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Michaela Karl

Lasst uns tanzen und Champagner trinken – trotz alledem!

Isadora Duncan. Eine Biografie

(4)
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Von der Autorin des Bestsellers "Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber"

Sie war der erste weibliche Superstar des 20. Jahrhunderts - kompromisslos und radikal. Die Tänzerin Isadora Duncan (1877 – 1927) war eine champagnertrinkende Rebellin mit Hang zum großen Drama und den falschen Männern. Ihrer Zeit stets ein Stück weit voraus, lebte sie eine Freiheit, die für Frauen bis dato undenkbar schien. Mit ihrer Kunst begeisterte sie die Massen. Auguste Rodin hielt sie für die bedeutendste Frau, der er je begegnet war, und es hieß, man müsse Isadora Duncan tanzen gesehen haben, um glücklich sterben zu können. Doch bei all ihrem Ruhm war die göttliche Isadora auch die Königin des Scheiterns, des Aufstehens und des Überlebens größter Katastrophen und Tragödien. Mit ungebrochener Leidenschaft für das Leben und einem schier unerschütterlichen Humor bot sie einem grausamen Schicksal die Stirn. Michaela Karl macht aus einem hollywoodreifen Leben eine fesselnde Biografie, detailreich und aktuell. Ein großes Lesevergnügen.

»Die Autorin schreibt pointiert und verständlich und widmet sich der eigensinnigen Persönlichkeit aus verschiedenen Blickwinkeln.«

Veronika Kügle, Süddeutsche Zeitung (24. September 2021)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
8 Seiten s/w-Bildteil
ISBN: 978-3-442-75875-3
Erschienen am  27. September 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Lasst uns tanzen und Champagner trinken trotz alledem!

Von: Frau Lehmann liest

23.11.2021

Isadora Duncan. Selbsternanntes Tanzgenie, bekennende Balletthasserin, Prophetin des freien Tanzes. Man mag sie oder nicht, da gibt es keine Zwischentöne. Ich mag sie nicht, da hilft nicht einmal diese großartige Biographie von Michaela Karl. Ob sie nun über Dorothy Parker schreibt, über Unity Mitford oder eben die Duncan, immer sind ihre Bücher überaus lesenswert, gut recherchiert, spannend. Zeitzeugen kommen zu Wort, die Künstlerin selbst, sogar die Stimmen, die Isadora Duncan für überbewertet halten. Das ehrt Frau Karl, merkt man doch, dass sie die Dame sehr schätzt. Ich persönlich halte Isadora Duncan für eine tänzerische Dilettantin, die mit enormer Austrahlung gesegnet gewesen sein muss. Liest man ihre Texte, springt einem ihre unfassbare Selbstbeweihräucherung als erstes ins Auge, danach ein Hang zu schwülstigen Formulierungen. Angeblich hat sie die Welt des Tanzes maßgeblich beeinflusst, so u.a. Nijinskys "L'apres midi d'un faune". Sie hat sich sicherlich als Erste mit der Wiederbelebung (oder das, was man dafür hielt) des griechischen Tanzes beschäftigt, mit Bewegungen außerhalb des klassischen Kanons, aber Aufbruch lag zum einen eh in der Luft und zum anderen könnte das Ergebnis nicht weiter entfernt sein von dem, was die Duncan als tänzerisch wertvoll erachtete. Wofür man sie unfreiwillig bewundern muss, ist ihre Haltung zu Moral und dem, was für Frauen als angemessen gilt. Isadora Duncan lebt ihr Leben frei von allen Werten und Normen ihrer Zeit, ohne Korsett, mit unzähligen Liebhabern. Gleichzeitig ist sie der Meinung, dass die Welt ihr aufgrund ihres Genies etwas schulde, mit Vorliebe Geld für Hotelrechnungen und Alkohol. Nein, ich kann ihr wenig abgewinnen, der "göttlichen" Isadora. Und trotzdem empfehle ich diese wirklich gut geschriebene Biographie jedem Tanzinteressierten. Vielleicht in Kombi mit einer Diaghilev-Biographie...

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Große Tänzerin und Rebellin

Von: buch_zeit

27.10.2021

„Ich habe nie verstanden, warum jemand, der etwas wirklich will, es nicht einmal versucht.“ Dies war das Lebensmotto der berühmten modernen Tänzerin Isadora Duncan. In der neuen Biografie „Lasst uns Champagner trinken - trotz alledem“ von Michaela Karl können wir tiefe Einblicke in ihr bewegtes und berauschendes Leben werfen. Wieder ist Karl die Biografie einer außergewöhnlichen und starken Frau gelungen. Manch einer kennt die Autorin bereits von der erfolgreichen Dorothy Parker Biografie „Noch ein Martini und ich lieg unterm Gastgeber“ Isadora Duncan (1877-1927) wird als der erste weibliche Superstar und Idol des 20. Jahrhunderts gehandelt. Die Tänzer hatte war nicht nur für ihre Auftritte, sondern auch für ihren unkonventionellen Lebensstil bekannt. Kompromisslos und radikal hat sie ihre Meinung über Kunst und Liebe vertreten, trotz zahlreicher Schicksalsschläge hat sie sich nie dem Schicksal ergeben. Sie hat wohl nie ein Wort so sehr gehasst, wie es geht nicht. Wegweisend und wegbereitend für viele Frauenrechtlerinnen hat sie leidenschaftlich für die Freiheit der Frauen gekämpft. Ihre Kunst hat entweder zu tiefst begeistert und berührt oder schockiert. Rodin hat wohl weißlich bemerkt: man müsse sie tanzen gesehen haben um glücklich zu sterben. Was steckte wohl hinter der Fassade der Tänzerin, welchen Preis musste sie für den Ruhm zahlen und wie hat sie es trotz aller Stolpersteine und harten Schicksalsschlägen zu einer der einflussreichsten und einzigartigsten Frauen ihrer Ära geschafft? Die fundiert recherchierte Biografie widmet sich der facettenreichen Persönlichkeit Isadora Duncans und nähert sich ihr mit Humor, Detailtreue und rasantem Rhythmus an. Man verfolgt die unterhaltsamen Soap Opera Wendungen mit Erstaunen und Entsetzten und frag sich wie Isadora Duncan immer wieder Mut und Hoffnung geschöpft hat. Ein wahres Aufsteh-Männchen und ein Macher-Naturell. Die verschiedenen Blickwinkel werfen ein rundes Bild auf die Ikone und die Umstände der Zeit, so dass man sich mit jeder weiteren Buchseite in die ekstatische Welt der Kunst um Jahrhundertwende versetzt sieht. Zu keiner Sekunde langweilt man sich und versteht den Hype und auch das Entsetzten dass die Rebellin zu dieser Zeit ausgelöst haben muss. Das Buch ist eine wahre Leseempfehlung auch für Menschen die normalerweise vor geschichtlichen Biografien zurückschrecken, da Michaela Karl eine wahre Geschichtenerzählerin ist.

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Vita

Michaela Karl, geboren 1971, promovierte 2001 an der FU Berlin mit einer Arbeit über Rudi Dutschke. Ihre Biographien über Dorothy Parker, Zelda und F. Scott Fitzgerald, Unity Mitford, Bonnie & Clyde und Maeve Brennan waren allesamt vom Publikum geliebte und von der Presse hochgelobte Bestseller. Michaela Karl ist Mitglied der Münchner Turmschreiber. 2020 erhielt sie den Kulturpreis Bayern.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Man lernt im Vorbeigehen also einiges in dieser anregenden Biografie.«

FAZ, Maria Wiesner (22. October 2021)

»Michaela Karl schreibt Biografien, die so unterhaltsam wie fundiert sind.«

Myself (15. September 2021)

»Michaela Karls Bücher sind gespickt von klugen Sprüchen dieser außergewöhnlichen Gestalten. Und erzählen wie nebenbei höchst lebendig (Kultur-)Geschichte.«

Münchner Merkur (28. September 2021)

»Michaela Karl begeistert sich sehr für das rauschhafte Leben der Tanz-Ikone, erzählt wunderbar rasant im Ton, aber detailverliebt, sorgfältig recherchiert und immer mit Blick auf die Umstände der Zeit.«

Nicole Strecker, tanz. Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance (29. September 2021)

»Nach mehr als 400 Seiten Künstlerinnen-Ekstase verabschiedet man sich schweren Herzens. So eine Duncan heute – das wär’s mal wieder.«

Nicole Strecker, tanz. Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance (29. September 2021)

»Mit Michaela Karl fliegen wir über 441 mitreißende Seiten durch dieses Abenteuer von Leben einer ewig Suchenden.«

tz (28. September 2021)

»Karl schreibt sachlich, überzeugend und empathisch über die Rebellin Isadora.«

Claudia Hagn, Abendzeitung (19. October 2021)

»Eine aufregende Biografie.«

Raimund Meisenberger, Passauer Neue Presse (20. October 2021)

»Starke Milieu-Studie.«

Bella (27. October 2021)

Weitere Bücher der Autorin