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Legendäre Dinner: Unvergessliche Rezepte berühmter Gastgeber

Menüfolgen und Geschichten zu 20 hochrangigen Abendgesellschaften von Claude Monet über Coco Chanel, Thomas Mann, Audrey Hepburn und Grace Kelly bis Michelle und Barack Obama. Mit vielen Rezepten.

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Hardcover
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Große Persönlichkeiten laden zu Tisch - eine Hommage an formvollendete Gastlichkeit!

Wer wäre nicht gerne Gast bei so berühmten Persönlichkeiten wie Coco Chanel, Thomas Mann oder Audrey Hepburn? Nur wenigen Auserwählten wurde das Vergnügen solch glanzvoller Einladungen zuteil. Die „Legendären Dinner“ ermöglichen uns nun einen einzigartigen Einblick in die Welt illustrer Partys und Empfänge. Rezepte und Geschichten zu 20 hochrangigen Abendgesellschaften von Truman Capotes „Black and White Ball“ über Claude Monets Künstlertreffen bis zu Michelle Obamas State Dinner lassen uns teilhaben an den exquisiten Menus, den prächtigen Tafeln und der außergewöhnlichen Atmosphäre dieser Events. Die unterhaltsamen Erzählungen über Gastgeber, Orte und den historischen Kontext werden durch detaillierte Anleitungen zum Nachkochen der Speisefolgen ergänzt.

»Es gibt Kochbücher - und es gibt Kunstwerke. "Legendäre Dinner" gehört definitiv in die zweite Kategorie.«

Kurier (22. November 2020)

Hardcover, Pappband mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 21,0 x 27,0 cm, 180 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-8721-5
Erschienen am  21. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Glanz und Glitzer für die finstere Zeit

Von: Turbohausfrau

14.12.2020

Dieses großformatige Buch von Anne Petersen ist im Prestel Verlag erschienen. Wie man diesen Verlag, der auch wunderbare Kunstbücher verlegt, kennt, ist das Buch schön geworden. In welche Richtung die Reise inhaltlich geht, erkennt man sofort, wenn man weiß, was die Autorin Anne Petersen hauptberuflich macht: Sie ist Redaktionsleiterin vom "Salon", "dem Luxus-Frauenmagazin für Gastlichkeit, Tischkultur und Lebensart." Quelle Entsprechend hochwertig ist das Buch auch gemacht. Alte Fotos mischen sich mit neuen, was einen schönen Spannungsbogen erzeugt. Bei der Gestaltung der Tafeln bin ich sicher, wenn ich dort sitzen würde, dass ich die Teller auch von unten anschauen würde, um zu sehen, woher die stammen, denn da sind alle Marken von Weltrang versammelt. Es finden sich auch Fotos von Einladungskarten und ähnlichen historischen Schätzen. Es werden 20 hochrangige Abendgesellschaften vorgestellt, die Menüfolgen sind so gezeigt, wie sie sein hätten können. Das Hochzeitsmenü der britischen Queen ist das einzige, das tatsächlich historisch nachvollziehbar ist. Es werden nicht nur kochtechnisch und gästemäßig große Dinner gezeigt, sondern da gibt es auch ein Weihnachtsessen in der Familie von Thomas Mann oder einfach belegte Brote, wie es sie bei Bauhaus-Festen gegeben hat. Wo historische Fakten enden und wo Interpretationen beginnen, konnte ich nicht wirklich herausfinden. Man kann viele Details aus dem Leben von prominenten Gastgebern erfahren, wer welchen Hund hatte etc. Aber nicht nur das, sondern man liest zum Beispiel, dass MGM die Rechte an der Hochzeit von Grace Kelly, mit der sie zur Fürstin von Monaco wurde, hatte, was sich ganz sicher finanziell ausgezahlt hat, weil 30 Millionen Zuschauer diese Hochzeit sahen. Man erfährt, dass das größte und luxuriöseste Staatsbankett der USA von Richard Nixon für die Apollo-11-Crew ausgerichtet wurde. Außerdem weiß ich nun, dass Michelle Obama Angela Merkel Gemüse aus dem eigenen Garten in Form eines Gartelsalates servierte. Lauter nette kleine Geschichten, die die dunkle Zeit erhellen. Die Rezepte sind so gestaltet, dass sie daheim gut nachkochbar sind. Nachdem ich Lockdown-bedingt niemanden zu einem großen Essen einladen konnte, habe ich einzelne Rezepte aus dem Buch herausgepickt und nicht ein einzelnes großes Dinner nachgekocht, was ich aber sicher noch machen werde.

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Köstliche Geschichten

Von: girlwiththebookshelves

04.11.2020

Als ich das tolle Cover dieses Buches gesehen habe, habe ich direkt gedacht: Das muss ich lesen! Petersen hat Dinner zusammengetragen, die in die Geschichte eingegangen sind, wie zum Beispiel Capotes „Black and White Ball“ oder das Hochzeitsessen der Queen. Zu jedem Dinner gibt es großartige Fotos und kleine Details, wie beispielsweise die jeweiligen Einladungskarten. Außerdem wird auch immer eine Hintergrundgeschichte geliefert, durch die man mehr über die Gastgeber*innen erfährt. Allerdings: Die Rezepte sind zum Großteil sehr aufwendig. Wenn man nicht gerade ein Weihnachtsmenü zusammenstellen will, wird man hier nur schwer fündig. Zu den unkomplizierten Gerichten zählt Audrey Hepburns Variante von „Spaghetti al pomodoro“. Dieses Buch bietet insgesamt jedoch keine schnelle Küche. Wer ein Kochbuch mit simplen Rezepten erwartet, ist hier fehl am Platz. Aber die Geschichten und die schönen Bilder machen „Legendäre Dinner“ zu einem Buch, in dem man gerne stöbert und das einem geschichtliche Ereignisse auf eine besondere Art nahebringt.

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Vita

Anne Petersen

Anne Petersen, geboren 1974, hat Politik, Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte studiert und arbeitet seit 1998 als Journalistin. Seit 2014 leitet sie die Redaktion des SALON Magazins.

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