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Die Kraft des Dialogs. Gelingende Beziehungen mit dem Dialogprinzip – privat, beruflich, zu mir selbst

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Der gelingende Dialog als Basis für ein Leben in Balance

Gelingende Beziehung scheint heutzutage immer schwieriger. Nicht nur untereinander sondern auch zu sich selbst. Wollen wir die wachsenden Spaltungen in der Gesellschaft aber auch in unserem persönlichen Leben beenden, brauchen wir eine Haltungsänderung. Wir müssen mehr tun, als nur zu reden. Erst wenn wir Interesse zeigen, einfühlsam und offen sind und uns mit Respekt auf Augenhöhe begegnen, kann auch der Dialog gelingen.

In ihrem neuen Buch beschreibt die Burnout-Expertin das von ihr entwickelte Dialogprinzip, mit dem sie seit Jahren Einzelpersonen und Unternehmen erfolgreich berät. Sie zeigt, dass der Dialog weit mehr als eine verbale Kommunikationsform ist, sondern eine Haltung sich selbst, den Mitmenschen und dem Leben gegenüber. Er ist Grundlage für Gesundheit und Erfolg – nutzen wir ihn richtig, finden wir auf allen Ebenen zu unserem Gleichgewicht.

Das Buch gibt einen klaren Leitfaden, wie wir uns selbst und unser Miteinander von neurotischen Kämpfen und Blockaden befreien und zurück zu erfüllten Beziehungen und einem wesentlichen Leben finden können.


Hardcover mit Schutzumschlag, 240 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 8 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-517-09962-0
Erschienen am  01. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein Buch, das jeder lesen sollte!

Von: Sonja

17.03.2021

Ein absolutes Knallerbuch, von dem ich mir wirklich wünschte, dass es möglichst viele Menschen lesen! Denn die Autorin beschreibt in diesem Buch, wie Beziehungen gelingen - mit anderen und mit sich selbst. Unser Leben besteht aus vielen, unterschiedlichen Beziehungen, "wir stehen in Beziehung zu unserer Umwelt, zu dem System, in dem wir uns befinden. Wir stehen in Beziehung zu dem, was wir tun, und wir stehen in Beziehung zu uns selbst. Gelingen unsere Beziehungen, gelingt unser Leben." Die Autorin beschreibt zunächst die fünf wichtigsten Aspekte, die für einen gelingenden Dialog wichtig sind: Interesse, Offenheit, Empathie, Augenhöhe & Respekt, Wertschätzung & Liebe. Nach diesem Kapitel hatte ich schon eine ganze Menge zum Nachdenken - und Üben, denn durch das ganze Buch ziehen sich viele Geschichten aus der Praxis der Autorin und Übungen und Selbstreflexionen. In diesem Buch gibt es so viel (über sich) zu entdecken und zu lernen. Im zweiten Kapitel geht es um äußere Dialoge, also Beziehungen zu anderen Menschen im beruflichen oder privaten Kontext. "Damit Beziehungen gelingen und wir uns nicht verlieren, brauchen wir ein Gleichgewicht zwischen Ich, Du und Wir. Dialog bedeutet, dass ich nur zu einem Drittel in der Beziehung stattfinde." Deshalb ist es wichtig, sich aufrichtig für den anderen zu interessiere, das Gemeinsame im Blick zu haben und trotzdem für sich selbst stehen zu können. "Je mehr ich über eine eigene Identität verfüge, umso offener kann ich mich für neue Welten öffnen." Dafür ist der innere Dialog, die Beziehung zu mir selbst wichtig. Denn "unser Ich ist unser Halt, der innere Dialog ist das Fundament, um im Außen Begegnungen auf Augenhöhe zu führen". Während Interesse, Offenheit und Empathie mich darin unterstützen, mich für mich selbst zu öffnen und zu fühlen, führt mich die Augenhöhe zu dem, was ich bin: Was sind meine Bedürfnisse? Wo liegen meine Grenzen? Was ist meine Komfortzone? Wo beginnt meine Integrität? "Wir können nur der sein, der wir sind, wenn wir auch respektieren, wer wir sind." Im Kapitel über die innere Realität geht es darum, zu schauen, welche Erfahrungen wir bisher mit Beziehungen gemacht haben, denn "je negativer unsere Beziehungserfahrungen und je schwächer wir in unserem Ich sind, je leerer und sprachloser die Beziehung zu uns selbst ist, umso größer ist der Anteil der Projektionen, die wir in die Beziehung mit einbringen und nicht als unseren Anteil erkennen, sondern dem anderen "zuschieben". Wie man solche Kränkungen und Verletzungen auflösen kann und wie Vergebung gelingt, beschreibt die Autorin im letzten Kapitel. "Wir haben, sobald wir erwachsen sind, unser Leben in der Hand. Wir sind Gestalter. Wir entscheiden, ob wir unser Leben im Dialog leben oder nicht."

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Vita

Dr. med. Mirriam Prieß hat an der Universität Hamburg Medizin mit anschließender Promotion im Fachbereich Psychosomatik studiert. Sie war als Ärztin 8 Jahre in einer psychosomatischen Fachklinik tätig und unter anderem für die Behandlungsschwerpunkte Ängste, Depressionen und Burnout verantwortlich. Seit 2005 übernimmt sie beratende Tätigkeiten in der Wirtschaft mit Einzelcoaching von Führungskräften im Bereich Konflikt- und Stressmanagement. Ihre 2019 gegründete Stiftung "Dialogstark!" hat sich dem Ziel verpflichtet, die Dialogfähigkeit von jungen Menschen zwischen 17 und 25 zu fördern.

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