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Kopf, Hand, Herz – Das neue Ringen um Status

Warum Handwerks- und Pflegeberufe mehr Gewicht brauchen

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Wie viele Akademiker brauchen wir? - Welche Berufe unsere Gesellschaft zusammenhalten

Es muss erst eine Pandemie ausbrechen, damit wir merken, was unsere Gesellschaft zusammenhält. Worauf es wirklich ankommt, was »systemrelevant« ist. Die tägliche Versorgung mit Lebensmitteln ist es, und die verlässliche medizinische Betreuung. Verkäuferinnen und Pflegekräfte - die neuen Helden des Alltags. So lange, bis sich dieser wieder normalisiert. Wir leben in einer Gesellschaft, in der kognitive, analytische Fähigkeiten am höchsten bewertet werden, höhere Bildung für möglichst viele ist erklärtes Ziel. An den Schalthebeln der Macht sitzen überwiegend akademisch Ausgebildete, sie bestimmen den Kurs stark nach ihren Interessen und Wahrnehmungen. Doch das hat seinen Preis: Eine Gesellschaft, die die Berufe der Hand und des Herzens, also Handwerk und soziale Berufe, geringschätzt und schlecht bezahlt, droht aus der Balance zu geraten. Der Kopf hat zu viel Einfluss erlangt, so David Goodhart. In seiner provozierenden Analyse zeigt er auf, warum das problematisch ist und wo wir ansetzen müssen, um die Gewichte zu verschieben.

»Faszinierende Gesellschaftsanalyse zum Verhältnis von Kopfarbeit, Handwerk und sozialen Berufen ... Was etwas fad klingen mag, birgt jede Menge Pfeffer in sich.«

NZZ, Martin Beglinger (27. February 2021)

Aus dem Englischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: Head Hand Heart. The Struggle for Dignity and Status in the 21st century
Originalverlag: Allen Lane
Hardcover mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60136-4
Erschienen am  01. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Mit Herz und Verstand

Von: Josef-Karl Graspeuntner aus Traunstein

12.05.2021

Gestern bekommen - die halbe Nacht verschlungen - großartiges Buch von David Goodhart - sehr empfehlenswert - was wäre die Menschheit ohne Kopf, Herz und Hand? Weisheit ist oft der Gegenpol der Ideologie. Sie steht für Bescheidenheit, Vielschichtigkeit und Kompromisse. Heute am Tag der Pflege ein besonders empfehlenswertes Buch.

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Vita

David Goodhart, geboren 1956, ist britischer Journalist und Autor mehrerer Sachbücher zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Ende der achtziger und Anfang der neunziger Jahre war er Deutschlandkorrespondent der Financial Times. In seinem letzten Buch The Road to Somewhere. The Populist Revolt and the Future of Politics beschäftigte er sich mit den Gründen für das Erstarken des Populismus in westlichen Ländern.

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Pressestimmen

»Dieses Buch antwortet auf Corona und auf das Elend, in das wir als moderne Gesellschaft dadurch geraten sind, dass alle Berufe, alle Tätigkeiten, die mit Hand und Herz ausgeführt werden, kaum bemerkt und honoriert werden. [...]. Seine Analyse hat eine Substanz an Detailkenntnissen, die im üblichen medialen Wortüberfluss rar sind.«

Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT - Was wir lesen (30. April 2021)

»[Goodhart] liefert kluge und detaillierte Einblicke, wann und warum die Gesellschaften der Industrienationen begonnen haben, Lehrberufe abzuwerten und das Studium als wichtigsten Zugang zu Aufstieg und Einfluss anzuerkennen.«

Süddeutsche Zeitung, Nakissa Salavati (14. May 2021)

»Gut geschriebenes Buch mit einer steilen, aber bedenkenswerten These!«

€uro (20. May 2021)

»Eindringliches, schlaues Plädoyer für Handwerks- und Pflegeberufe.«

Julia Möhn, EMOTION (06. April 2021)

»Wer wissen will, warum Studierende nicht automatisch gut sind für die Gesellschaft und es sich lohnt, wie Wertschätzung und Statusdenken neu zu justieren, der findet bei David Goodhart Antworten.«

MDR Kultur (27. April 2021)

»Eine provozierende und unbequeme Gesellschaftsanalyse: Das Ungleichgewicht, die gegenwärtige Unzufriedenheit und der Bildungsgraben sind für David Goodhart ein idealer Nährboden für Populisten, die sich die Frustration der weniger Gebildeten zunutze machen.«

ORF Ö1 Kontext, Maicke Mackerodt (02. April 2021)

»[D]etailliert und kenntnisreich«

Handelsblatt, Frank Specht (16. March 2021)

»Eindringliches, schlaues Plädoyer für Handwerks- und Pflegeberufe«