Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt

Roman

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Ein Mädchen, das für seinen Traum kämpft, ein Vater, der für seine Tochter alles aufs Spiel setzt, und eine Stadt, in der die Zeit stehengeblieben ist.

Die elfjährige Nedda Pappas träumt davon, Astronautin zu werden – ein Traum, der in Neddas Heimatort nahe einer Raketenbasis an der Küste Floridas fast realistisch erscheint. Sie muss nur möglichst schnell erwachsen werden – doch genau das möchte Neddas geliebter Vater, ein genialer, aber vom Leben überforderter Wissenschaftler, verhindern. Er hat schon einmal ein Kind verloren und möchte Neddas Kindheit am liebsten konservieren. Seit Jahren schraubt er im Keller an einer Maschine, die genau das ermöglichen soll – doch stattdessen löst er eine Katastrophe aus. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Nedda ihrer Mutter vertrauen und sich mit ihr zusammentun, um ihren Vater zu retten – und die ganze Stadt.

»Ein spannendes Familiendrama, das klug Emotionen und Wissenschaft verbindet.«

Hörzu (26. Februar 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Astrid Finke
Originaltitel: Light from other Stars
Originalverlag: Bloomsbury, New York 2019
Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2708-9
Erschienen am  22. Februar 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Florida, Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Faszinierend

Von: Schildkröte

04.03.2021

Ein Vater der die Kindheit seiner geliebten Tochter quasi konservieren oder einfrieren möchte damit sie so lange wie möglich Kind sein kann. Gehütet und beschützt von den Eltern. Sicher unter dem schützenden Mantel der Familie........ Interessanter Gedanke. Auf den ersten Blick..... Glaub jeder der Kinder hat, hat sich soetwas schon mal gewünscht. Aber diese Idee bringt auch viele Gefahren mit sich. Kinder wollen wachsen, die Welt auf eigenen Beinen und mit eigenen Augen erkunden, Träume und Ziele verfolgen und nicht auf ewig Mams und Dads kleines Mädchen sein. Gut Neddas Eltern haben schon ein Kind verloren. Aber als der Vater (Erfinder) eine Maschine konstruiert die Nedda es ermöglichen soll länger Kind zu sein, hat das für sie und ihre Heimat ungeahnte Folgen..... Das Buch hat mich von Anfang an neugierig gemacht. Die Idee der Geschichte überhaupt. Das Cover. Ich war auf den Fortgang der Story gespannt und wie die Autorin sie erzählt, in welche Richtung sie verläuft. Ich muss sagen, es ist ihr gelungen ein grandioses Werk mit Tiefgang zu schreiben. Es schafft es den Leser auf eine abenteuerliche Reise mitzunehmen. Man möchte unbedingt erfahren wie es weiter geht und will es nicht wieder weglegen. Man kann in zwei Erzählsträngen den Protagonisten 1x in der Zukunft folgen und 1x in der Vergangenheit. So setzen sich nach und nach alle Puzzelstücke an den richtigen Platz und dem Leser wird die ganze Story offenbart. Mein Tipp. Schnell kaufen und lesen. Es lohnt sich.

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Faszinierende, zu Herzen gehende Geschichte

Von: Cathy82

27.02.2021

Was für eine schöne und berührende Geschichte. Ein Vater möchte das Leben seiner Tochter sozusagen konservieren. Auf dass sie immer elf Jahre alt ist. Wer wünscht sich das nicht für seine Kinder. Wobei dies egoistisch ist, und nicht die Wünsche der Kinder berücksichtigt. Und genau da entstehen die Reibereien. Dies ist jedoch nur ein kleiner Teil der Geschichte. Im Großen und Ganzen geht es um das Jahr 1986, eine abstürzende Rakete, eine misslungene, hässliche Maschine sowie Familie und Freundschaft. Gelungen finde ich den Schreibstil der Autoren. Jedes Kapitel ist eine für sich abgeschlossene Geschichte. Verschiedene Menschen erzählen aus verschiedenen Perspektiven ihre Sicht der Dinge. Hinzu kommen zwei Zeitstränge: Einmal das Jahr 1986, und einmal im Weltraum in einer nahen Zukunft. Man wird direkt in die Geschichte hinein geworfen. Und mit jedem Kapitel setzt sich das Puzzle weiter zusammen. Und es werden neue Fragen aufgeworfen, die sich Stück für Stück beantworten. Am Ende ergibt sich ein großes, zusammengehöriges Bild. Mit einem Finale, dass leicht überrascht, vieles erklärt und einem mit einem guten Gefühl zurücklässt. Es hat Spaß gemacht, Nedda und ihre Familie sowie Freunde und Dorfbewohner kennen zu lernen. Die Autorin benutzt teilweise wissenschaftliche Begriffe, deren Bedeutung ich nicht auf Korrektheit prüfen kann. Aber es klingt gut, und ihre Sprache ist sehr beschreibend, so dass man sich in jede Situation, in jeden Moment hineinversetzen kann. Vielen Dank für dieses tolle Buch!

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Vita

Neben ihrem Debütroman »Das Geheimnis der Schwimmerin« veröffentlichte Erika Swyler bereits Texte in Literaturmagazinen und Anthologien und schrieb unter anderem für »The New York Times«. Mit ihrem Mann und ihrem Kaninchen lebt sie auf Long Island, New York.

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