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Karl Deisseroth

Der Stoff, aus dem Gefühle sind

Über den Ursprung menschlicher Emotionen

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Albert-Lasker-Preis 2021 für Karl Deisseroth

»Ein Meisterwerk, das für uns alle geschrieben wurde.« Patricia Churchland, Professorin für Philosophie

»Karl Deisseroth verwebt Neurowissenschaften und Lebensgeschichten auf völlig neue Weise: zugleich technisch, poetisch und zutiefst einfühlsam.« Lucy Kalanithi, Professorin für Medizin

»Ein einfühlsamer Psychiater und ein fesselnder Autor, der urmenschliche Gefühle mit tief schürfenden Einsichten aus der führenden Psychiatrie und Neurowissenschaft zusammenführt.« Robert Lefkowitz, Chemie-Nobelpreisträger

Warum fühlen wir? Wie entstanden unsere Emotionen? Welche Geheimnisse birgt das ganze Spektrum unserer Gefühlswelten? Ein außergewöhnliches, erhellendes und mitreißendes Werk - über Lebensgeschichten und die Geschichte allen menschlichen Lebens.


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Jürgen Neubauer
Originaltitel: Projections - A Story of Human Emotions
Originalverlag: Random House
Hardcover mit Schutzumschlag, 304 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-89667-651-1
Erschienen am  01. November 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Einblicke in die Psychobiologie - OPTOGENETIK ALS NEUE WISSENSCHAFT UND WEITERES VERSTÄNDLICH, BILDHAFT UND EINFÜHLSAM ERKLÄRT.

Von: aspisheimer

06.12.2021

Ein sehr interessantes Buch, welches nicht wie so viele andere in diesem Bereich in die Spate "self-help" fallen. Der Autor erzählt in angemessener Sprache aus einem Breiten Spektrum von Psychiatrie und Biologie, um die neusten Möglichkeiten der Forschung greifbar zu machen. Höchst interessant aber vermutlich noch am meisten geeignet für Menschen mit einem Grundwissen oder stärkerem Interesse im Bereich der Psychobiologie.Der renommierte Psychiater, Neurobiologe und Bioingenieur Karl Deisseroth verknüpft in seinem einfühlsamen Werk „Der Stoff, aus dem Gefühle sind“ sein jahrelanges Wissen als Notfall-Psychiater mit den ... Den Geheimnissen zur Ergründung des gesamten Gehirns kommen wir näher anhand von mehreren, sehr verschiedenen Fallbeispielen. Behandelt werden Themen wie Angstsysteme, psychische Erkrankungen wie Manie und Bipolarität, Depression und Autismus neben Borderline, Schizophrenie, Essstörungen und schließlich Demenz, Alzheimer und Parkinson. Experimente mit Mäusen mittels Optogenetik dienen der praktischen Veranschaulichung der Theorie. Überhaupt hat die Psychiatrie grundlegende neurowissenschaftliche Experimente dieser Art angestoßen. Erwähnt sei auch der Aufruf zur Förderung der Grundlagenforschung, auch zur Weiterentwicklung der Neurowissenschaft und Optogenetik.

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Wissenschaftlich faszinierend

Von: SusaKa

05.12.2021

Der Autor gewährt dem Leser einen Einblick in eine komplett andere, fremde Welt. Es ist ein wissenschaftlicher Blick auf die Welt der Gefühle. Bei diesem Buch merkt man, dass es von einem Wissenschaftler geschrieben wurde – es ist nüchtern geschrieben, teilweise umständlich und mit einer eher speziellen und hochtrabenden Wortwahl. Daher ist es manchmal schwer, sich mit der Erzählung zu verbinden und ich brauchte einige Seiten, um in das Buch und die erzählten Geschichten einzutauchen. Trotz allem erfährt und spürt der Leser die Faszination und Passion des Autors. So gewährt der Autor einen Einblick in eine komplett andere Welt. Aufgrund der eröffneten anderen Welt ist es gleichzeitig auch sehr viel Input, so dass ich das Buch nur Stück für Stück lesen konnte. Und obwohl alles sehr interessant ist, brauchte ich aufgrund der Erzählweise des Autors nach jedem Absetzen des Buches wieder Zeit um mich einzulesen. Wer sich für die Thematik „Gefühle“ interessiert und sich einmal mit einer komplett anderen Herangehensweise beschäftigen möchte, für denjenigen ist dieses Buch gut geeignet.

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Vita

Karl Deisseroth ist Professor für Biotechnik und Psychiatrie. Er studierte in Harvard, u.a. Creative Writing, und unterrichtet heute an der Stanford University. Neben seiner Lehr- und Forschungsarbeit war er jahrelang in der ambulanten Psychiatrie tätig, und nach wie vor behandelt er z.B. Menschen mit Diagnosen auf dem Autismus-Spektrum. Deisseroth veröffentlichte zahlreiche Arbeiten u.a. in »Nature« und »Science«, er selbst und seine Forschung erfuhren bereits große Beachtung in internationalen Medien, u.a. »New York Times«, »SPIEGEL« und SWR. Für seine Entwicklung bahnbrechender biotechnischer Verfahren, wie die Optogenetik, erhielt er namhafte und hochdotierte Auszeichnungen, darunter den Else-Kröner-Fresenius-Preis für medizinische Forschung 2017, den Kyoto-Preis 2018, den A.H.-Heineken-Preis für Medizin 2020 von der Königlich-Niederländischen Akademie der Wissenschaften und den Albert-Lasker-Preis, die höchste medizinisch-wissenschaftliche Auszeichnung in den USA, im Jahr 2021. Deisseroth lebt mit seiner Frau und fünf Kindern in Palo Alto, Kalifornien.

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