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Boris Palmer

Erst die Fakten, dann die Moral

Warum Politik mit der Wirklichkeit beginnen muss

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Hardcover
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Deutschlands bekanntester Oberbürgermeister über Wunschdenken und Wirklichkeit in der Politik

In Brüssel oder Berlin fallen oft Entscheidungen, die mit der politischen Realität vor Ort wenig zu tun haben. Boris Palmer, seit zwölf Jahren Oberbürgermeister von Tübingen, zeigt anhand vieler konkreter Beispiele – von Umweltpolitik bis Wohnungsbau, von Verkehrsplanung bis Integration, von innerer Sicherheit bis zur Schaffung von Arbeitsplätzen – wieso in der Politik heute so oft das Wunschdenken regiert, nicht die Analyse der Fakten. Zugleich bietet er Vorschläge, wie die Wirklichkeit wieder zur Grundlage politischen Handelns werden kann. Die scharfsinnige und leidenschaftliche Bilanz eines Politikers, der vor Ort Entscheidungen treffen muss und die Sorgen der Bürger aus täglicher Erfahrung kennt.

»Keiner nimmt es mit so viel Lust mit dem grünen Zeitgeist auf wie dieser Grüne.«

Der Spiegel (15. October 2019)

Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8275-0124-0
Erschienen am  23. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Provokantes Buch mit interessanten politischen Einblicken

Von: Buisness_lesetipps

15.03.2021

Der Oberbürgermeister von Tübingen kommt auch in diesem Buch wieder mit einem sehr provokanten Stil rüber. Dabei geht der Autor in 10 Kapiteln auf verschiedene Themengebiete (u.a. Stuttgart 21, Klimawandel, deutscher Sicherheitswahn) ein und schafft es, dass man sich als Leser des Öfteren die Haare raufen will. Man merkt schnell, dass der Autor als studierter Mathematiker eine Liebe zu Zahlen hat und Entscheidungen seiner Meinung nach aufgrund solcher Zahlen getroffen werden sollen. Dabei schafft er es den Leser einen guten Einblick in politische Entscheidungsprozesse zu geben und mit welchen Themen sich ein Oberbürgermeister rumschlagen muss. Besonders spannend ist wie er mit den vielen Shitstorms aus der Bevölkerung umgeht, da er bei vielen Themen von der öffentlichen Meinung abweicht und sich lieber auf die Zahlen verlässt. Gut gefällt mir auch, dass der Autor nicht nur auf die anderen Parteien rumhackt, sondern genauso irrationale Entscheidungen aus seiner eigenen Partei darstellt. Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen durch die sehr nahbaren Einblicke in die politischen Entscheidungsvorgänge. Auch wenn einige Themen aus einem eingeschränkten politischen Blickfeld beschrieben werden, sind aufgrund der statistisch gut begründeten Argumente alle Kapitel sehr lesenswert. Persönlich hat mir aufgrund dessen das Buch sehr gut gefallen und es ist für alle Personen gut geeignet, die sich politisch interessieren oder mal einen Einblick in die Arbeitsvorgänge eines Oberbürgermeisters haben wollen.

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Mehr Schein als Sein

Von: Susanne Deibele aus Kassel

19.07.2020

Herr Palmer versucht mit dem Buch zu beschreiben, warum es in der Politik oft schwierig ist, allein den Fakten zu folgen. Gleichzeitig lobt er sich selbst dafür, dass so etwas auf Bürgermeisterebene -sehr nah am Volk- unausweichlich ist und insbesondere er es besonders gut macht. Insgesamt enthält das Buch für meinen Geschmack zu viel Selbstbeweihräucherung bzw. Rechtfertigung verganener Entscheideungen zu öffentlich diskutierten und sehr umstrittenen Themen. Zudem wird in einzelnen Kapiteln deutlich, dass er sich vor einigen Entscheidungen zwar versucht hat zu informieren, dabei jedoch nur einseitig und wenig differenziert recherchiert hat. M.E. ein Buch mit dem Politik gemacht werden soll. Aber was anderes kann man vom einem noch amtierenden Politiker vermutlich auch nicht erwarten.

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Vita

Boris Palmer, geboren 1972, wuchs in Geradstetten bei Stuttgart auf. Er studierte Geschichte und Mathematik in Tübingen und Sydney. 2001 wurde er Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg, wo er sich als Umwelt- und Verkehrsexperte einen Namen machte. Mit 34 Jahren wurde er 2007 zum Oberbürgermeister von Tübingen gewählt – und 2014 mit 61,7 Prozent der Stimmen für weitere acht Jahre im Amt bestätigt. 2017 erschien sein Buch „Wir können nicht allen helfen“, das zum Bestseller wurde.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»In seinem Buch liefert er einen ebenso konstruktiven wie kurzweiligen Debattenbeitrag.«

Süddeutsche Zeitung (14. October 2019)

»Dieses Buch ist eine überfällige Erinnerung daran, dass die Grundlage jeder Meinung Wissen sein sollte.«

Der Tagesspiegel, Denis Scheck (13. October 2019)

»Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Willkommenskultur mit Augenmaß.«

Der Tagesspiegel zu "Wir können nicht allen helfen"

»Ein lesenswertes Buch, in dem der Autor seine Vorstellungen klar erläutert und genau belegt.«

FAZ zu "Wir können nicht allen helfen"

»Palmer plädiert für einen offenen, wahrhaftigen Umgang mit den Fakten – dies sei das beste Mittel, um Rechtspopulisten das Wasser abzugraben.«

börsenblatt.net zu "Wir können nicht allen helfen"

»(…) Diskussion und sachliche Auseinandersetzung sind wesentliche Voraussetzungen der Demokratie. Der hat Palmer mit seinen Ausführungen einen wichtigen Dienst geleistet.«

Humanistischer Pressedienst zu "Wir können nicht allen helfen"

»Das Buch liest sich gut, es regt zum Nachdenken an – und manchmal auch zum Widerspruch.«

p.s. (CH) (18. October 2019)

»Für politikinteressierte Leser mit Lust am Diskurs«

Stader Tageblatt, Karsten Wisser (18. January 2020)

»Es ist eine präzise Argumentation aus der Position des Kommunalpolitikers vor Ort, die zudem tiefe und unterhaltsame Einblicke in die Kommunalpolitik gibt.«

POLITIKUM, Ausgabe 1/2020 (28. February 2020)

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