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Christina Morina

Die Erfindung des Marxismus

Wie eine Idee die Welt eroberte

(2)
Hardcover
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Ein völlig neuer Blick auf Marx und seine Wirkung

Der Marxismus ist tot? Keineswegs. Denn mit der Erschütterung vieler politischer Gewissheiten scheinen Karl Marx und seine Ideen neue Bedeutung zu erlangen. Christina Morina erzählt, wie dieses Ideenpaket einst seine ungeheure Anziehungskraft entwickelte. Die faszinierende Schöpfungsgeschichte einer Weltanschauung, die unseren Blick auf die Wirklichkeit für immer verändert hat.

»Die Historikerin Christina Morina hat die faszinierende Form des Gruppenporträts gewählt, um davon zu berichten, wie das Theoriegebäude von Karl Marx unter die Menschen kam.«


Hardcover mit Schutzumschlag, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 17 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-8275-0099-1
Erschienen am  25. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Geschichte fesselnd erzählt

Von: Cassandra Burgstaller

28.11.2019

Auf knapp 600 Seiten schafft es Christina Morina ein ganz anderes Bild von der Geburtsstunde des Marxismus zu zeichnen, als ich bisher gelesen habe. Exemplarisch anhand von neun Intellektuellen – darunter Lenin, Rosa Luxemburg und Victor Adler – wird gezeigt wie Marx Ideen aufgenommen wurde und wie ihre Verbreitung stattfand. Dabei werden sowohl die Unterschiede, aber eben auch die Gemeinsamkeiten all dieser großen Namen klar: die bildungsnahen Elternhäuser und die Begeisterung die Marx Ideen in ihnen auslösten. Eine neue Gesellschaftsform, ein Ziel vor Augen, ein bestehender Klassenkampf. Interessant vor allem auch was all diese Personen nicht waren: Vertreter der Arbeiterschicht. Wenn auch teilweise verarmt stammten sie doch alle aus bürgerlichen Verhältnissen. Das Buch ist in drei Kapitel unterteilt: Sozialisation, Politisierung und Engagement. Trotz der Fülle an Informationen, Personen, Daten sowie reichhaltiges Faktenwissen, ist das Buch gut lesbar und vor allem unglaublich spannend. Die Autorin selbst ist studierte Historikerin sowie Politikwissenschaftlerin und hat mit diesem Buch ein verständliches und fesselndes Werk über die Anfänge einer weitreichenden Idee verfasst.

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Damals wie heute

Von: StMoonlight

10.01.2018

(0) Revolutionäre Umgestaltung, statt Klassengesellschaft. Die Welt verändert sich nicht nur, sondern sie lässt sich verändern. So in etwa lässt sich wohl sinngemäß der Marxismus zusammenfassen. Karl Marx bezeichnete sich nicht als Marxist, dennoch hat er den Weg zu Emanzipation und Co. geebnet. Ich kenne bereits das Ursprungsbuch „Das Kapital“ von Karl Marx. Hier schreibt nun nicht der Karl selbst, sondern eine Person, die nicht (nur) ihn, sondern seine Geschichte schreibt. Denn nicht er selbst hat den Marxismus gegründet. Dieses Buch fasst alles zusammen: Den Grundgedanken, die Entstehung, den Verlauf und auch die Zukunftwindungen. Für ein Sachbuch, zu einem doch recht trockenen Thema, ist der Schreibstil angenehm. Es liest sich nicht wie ein Geschichtsbuch, sondern ist durchaus spannend geschrieben. Leider hat es dennoch einige Längen.

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Vita

Christina Morina ist seit 2019 Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Gesellschafts- und Erinnerungsgeschichte des Nationalsozialismus, in der politischen Kulturgeschichte des geteilten und vereinigten Deutschlands sowie in dem Verhältnis von Geschichte und Gedächtnis. Christina Morina studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Journalistik an den Universitäten Leipzig, Ohio und Maryland (USA) und wurde 2007 mit einer Arbeit über den Krieg gegen die Sowjetunion in der deutsch-deutschen Erinnerungskultur promoviert. Sie war von 2008 bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie sich 2017 mit einer Arbeit über die Ursprünge des Marxismus habilitierte.

Zur Autorin

Pressestimmen

»Dem Buch glingt eine kunstvolle Verflechtung der Lebensläufe dieser Gründerfiguren, durchsetzt mit hilfreichen Paraphrasen und Interpretationen ihrer emsig produzierten Schriften.«

Jürgen Osterhammel, Frankfurer Allgemeine Zeitung (21. October 2017)

»Die faszinierende Schöpfungsgeschichte einer Weltanschauung, die den Blick auf die Wirklichkeit verändert. Lesenswert!«

Kurier (23. September 2017)

»Ein gut zu lesender, spannender Rundumschlag.«

»Christina Morina hat ein detailliertes geistig-biographisches Panorama dieser ersten Marxisten-Generation gezeichnet.«