Kinder ihrer Zeit

Roman

Hardcover
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Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden ...

  • Der Bestseller endlich im Taschenbuch

  • Berlin, Ende der 1950er-Jahre kurz vorm Mauerbau: Zwei Schwestern kämpfen um ihre Freiheit

  • Für alle Leserinnen von Annette Hess, Anne Gesthuysen und Carmen Korn

  • Claire Winter steht für »spannende und emotionale Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte«

Claire Winter steht für »spannende und emotionale Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte«

WDR 4-Bücher (31. Juli 2019)

Hardcover mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-29195-9
Erschienen am  27. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Claire Winter, Kinder ihrer Zeit

Leserstimmen

Zwei Schwestern zwischen den Fronten

Von: SophieNdm

22.02.2021

Inhalt: Die Zwillinge Emma und Alice werden 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen getrennt. Beide glauben, die andere hätte nicht überlebt. Emma wächst in Westberlin auf, Alice in einem Heim in der DDR. Erst zwölf Jahre später finden sie sich überraschend wieder. Durch Alice lernt Emma den Ost-Berliner Physiker Julius Laakmann kennen. Als Julius Zeuge einer Entführung wird, gerät er zwischen die Fronten der Geheimdienste. Dann verschwindet Alice spurlos. Zu spät erkennt Emma, welcher drohenden Gefahr sie und ihre Schwester gegenüberstehen. Währenddessen erreicht der Kalte Krieg einen neuen Höhepunkt – Berlin soll für immer geteilt werden. Meine Meinung: Anfangs erlebt man das tragische Schicksal von Alice' und Emma's Trennung und deren Folgen mit. Nachdem sich Emma und Alice dann viele Jahre später recht zufällig wieder gefunden hatten, erfährt man einiges über Ihre Vergangenheit und wieso sich die beiden so unterschiedlich entwickelt haben. Man erhält Einblicke in die politischen Einstellungen der beiden Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie nähern sich langsam wieder einander an, geraten jedoch zunehmend in den Fokus der verschiedenen Geheimdienste und zwischen die Fronten des sich zuspitzenden Kalten Krieges. Auch Ihre unterschiedlichen politischen Ansichten sind immer wieder ein Streitpunkt und machen es den beiden Zwillingen schwer sich wieder nah zu kommen. Julius und Max verfangen sich ebenfalls immer mehr in den politischen Angelegenheiten von Ost- und Westberlin. Claire Winter schreibt wie immer sehr gefühlvoll und man schließt die Charaktere schnell ins Herz. Die Recherche ist sehr gründlich und man erhält ein sehr deutliches Bild der damaligen Zeit und kann sich in die Probleme der Charaktere gut hineinversetzen. Dennoch gab es gerade in der Mitte einige unnötige Längen und die Story hat sich teilweise ziemlich gezogen. Gegen Ende passieren dann auf einmal so viele Dinge gleichzeitig, dass man fast den Überblick verliert und leider auch etwas an der Glaubwürdigkeit der Geschichte zweifelt. Fazit: Der Roman ist sehr dramatisch und emotional geschrieben, dennoch war es etwas langatmig und erst gegen Ende spannend. Claire Winter hat bessere Bücher geschrieben als dieses.

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Zwillinge getrennt in DDR & BRD - Absoluter Pageturner!

Von: miss_lia48

15.02.2021

INHALT: Ostpreußen, 1945: Rosa lässt alles Hab und Gut hinter sich und begibt sich mit ihren 11-jährigen Töchtern Alice und Emma auf die Flucht vor den Russen. Doch als diese immer näher kommen, verlieren sie sich. Die Mutter geht fest davon aus, dass Alice nicht mehr lebt. Gemeinsam mit Emma begibt sie sich nach West-Berlin, um dort ein neues Leben anzufangen. Aber Emma wird das Gefühl nicht los, dass ihre Zwillingsschwester noch leben könnte: „Zwischen uns hat es immer diese besondere Verbundenheit gegeben, und manchmal ist mir, als würde ich spüren, dass sie noch lebt. Aber vielleicht wünsche ich es mir auch nur so sehr (...).“ Als die mittlerweile 16-jährige Emma eines Tages von zwei sowjetischen Männern auf Russisch angesprochen wird, ist sie sich sicher: Der Mann muss sie für ihre Schwester gehalten haben! Alice wuchs in Heimen in der DDR auf und ging bisher immer davon aus, dass Mutter und Schwester den Angriff der Russen damals nicht überlebt haben. Als überzeugte Sozialistin gerät sie, aber auch ein Freund von ihr, Physiker Julius Laakmann, zwischen die Fronten der Geheimdienste. Und auch ihre Schwester Emma aus West-Berlin, befindet sich auf einmal mitten im Geschehen und muss erneut um ihre verschwundene Schwester bangen… Und plötzlich soll auch noch Berlin für immer geteilt werden… MEINUNG: Um eines gleich vorwegzunehmen: Dies war mein erstes Buch von der Autorin, aber ganz bestimmt nicht mein letztes! Tatsächlich hat sie mich sehr positiv überrascht! Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass hier so viele historische bzw. politische Inhalte im Roman eingewebt sein könnten. Das erfordert zwar etwas mehr Konzentration beim Lesen, aber ich empfand es als bereichernd, so vieles aus der damaligen Zeit zu erfahren, und hatte das Gefühl, dass Claire Winter hier absolut großartige Recherchearbeit geleistet hat! In meinem Geschichtsunterricht damals, wurde die meiste Zeit der Zweite Weltkrieg behandelt – ein wichtiges Thema, ganz klar! Aber für mein Empfinden kam das Zeitgeschehen danach, über den Kalten Krieg und das geteilte Berlin, viel zu kurz! Dabei ging das über 40 Jahre! Claire Winter nimmt in ihrem Buch „Kinder ihrer Zeit“ vor allem die Zeit von 1945 bis 1961 unter die Lupe. Dadurch, dass der Roman aus den verschiedensten Perspektiven erzählt wird, wird die Zeit aus den unterschiedlichsten Sichten beleuchtet: Alice steht in der DDR klar hinter dem Sozialismus bzw. Kommunismus, während in West-Berlin bei Emma eher kapitalistische Vorstellungen herrschen. Ich fand es großartig, wie durch diese Vergleiche die Unterschiede zwischen Ost- und West-Berlin für den Leser veranschaulicht wurden! Des Weiteren hat mich die Autorin damit überrascht, dass ihr Roman sehr viele Krimi-, bzw. Spionage-Anteile enthält. Sie schreibt so bildlich, mitreißend, erzeugt mit unerwarteten Wendungen Spannung und lässt einen mit den Protagonisten miträtseln und mitfiebern, wodurch das Buch für mich zu einem absoluten Pageturner wurde! FAZIT: Besser geht es nicht! Für mich ein klares Lesehighlight! Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin. Eine dringende Leseempfehlung an euch, wenn euch die Thematik interessiert und wenn ihr Interesse am damaligen politischen Geschehen mitbringt! Ganze 5/5 Sterne!

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Vita

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben, und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Nach »Die Schwestern von Sherwood« folgten die SPIEGEL-Bestseller» Die verbotene Zeit« und »Die geliehene Schuld«. »Kinder ihrer Zeit« ist Claire Winters vierter Roman im Diana Verlag. Die Autorin lebt in Berlin.

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Events

02. Juli 2021

Lesung mit Claire Winter

Teltow | Lesungen
Claire Winter
Kinder ihrer Zeit

Links

Pressestimmen

»Eine mitreißende, spannende Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges, die ich gerne weiterempfehle.«

Gießener Zeitung (22. Oktober 2020)

»Claire Winter gelang mit 'Kinder ihrer Zeit' ein fesselnder Roman um Mauerbau und Kalten Krieg.«

Märkischer Sonntag (14. November 2020)

»Für ihre Bücher taucht sie monatelang in die jeweilige Zeit ein - und das merkt man. Claire Winter + Fiktion + Historie = spannender Roman!«

»Große Gefühle und Nachkriegshistorie.«

Hörzu (14. August 2020)

»Ein großartiger Roman über eine unglaublich spannende Zeit. Unbedingt lesenswert«

Ruhr Nachrichten (07. Oktober 2020)

»Auch der Aspekt, dass man sich in Berlin so nah und doch so unfassbar fern war, hat mich absolut gefesselt – klarer Lese-Tipp!«

Ratgeber Frau und Familie (01. Oktober 2020)

»Sehr emotional und fesselnd geschrieben: Ein Roman, der insbesondere durch die vielen unterschiedliche Charaktere und die dadurch verbundenen Perspektivwechsel eine ganz besondere Dynamik entwickelt.«

Radio Mühlheim (13. September 2020)

Weitere Bücher der Autorin