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Ali Smith

Frühling

Roman

Hardcover
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Frühling, die Kraft, die verbindet und wandelt: Was verbindet einen unbekannten Regisseur, der um verlorene Zeiten trauert, und die Angestellte eines Flüchtlingszentrums, die in modernen Zeiten gefangen ist? Was haben Katherine Mansfield und Rainer Maria Rilke mit Twitter und Fake News zu tun? Und warum schafft es ein 12-jähriges Mädchen, verkrustete Strukturen zu sprengen und allen die Augen zu öffnen? Ali Smith erzählt die unmögliche Geschichte einer unmöglichen Zeit und stößt in einer Welt, die zunehmend von Mauern und Schließungen geprägt ist, eine Tür auf. Frühling, die Zeit der Hoffnung.

»Man muss Ali Smith sein, um all das – Schicksale, Historisches, Poetisches, die brennenden Probleme der Gegenwart – derart kunstfertig miteinander zu verweben.«

Ingrid Mylo / Badische Zeitung (22. May 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Silvia Morawetz
Originaltitel: Spring
Originalverlag: Hamish Hamilton
Hardcover mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-630-87580-4
Erschienen am  29. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

An die Hoffnung

Von: Bücherträumerin

06.10.2021

Bei "Frühling" handelt es sich um eine eher andere Geschichte. Es ist der dritte Teil im Jahreszeiten-Quartett von Ali Smith. Ich habe zwar "Herbst" und "Winter" (noch) nicht gelesen, jedoch kann man die Bücher auch unabhängig voneinander lesen. In ihren Büchern behandelt Smith stets diverse Themen, die gesellschaftlich oder auch politisch aktuell sind. In diesem Teil werden vor allem Themen wie der Brexit, der Klimawandel, Feminismus und viele weitere behandelt. Sehr bemerkenswert ist die Verwendung der Stilmittel oder auch der Intertextuellen Aspekte, denen sich Smith bedient. Durch die Geschichte hindurch, kritisiert die Autorin auf verschiedene Weise die Politik und Gesellschaft und zieht zur Veranschaulichung auch die Geschichten verschiedener Personen heran. Einmal wäre da der erfolglose Regisseur, Richard. Er hat seine geliebte Freundin vor einiger Zeit verloren und lebt nun ein eher trostloses Leben. Weiter wäre da Brit, sie arbeitet in einem Abschiebezentrum bei London und muss sich mit dem Umgang und dem Verhalten mit den Flüchtlingen auseinandersetzen, was sie zuvor nie mitbekomme hat. Auf der Arbeit lernt Brit die junge Florence kennen. Gemeinsam steigen sie schließlich in einen Zug nach Schottland. Auf der anderen Seite sitzt Richard bereits wartend in Schottland am Bahnhof. Letztendlich begegnen die drei sich. Und es scheint, als würde eben diese Begegnung für alle drei etwas verändern. Die Inhalte aus "Frühling" passen sehr gut zu der Intention, die auch durch das Lesen deutlich wird. Die Verbindung zur Hoffnung und einem Neuanfang. Man muss sich zunächst bestimmt erst einmal an den außergewöhnlichen Schreibstil und die Verwendung der Stilmittel gewöhnen, aber ich denke, dass "Frühling" für den Leser etwas bewirken kann.

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Es ist nie zu spät für einen Neuanfang

Von: elashin.testet

07.09.2021

FRÜHLING Bezeichnet sich als die Zeit der Hoffnung. In Band Frühling des Jahreszeitenquartetts von Ali Smith, kommen wieder unterschiedliche Menschen zusammen. Hier gibt es zwei verschiedene Erzählstränge und auch zwei verschiedene Zusammenkünfte, die im Laufe des Buches alle zusammentreffen. Richard der den Tod seiner Freundin und Kollegin Paddy nicht verkraftet, stellt sein ganzes Dasein in Frage. Er hat innerlich mit seinem Leben abgeschlossen und möchte es sich auch nehmen. So setzt er sich in einen Zug nach Norden ohne richtiges Ziel. Die 12-jährig Florence die in ein überfülltes unmenschliches Flüchtlingslager kommt in dem Brit als Sicherheitsmitarbeiterin arbeitet, veranlasst Brit darüber nachzudenken was Menschen wohl erlebt haben müssen um in diesem Lager zu landen. Bis dahin interessierte keinen was für Schicksale diese Menschen erlebten. Florence überredet Brit mit ihr von Lager wegzugehen und in einen Zug nach Norden zu steigen. Auf dieser Fahrt werden sich die Wege von Richard, Florence und Brit kreuzen. Auch in diesem Buch werden aktuelle Themen wie Politik und Flüchtlinge thematisiert, der Blick den man selbst hat nochmal vor Augen gehalten und wie andere Menschen darüber denken. Alles ist in einer kunstvollen und wieder melodisch poetischen Sprache verfasst und regt den Leser an tiefer nachzudenken. Dieses Buch ist wie der Frühling, es zeigt auf, dass im Leben alles von Neu beginnen kann, wie der Frühling, alles ein neues Erwachen haben kann und man aus Zuständen die schlecht sind, auch wieder etwas Gutes starten kann. Die Veränderung kann beginnen, immer dann, wenn man die Hoffnung nicht aufgibt und losgeht um etwas zu verändern.

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Vita

Ali Smith wurde 1962 in Inverness in Schottland geboren und lebt in Cambridge. Sie hat mehrere Romane und Erzählbände veröffentlicht und zahlreiche Preise erhalten. Sie ist Mitglied der Royal Society of Literature und wurde 2015 zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. Ihr Roman »Beides sein« wurde 2014 ausgezeichnet mit dem Costa Novel Award, dem Saltire Society Literary Book of the Year Award, dem Goldsmiths Prize und 2015 mit dem Baileys Women’s Prize for Fiction. Mit »Herbst« kam die Autorin 2017 zum vierten Mal auf die Shortlist des Man Booker Prize sowie auf Platz 6 der SWR-Bestenliste.

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Silvia Morawetz

Silvia Morawetz, geb. 1954 in Gera, studierte Anglistik, Amerikanistik und Germanistik und ist die Übersetzerin von u.a. Janice Galloway, James Kelman, Hilary Mantel, Joyce Carol Oates und Anne Sexton. Sie erhielt Stipendien des Deutschen Übersetzerfonds, des Landes Baden-Württemberg und des Landes Niedersachsen.

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Pressestimmen

»Smith demonstriert, wie Literatur mit ihren weitverzweigten Möglichkeiten Schönheit und Relevanz zugleich entfalten kann.«

Christoph Schröder / Deutschlandfunk (28. April 2021)

»Fantasievoll rechnet die Schriftstellerin mit den Ungerechtigkeiten der britischen Gesellschaft ab. Mit ›Frühling‹ hat sie eine Art Märchen erfunden, das auch Hoffnung signalisiert.«

Johannes Kaiser / Deutschlandfunk Kultur (05. May 2021)

»Vor allem aber begegnen wir einem neuen Wunderwerk an Erzählkraft, in dem sich Poesie und Politik, Trauer und Tatkraft eindrucksvoll verbinden.«

»Das Projekt der schottischen Schriftstellerin ist nicht weniger als der Versuch, der Gegenwart im Schreiben habhaft zu werden.«

ORF-Bestenliste Mai 2021 (01. May 2021)

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