sehr geschwätzige und ausführliche Stil und die starke Fokussierung auf körperliche Schönheit, weg von den großen gesellschaftlichen und menschlichen Fragen, haben mich aber immer wieder gestört. Als so richtig realistisch habe ich die Figuren nicht empfunden. Dennoch kann ich die Lektüre durchaus empfehlen, denn Gautier hat hier viele Gedanken und wunderschöne Sätze in eine spannende Liebesgeschichte verpackt.

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Vita

Théophile Gautier

Théophile Gautier (1811-1872) veröffentlichte ab 1830 Lyrik und Prosa, darüber hinaus arbeitete er als Kritiker. Der vollendete Stilist und aufgeklärte Romantiker entwickelte sich zum bedeutendsten Theoretiker der Literaturbewegung Le Parnasse. Zu seinen zahlreichen Bewunderern zählten Flaubert und Baudelaire, der ihm „Die Blumen des Bösen“ widmete.

Zum Autor

Pressestimmen

»Ein vollendeter Magier der französischen Literatur«

Charles Baudelaire

»Der Roman glänzt dabei mit Witz, Sprachkunst, Ironie sowie prickelnder Erotik und schafft es dadurch den Leser durchweg gut zu unterhalten.«

buchkaufen24.de, 10/11

»Eine vorzüglich frische Neuübersetzung des witzigen Autors.«

Tages-Anzeiger, 09.12.2011