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Rob Hart

Der Store

Hardcover
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Paxton und Zinnia lernen sich bei Cloud kennen, dem weltgrößten Onlinestore. Paxton hat dort eine Anstellung als Security-Mann gefunden, nachdem sein Unternehmen ausgerechnet von Cloud zerstört wurde. Zinnia arbeitet in den Lagerhallen und sammelt Waren für den Versand ein. Das Leben im Cloud-System ist perfekt geregelt, aber unter der Oberfläche brodelt es. Die beiden kommen sich näher, obwohl sie ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Bis eine schreckliche Entdeckung alles ändert.

»1984« und »Schöne neue Welt« waren gestern – die Zukunft von »Der Store« ist jetzt

»… ein Buch, das einiges an Aufmerksamkeit erregen wird.«

MDR Kultur, "Unter Büchern" (02. September 2019)

Aus dem Amerikanischen von Bernhard Kleinschmidt
Originaltitel: The Warehouse
Hardcover, Pappband, 592 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27230-9
Erschienen am  02. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

eine gelungene Dystopie

Von: woerterwunderland

07.02.2021

Von der Store habe ich mich eine Weile fern gehalten. Seit Dezember 2019 lag das gute Buch auf meinem SuB. Es kam mir immer so überwältigend vor, was die Seitenanzahl betrifft. Insgesamt bin ich jetzt jedoch froh, dass ich dieses Buch gelesen habe, denn es war wirklich gut, auch wenn man einige Stellen hätte weg kürzen können. Rob Hart hat damit einen dystopischen Roman geschrieben, der mich ab einen gewissen Zeitpunkt aufgesogen hat. Eigentlich hatte ich mir dieses Buch damals schenken lassen, weil das Cover und der Buchschnitt so wunderschön waren. Jetzt ist auch der Inhalt so schön. Eine Mischung aus Amazon-Intrige und George Orwell. Die Story hat mir an sich gut gefallen. Der Spannungsbogen war recht flach gehalten und ging erst in den letzten Buchabschnitten richtig hoch. Das war aber keinesfalls schlimm. Es war dadurch ein Wohlfühlbuch ohne richtig großen Nervenkitzel. Der Beginn des Buches war schön und angenehm. Wir lernen zunächst Gibson kennen, der Gründer von Cloud und ein sympathischer junger Mann der viel Dreck am stecken hat. Er begleitet uns durch das gesamte Buch und erklärt immer mal wieder, was es mit Cloud und dem System auf sich hat. Das Coint-System oder auch das Raiting. Dadurch lernen wir viel mehr von der Welt auch wenn ich diese Teile am Ende häufiger übersprungen habe, da mich diese Informationen irgendwann nicht mehr wirklich interessiert haben. Die Hauptstory war dafür zu spannend. Der gesamte Mittelteil hat mir recht gut gefallen. Wo der Einstieg noch etwas schleppend war und mich nicht sonderlich angezogen hat, war der Mittelteil das genaue Gegenteil. Ich kann nicht sagen wann das war, aber ab einem gewissen Zeitpunkt, wollte ich immer weiter lesen. Nicht weil es auf einmal so spannend war. Viel mehr wollte ich Paxton und Zinnia weiter auf ihrer Reise begleiten und hoffte grundsätzlich, dass sie doch zueinander finden. Wie es ausgeht, sage ich euch hier natürlich nicht, dass wäre zu viel gespoilert. Das Ende kam dann doch recht überraschend. Alle offenen Fragen haben sich soweit aufgeklärt und trotzdem ist da ein Cliffhanger, der wohl niemals aufgelöst wird. Deswegen hat dieses Buch einen am Ende noch einmal aufgewühlt und es regt die eigene Fantasie an. Die Frage, wie es denn jetzt weitergeht, schwebt im Raum und geht erst einmal nicht weg. Die Charaktere haben mir besonders gut gefallen. Anhand von Paxton konnte man besonders gut erkennen, wie leichtgläubig und manipulierbar die Menschen werden, wenn sie in einer Blase wie der Cloud leben. Paxton war für mich am Anfang jemand, der gut in den Wiederstand gepasst hätte. Allein sein Denken und die Vorgeschichte, über die man nach und nach mehr erfährt, lassen einen so von ihm denken. Im Laufe der fast 600 Seiten wandelt er sich jedoch enorm. Das nicht zum Negativen, er wurde viel mehr immer sympathischer. Es hat Spaß gemacht und Neugierde geweckt, wie es mit diesem Mann weitergeht. Deswegen ist er einer meiner Lieblingscharaktere im Buch. Zinnia war mir zunächst unsympathisch aber auch unberechenbar. Ich wusste zunächst nicht, was ich von ihr halten solle, aber auch dies änderte sich während dem Buch. Sie ist ein wacher, intelligenter Mensch und das ist gut so. Dadurch verfällt man selbst nicht in das Denken, dass die Cloud so wundervoll ist. Immer wieder hinterfragt man wegen der Protagonistin die gesamte Handlung. Ihre Entwicklung war ebenso ersichtlich wie die von Paxton und doch bleibt er mein Favorit. Die Nebencharaktere wie Dobbs und Dakota, welche vermehrt auftauchten, machten die gesamte Geschichte nach und nach spannend. Ohne sie, wäre das Buch nur halb so spannend gewesen. Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, an manchen Stellen hätte man die Handlung kürzen können, da für die Länge des Buches doch recht wenig Spannung war, aber es war trotzdem ein interessantes und gutes Buch. Es erhält von mir 4 von 5 Sterne.

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Leider enttäuschend

Von: booksfortea

01.06.2020

„Der Store liefert alles. Überallhin. Der Store ist Familie. Der Store schafft Arbeit und weiß, was wir zum Leben brauchen. Aber alles hat seinen Preis.“ . Ich war sehr gespannt auf dieses Buch weil es wirklich nach einem ganz einzigartigem Dystopie Roman mit ganz viel Wahrheit klang. Ich muss sagen, dass auch tatsächlich viel Wahres dran war, im „Store“ müssen alle Mitarbeiter*innen zu schrecklichen Bedingungen arbeiten und ein bestimmtes Rating System erfüllen - etwa Ähnliches gibt es angeblich auch wirklich bei Amazon. Leider konnte mich der Schreibstil jedoch nicht begeistern. Es hat sich teilweise sehr gezogen und ich fand es schade dass es kaum Diversität im Bezug auf LGBT Charaktere gibt, vor allem da das ganze in der Zukunft spielt, wo man denken sollte dass alles etwas fortschrittlicher ist. Aber leider war dem nicht so. Stellenweise kam mir das Buch ein wenig sexistisch vor und leider wurde ich mit den Hauptcharakteren nicht warm. Für mich persönlich war es leider nur ein 2.5 Sterne 🌟 Buch. Ich weiß aber dass andere Blogger*innen das Buch sehr mochten also holt euch ruhig noch andere Meinungen ein, falls ihr darüber nachdenkt das Buch zu lesen ❤️

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Vita

Rob Hart hat als politischer Journalist, als Kommunikationsmanager für Politiker und im öffentlichen Dienst der Stadt New York gearbeitet. Er ist Autor einer Krimiserie und hat zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. »Der Store« ist sein erster großer Unterhaltungsroman. Rob Hart lebt mit Frau und Tochter auf Staten Island.

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Pressestimmen

»Eine beängstigende, böse Satire, die nicht wirklichkeitsfremd ist.«

Hörzu (06. September 2019)

»Der Store ist ein Blockbuster mit Hirn.«

»Rob Hart schreibt eine Dystopie, ... so ähnlich wie der Circle, nur mit Amazon anstelle von Google. Und spannender, weil nicht so überambitioniert.«

»George Orwell lässt schön grüßen ...«

»Dieses Buch fasziniert, fesselt und verstört zutiefst.«

»Wir hätten es wissen können … Rob Harts Geschichte spielt in einer Zukunft, die sich schon äußert heutig anfühlt …«

Silvia Feist, Emotion (01. October 2019)

»All die großen Probleme unserer schönen neuen Shopping-Welt werden angesprochen. Auch literarisch gelungen. Mit schnellen kurzen Sätzen, fast lakonisch erzählt, dabei spannend.«

»… Hart entwirft hier ein erschreckendes Zukunftsszenario, wie es realer kaum sein könnte.«

Kronen Zeitung (04. October 2019)

»Thriller, Dystopie, Gesellschaftskritik, Liebesgeschichte. Rob Hart verbindet all diese Aspekte. Herausgekommen sind 600 Seiten, die fesseln und aufregen.«

Radio FM4 (14. September 2019)

»Als Gesellschaftskritik ist Der Store unbedingt zu begrüßen ...«

»Rob Hart nimmt seine Leser mit in eine düstere Zukunft, die nicht zu unwahrscheinlich erscheint.«

SpotOnNews (18. September 2019)

»Eine packende Lektüre, ein belletristischer Blockbuster mit Grips.«

The Guardian (12. August 2019)

»Zukunftsromane wie 1984, Fahrenheit 451 und Der Report der Magd sind erfolgreich, weil sie viel Wahres enthalten. In diese Reihe gehört Rob Harts blitzgescheiter Thriller.«

The Associated Press (AP) (19. August 2019)

»Eine Breitseite auf eine Welt, wo der Einkommensabstand zum gähnenden Abgrund wurde und die Gig Economy Elend, Armut und Tod für die darin Gefangenen bereithält.«

Financial Times (16. August 2019)

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