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Jenny Erpenbeck

Kairos

Roman

Bestseller Platz 29
Spiegel Hardcover Belletristik

HardcoverNEU
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»Eine ganz und gar epische Erzählerin – eine der kraftvollsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.« NZZ am Sonntag über Jenny Erpenbeck

Die neunzehnjährige Katharina und Hans, ein verheirateter Mann Mitte fünfzig, begegnen sich Ende der achtziger Jahre in Ostberlin, zufällig, und kommen für die nächsten Jahre nicht voneinander los. Vor dem Hintergrund der untergehenden DDR und des Umbruchs nach 1989 erzählt Jenny Erpenbeck in ihrer unverwechselbaren Sprache von den Abgründen des Glücks – vom Weg zweier Liebender im Grenzgebiet zwischen Wahrheit und Lüge, von Obsession und Gewalt, Hass und Hoffnung. Alles in ihrem Leben verwandelt sich noch in derselben Sekunde, in der es geschieht, in etwas Verlorenes. Die Grenze ist immer nur ein Augenblick.

»Jenny Erpenbeck ist ein ungeheuer fesselnder Roman gelungen, der von den Abgründen einer konspirativen Liebe erzählt – und von der Trauer über ein untergehendes Land, dem der Aufbruch in einen antiautoritären Sozialismus nie gelang.«


ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60085-5
Erschienen am  30. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Der Gott des glücklichen Augenblicks

Von: karo_liest

19.10.2021

"War der Augenblick ein glücklicher, in dem sie damals, als neunzehnjähriges Mädchen, Hans traf?" Das fragt sich Katharina, die Protagonistin in Jenny Erpenbecks neuem Roman "Kairos", als sie zwei Kartons bekommt - vollgepackt mit Aufzeichnungen aus ihrer Vergangenheit - und diese durchsieht. Wir begeben uns zurück in die späten 1980er Jahre. Katharina ist 19, als sie in Ostberlin durch Zufall Hans begegnet. Er ist 53, verheiratet und hat einen Sohn. Es entsteht eine intensive Beziehung zwischen den beiden, die durch diverse Ereignisse zunehmend toxischer wird. Vor dem Hintergrund der untergehenden DDR erzählt Jenny Erpenbeck, die selbst in Ostberlin geboren ist, meisterhaft und kraftvoll von dieser sehr speziellen Liebe zwischen den beiden Hauptfiguren und von einem Land, das dabei ist, auseinander zu brechen. "Kairos" ist kein Roman, der sich einfach so dahinlesen lässt. Man muss sich auf die Lektüre einlassen, ganz langsam, Stück für Stück.

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Was verbindet die beiden?

Von: Kleenkram

04.10.2021

Ein Roman über eine Liebe zwischen den Grenzen und weit über diese hinaus. Ein Stück deutsch-deutsche Zeitgeschichte eingefangen in einen faszinierenden und aufregenden Roman über eine verbotene Beziehung. Ein Buch über Ost und West, über zwei so unterschiedliche Welten, über zwei so völlig verschiedene Menschen, die zufällig einen Teil ihres Lebens gemeinsam gingen. Die sehr junge Katharina aus dem Westen und der mehrere Jahrzehnte ältere Hans, verheiratet mit Kind, aus dem Osten, treffen zufällig aufeinander und verlieben sich. Schon tausendmal erzählt und doch so anders. Die Autorin beschreibt nicht nur wunderbar die Verbindung der beiden Menschen, sie gibt auch einen guten Einblick in das Leben in der DDR. Beleuchtet wird diese Beziehung von beiden Seiten, mit all ihren persönlichen und politischen Schwierigkeiten. Ein Buch muss nicht immer spannend sein, um seine Leser bei der Stange zu halten. Es muss nur überzeugend sein, um zu begeistern. Und das hat Jenny Erpenbeck geschafft! Was verbindet die beiden so ungleichen Figuren, die nicht nur eine Mauer trennt? Warum begeben sie sich in diese Abhängigkeit voneinander? Ist es wirklich Liebe? Das alles erfährt man, während die Geschichte von hinten aufgerollt wird. Katharina erhält nach Hans seinem Tod Unterlagen über ihre Beziehung und setzt sich so noch einmal mit ihrer Vergangenheit auseinander. Selber in der ehemaligen DDR aufgewachsen, fühlt man sich sofort in jene Zeit versetzt. Mich dieses Buch sehr gut unterhalten!

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Vita

Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Ost-Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u. a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Zur Autor*innenseite

Events

22. Okt. 2021

Gespräch und Buchpräsentation mit Jenny Erpenbeck auf der ARD-Buchmessenbühne

11:30 - 12:00 Uhr | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

22. Okt. 2021

Die 30-Minuten-WG: Jenny Erpenbeck im Gespräch mit Michael Braun

16:00 Uhr | Frankfurt | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

22. Okt. 2021

OPEN BOOKS: ZWISCHEN ZEILEN III: Zeitenwende

18:00 - 19:00 Uhr | Frankfurt am Main | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

25. Okt. 2021

Lesung und Gespräch

19:30 Uhr | Lüneburg | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

01. Nov. 2021

Lesung und Gespräch i.R. des Göttinger Literaturherbst

21:00 Uhr | Göttingen | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

02. Nov. 2021

Lesung und Gespräch

19:30 Uhr | Stuttgart | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

05. Nov. 2021

Lesung und Gespräch i.R. des Festivals BuchBasel

20:00 - 21:00 Uhr | Basel | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

12. Nov. 2021

Lesung

20:00 Uhr | Langenau | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

13. Nov. 2021

Lesung und Gespräch i.R. der Literaturtage Lauf

19:30 Uhr | Lauf | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

16. Nov. 2021

Lesung und Gespräch

19:00 Uhr | Halle | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

13. Dez. 2021

Lesung

20:00 Uhr | Bonn | Lesungen
Jenny Erpenbeck
Kairos

Pressestimmen

»Der Roman ist ein Buch über die Geheimhaltungen des Intimen, über Sehnsucht, über das Schlechte und das Gute an Verboten.«

EMMA, Verena Auffermann (26. August 2021)

»Jenny Erpenbeck erzählt in „Kairos“ von der existentiellen Verlorenheit einer ganzen Generation.«

»Ein großer Roman zur Zeitgeschichte.«

»Ein vom Anfang bis zum Ende überzeugender Roman, weil er mit großer Kunstfertigkeit eine Liebesgeschichte zu überschreiten versteht und zum Roman über einen historischen Umbruch wird.«

»Wie es ihr gelingt, einen Moment der Zeitgeschichte in einer so bedrückenden wie faszinierenden Beziehung zu kondensieren, ist das eigentliche Geheimnis dieses Romans.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Elena Witzeck (02. September 2021)

»"Kairos" gehört zu den wichtigsten Büchern in diesem Herbst, ob man damals dabei war oder heute beginnen will zu verstehen.«

Berliner Zeitung, Cornelia Geißler (22. September 2021)

»Das Buch hat einen Sog, wer es liest, wird es lange in Erinnerung behalten.«

Rhein-Neckar-Zeitung, Roland Mischke (04. September 2021)

»Jenny Erpenbeck ist mit diesem Roman ein sprachliches Meisterstück gelungen.«

MDR Kultur, Claudia Ingenhoven (06. September 2021)

Weitere Bücher der Autorin