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Die Glücklichen

Warum Frauen die Mitte des Lebens so großartig finden

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Eine neue Frauengeneration ist in der Mitte des Lebens angekommen: Fünfzig sind nicht die neuen dreißig, fünfzig sind die neuen fünfzig! Ein wunderbarer Lebensabschnitt! Woher kommt dieses neue Selbstbewusstsein, was hat sich verändert, welche Erfahrungen haben diese Frauen gemacht, dass sie die gängigen Urteile über diese Lebensphase nicht mehr auf sich beziehen wollen? Diese Fragen stellt die bekannte Spiegel-Autorin Susanne Beyer sich selbst und Prominenten wie Claudia Schiffer, Christiane Paul und Katarina Barley, aber auch einer Oxforder Professorin, einer Pflegerin, einer ehemaligen Hausfrau. So entsteht eine positive Erzählung über die Lebensmitte aus weiblicher Sicht, die auch jüngeren Frauen Mut zum und Lust aufs Älterwerden macht.

»Da bekommt man echt Lust aufs Älterwerden.«

Sonntag Express Köln (14. März 2021)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-89667-680-1
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Fünfzig ist das neue Fünfzig

Von: YukBook

17.03.2021

Die Frauen, die Susanne Beyer in ihrem Buch vorstellt, könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie hat sowohl mit Prominenten wie Siri Hustvedt, Birgit Fischer, Christiane Paul oder Katarina Barley als auch mit weniger bekannten Persönlichkeiten gesprochen. Eines haben sie gemeinsam: Sie sind um die Fünfzig und genießen diese Lebensphase statt ihren jüngeren Jahren nachzutrauern – die Autorin selbst mit eingeschlossen. Warum das so ist, erläutert Susanne Beyer auf sehr gelungene Weise: In jedem Kurzporträt stellt sie ein bestimmtes Thema in den Vordergrund, zum Beispiel Körper, Leistung, Mutterschaft, Stil oder Sinnlichkeit. Entsprechend vielfältig sind die Lebensgeschichten, in die wir eintauchen, und auch sehr persönlich. Häufig erlebten die Frauen einen U-förmigen Lebenslauf und erkämpften sich nach schweren Schicksalsschlägen, Krisen oder Demütigungen ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben. Dabei beeindruckte mich vor allem, dass sie nicht die Erfolgsrezepte der Männer kopierten, sondern ihren eigenen Weg gingen so wie Claudia Schiffer, die die Gesetze der Modeindustrie für sich nutzte oder Antje von Dewitz, die das Familienunternehmen nach ihren eigenen Vorstellungen umgestaltete. Obwohl es nur Schlaglichter sind, schafft es die Autorin, das Besondere an den oftmals unkonventionellen Lebensentwürfen herauszustellen, welche Rolle die Herkunft dabei spielte, welche Vorbilder die Frauen hatten, was ihr Antrieb war und welche Lehren sie aus ihren Erfahrungen gezogen haben. Sie weitet den Blick auf die einzelnen Themen, indem sie auch Sichtweisen und Erkenntnisse aus der Soziologie, Politik, Medizin und Philosophie einfließen lässt. Ich lese sehr gern Frauenbiografien und habe schon eine beträchtliche Sammlung. Dieses Buch, das mir anhand verschiedenster Berufswelten und bewegender Schicksale das Lebensgefühl einer neuen Frauengeneration vermittelt, wird einen besonderen Platz in meinem Regal finden.

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Vita

Susanne Beyer, geboren 1969, ist seit 1996 beim SPIEGEL tätig, 18 Jahre lang als Kulturredakteurin, auch als stellvertretende Leiterin des Kulturressorts. Vier Jahre lang war sie stellv. Chefredakteurin des Nachrichten-Magazins. Heute ist sie Autorin im politischen Ressort des Hauptstadtbüros. Sie ist gerade selbst fröhlich fünfzig geworden und war voller Neugier auf die Begegnungen mit ihren Altersgenossinnen. Sie wurde nicht enttäuscht.

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