Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte

Roman

Bestseller Platz 45
Spiegel Hardcover Belletristik

Hardcover
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Eine abenteuerliche Reise, eine geheime Mission, eine fast perfekte Rache – ein echter Jonasson!

Wunderbar verrückt und respektlos komisch: Profitgieriger schwedischer Galerist, der für Geld über Leichen geht, trifft auf kenianischen Massai-Krieger, der nicht genau weiß, was Geld ist, dafür aber ein millionenschweres Gemälde besitzt, das von der deutsch-afrikanischen Künstlerin Irma Stern stammen könnte …

In seiner einzigartigen Erzählweise beschreibt Jonasson einen Kultur-Clash der Extraklasse und hält den Menschen den Spiegel vor. Wie in seinen bisherigen Weltbestsellern umgarnt Jonasson seine Leserinnen und Leser mit überbordendem Ideenreichtum und zeichnet seine Figuren mit so viel Witz und Charme, dass es eine wahre Freude ist!

»eine Screwball-Komödie vom Allerfeinsten«

Kölnische Rundschau (27. Oktober 2020)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Schwedischen von Astrid Arz
Originaltitel: Hämnden är ljuv AB
Originalverlag: Pirat Förlaget, Stockholm 2020
Hardcover, Pappband mit Schutzumschlag, 400 Seiten, 13,5 x 21,5 cm, 3 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-570-10410-1
Erschienen am  26. Oktober 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Dieses Buch spielt in: Stockholm, Schweden

Leserstimmen

Bissige Satire

Von: Dagmar

20.02.2021

Jonas Jonasson: Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte. Aus dem Schwedischen von Astrid Arz. Mit dem Humor ist das so eine Sache. Er ist wichtig und tut gut, zwischendurch. Es macht Spaß, 400 Seiten so (fast) am Stück wegzulesen und sich dabei (meist) zu amüsieren. Aber Humor wandelt eben auch scharf auf der Kante. Jonas Jonassons Buch ist aberwitzig, mit unglaublichen Einfällen gespickt und einer bewundernswert spannenden Story. Aber die Figuren hat man doch ganz schnell wieder vergessen. Sie sind nach Stereotypen gezeichnet und glänzend nicht gerade durch menschliche Vielschichtigkeit. Die Vorgeschichte des Massaistammes ist sehr gewagt und zielt eigentlich darauf ab, gewisse Mängel im Vorstellungsvermögen, was die Welt betrifft, herauszustreichen. Dadurch entsteht dann ein Häuptling, der holzkeulenschwingend arglos durch Schweden wandert und dann aber doch zum Mörder wird, ohne dass man ihn wirklich verantwortlich machen würde. Ein unehelicher Sohn, der von den Massai vor dem Löwenfrass gerettet wird, kommt nach Schweden zurück, und wird zum zweiten mal von dem Vater verstoßen, der mit seiner erschlichenen Kunstgalerie das nationalistische Erbe Schwedens erhalten möchte. Zum Glück für den Jungen gibt es mittlerweile von einem cleveren Jungunternehmer gegründet eine „Rache ist süß“ GmbH. Die ganzen Unternehmungen des Galeristen und derer, die ihn zur Rechenschaft ziehen, drehen sich um echte und falsche Kunstwerke. Nach Jonas Jonsson ist dieses Buch deshalb eine „einfache Liebeserklärung an die Freiheit der Kunst.“ (Danksagung, S.397) Dass er dafür aber für die Kunst in der Literatur so tief in die Tasche greifen muss um uralte Klischees für die Bewohner des afrikanischen Kontinents zu bedienen - man mag kaum glauben, dass die ganzen Rassismus-Debatten an dem Autor spurlos vorübergezogen sind. Vielleicht ist es ja wirklich eine Persiflage auf europäisches Vorurteilsdenken. Das Despektierliche habe ich ihm trotzdem nicht verziehen.

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Der Schwede, der bei mir noch ein Buch offen hatte ...

Von: Literaturina

16.02.2021

Danke an das @bloggerportal und den @c.bertelsmann Verlag für dieses Rezensionsexemplar – dieses Buch kam zur genau richtigen Zeit! 😊 Nachdem ich zuletzt doch einige sehr heftige Lektüren hatte (oft gut, jedoch belastend), war diese wie vom Autor nicht anders zu erwarten verrückte Geschichte genau die richtige Abwechslung! Wie schon seine ersten beiden Bücher, traf auch dieses genau meinen Humor und konnte mich zuverlässig zum Lachen bringen und vom Alltag ablenken. Abgesehen davon geht es viel um Kunst, was natürlich was für mich ist. Am meisten gefreut habe ich mich in diesem Zusammenhang über die farbigen Abbildungen dreier Bilder mitten im Buch – mit denen hatte ich gar nicht gerechnet! Es hat die Geschichte noch mal lebendiger gemacht und mir das Googlen erspart. Das alles immer schön mit einigen Seitenhieben aufs Weltgeschehen und die Historie. Eine sehr gelungene Mischung für meinen Geschmack. Keine Ahnung, warum ich so eine jahrelange Pause zwischen diesem Buch und seinen Erstlingswerken hatte. Aber nun freue ich mich umso mehr, nachträglich auch noch die dazwischen erschienenen Werke für mich zu entdecken! Danke @buchstabenbaer , dass du mir den Autoren wieder ins Gedächtnis gerufen und mir Lust auf die Geschichte gemacht hast!🤗 Große Empfehlung für Fans des Autors sowie alle, denen Jonas Jonassons Humor, sarkastischer Schreibstil und schrullige Protagonist*innen zusagen! Übersetzt wurde meine Ausgabe aus dem @c.bertelsmann Verlag von Astrid Arz. (TW: Rassismus)

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Vita

Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete lange als Journalist und gründete eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach zwanzig Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb seinen ersten Roman: »Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand«. Das Buch wurde ein Weltbestseller und verkaufte sich allein in Deutschland 4,4 Millionen Mal. Auch Jonassons weitere Bücher waren alle Nr.-1-Bestseller.

Zur Autor*innenseite

Astrid Arz wurde 1958 in Sibiu (Rumänien) geboren und kam 1965 nach Deutschland. Sie studierte Germanistik und Skandinavistik in München. Zudem gründete sie die Literaturzeitschrift federlese, welche sie ebenfalls mit herausgab. Seit 1981 übersetzt sie literarische Werke aus dem Schwedischen, Norwegischen und Englischen, darunter Titel von Märta Tikkanen, Emma Tennant, Larry McMurtry, Barbara Kingsolver, Ann-Marie MacDonald, Louise Doughty und Amy Gentry.

Zur Übersetzer*innenseite

Pressestimmen

»Wie Jonasson seine Figuren aufeinanderprallen lässt, wie rasant er aus deren Gefühlslagen ein explosives Gemisch zusammenbraut, nur um dann aus den leider entstandenen Scherben ein kunstfeines Mosaik zu verfertigen – das hat durchaus mitreißenden Witz.«

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (27. Oktober 2020)

»Auch in seinem fünften Roman liefert Jonasson wieder seinen ganz eigenen Humor und einen Trupp skurriler Charaktere«

stern (22. Oktober 2020)

»Brüllend komisch!«

Bild am Sonntag (25. Oktober 2020)

»Jonassons Roman ist diesmal ein satirischer Ritt nicht bloß durch die Politik, sondern auch durch die Kunstgeschichte der vergangenen 100 Jahre«

Der Spiegel (07. November 2020)

»Genau das, was man in diesem November gut gebrauchen kann. Ein richtiges schönes modernes Märchen für Erwachsene«

RBB radioeins, Die Literaturagenten (15. November 2020)

»Ähnlich wie die bisherigen Werke Jonas Jonassons erweist sich sein jüngstes Opus als Springquell verrückter Ideen«

MDR Kultur (28. Oktober 2020)

»(…) eine herrlich chaotische Welt, die uns Jonas Jonasson auch mit seinem neuen Roman wieder beschert. Wunderbar unterhaltend in grauen Corona-Zeiten. «

Rheinische Post (05. November 2020)

»Der Schwede, der einen Bestseller nach dem nächsten schreibt: Jonas Jonasson legt unterhaltsam nach«

NRZ (26. Oktober 2020)

»Jonas Jonasson bringt alles auf den Punkt - mit spitzer Zunge, aber ohne jemals die Balance zwischen Humor und Ernst zu verlieren. (...) Tolles Buch!«

HR1 Buchtipp (28. Oktober 2020)

»Selten ist so vergnüglich wie hintergründig vom Clash of Cultures erzählt worden wie im neuen Roman von Jonas Jonasson.«

B5 - Neues vom Buchmarkt (04. November 2020)

»›Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte‹ ist pures Vergnügen«

Kurier (31. Oktober 2020)

»Der Autor verzaubert uns mit einem neuen Werk, das wahre Situationskomik und das wilde Leben porträtiert. Laute Lachanfälle und Momente der Fassungslosigkeit sind hier garantiert«

Ratgeber Frau und Familie (28. Oktober 2020)

»Kopfkino vom Feinsten, genau das richtige für diese trüben Spätherbsttage«

Radio F (30. Oktober 2020)

»Das ist beste Gute-Laune-Literatur!«

Lesen! (28. Oktober 2020)

»fein ausgedacht und komponiert «

Sächsische Zeitung (13. November 2020)

»›Der Massai, der in Schweden noch eine Rechnung offen hatte‹ ist schlicht und ergreifend ein wunderbares Buch, das vor Seele und Herz nur so strotzt. Ganz großes Kopfkino auf 400 Seiten«

Freunde der Künste (27. Oktober 2020)

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