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Das dunkle Herz des Waldes

Ab 14 Jahren
Hardcover
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Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

»Neben all der Magie begeistert vor allem die selbstbestimmte Agnieszka, die auf Regeln und Konventionen pfeifend ihren eigenen Weg sucht.«

Bücher (05. January 2017)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Amerikanischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: Uprooted
Originalverlag: Del Rey / RH, US
Hardcover mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 15,0 x 22,7 cm
ISBN: 978-3-570-17268-1
Erschienen am  21. November 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Ein tiefgründiges, bewegendes, dunkles Erlebnis, das man nicht mehr so schnell vergisst.

Von: Wordworld

30.07.2021

Schon mit "Das kalte Reich des Silbers" konnte mich Naomi Novik 2019 in ihren Bann ziehen. Keine Frage, dass ich auch ihrem erfolgreichsten Roman "Das dunkle Herz des Waldes" eine Chance geben musste. Und WOWOWOWOW, mit so einer hochspannenden, gut durchdachten, atmosphärischen Geschichte hätte ich trotz allem nicht gerechnet. Zwar ist dieses High Fantasy Abenteuer keineswegs perfekt, der Geschichte wohnt jedoch eine berührende Andersartigkeit inne, die sie von anderen Fantasy-Romanen abhebt. Und sind wir doch mal ehrlich: die wirklich genialen Highlights sind doch nicht die, bei denen uns kein einziger Kritikpunkt einfällt, sondern die, bei denen wir haufenweise Dinge anders gemacht hätten, die aber trotzdem so perfekt sind, dass man sie einfach von ganzem Herzen lieben muss. Schon die wunderschöne Gestaltung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Zusehen sind mehrere geheimnisvoll schimmernde Bäume, um deren Kronen Vögel aufflattern vor einem cremeweißen Himmel, der sich nach oben hin zu einem düsteren grün verdunkelt, als würde eine Wolke aus Elend über dem Wald schweben. Zu den Füßen der Bäume steht eine Frau in weitem wallenden Gewand, die wir zum Glück nur von hinten sehen. Da die düster-magische Gestaltung die Atmosphäre gut einfängt und auch alle wichtigen Hauptmotive zusehen sind, bin ich sehr zufrieden mit der Umsetzung, auch wenn für mich das englische Originalcover etwas die Nase vorn hat. Auch mit dem Titel, "Das dunkle Herz des Waldes" hat der deutsche Verlag eine gute Wahl getroffen, gegen die erste Wahl der Autorin, "Uprooted", kommt aber auch der deutsche Titel nicht heran. Unter dem Umschlag erwartet uns ein schlichtes Grün und die Kapitelanfänge sind jeweils mit Dornenranken verziert. Erster Satz: "Es stimmt nicht, dass der Drache die Mädchen, die er sich holt, verspeist." Schon mit dem ersten Satz spielt die Autorin mit den Erwartungen ihrer Leser, wohl wissend, dass keiner von uns weiß, worauf er oder sie sich beim Lesen dieser Geschichte eingelassen hat. Merkt Euch folgendes: Egal was Ihr Euch beim Lesen des Klapptexts ausgemalt habt - "Das dunkle Herz des Waldes" geht einen anderen Weg. Und das ist der erste Grund, weshalb dieser Roman in meine absoluten Top-10-Fanatsy-Bücher gerutscht ist: das sehr unvorhersehbare, dynamische Handlungskonzept. Auch wenn hier Grundstrukturen von vielen Fantasy-Romanen wiederzufinden sind (typische Grundstrukturen wie "Auserwählte erfährt von ihrer Besonderheit, wird ausgebildet und zieht in Kampf gegen das Böse" findet man nun wirklich in jedem Fantasy-Abenteuer), kann man der Geschichte definitiv kein stereotypes Schema überstülpen. Wie ein Fluss verändert die Handlung immer wieder ihre Richtung, wenn man gerade gedacht hat, man wüsste, worauf sie hinauslaufen wird. Naomi Novik führt auf falsche Fährten, lässt ihren Lesern wenig Unterstützung durch die Erzählerin zukommen und lässt sie ihren eigenen Weg durch die Geschichte kämpfen. Sie erzählt eine Geschichte voller Widersprüche - nicht unbedingt inhaltlich, sondern mehr atmosphärisch -, und das ist es, was die Geschichte so interessant macht. Um das genauer zu erklären, will ich einmal grob den Verlauf der Geschichte skizzieren. Wenn Ihr Euch auf keinen Fall spoilern wollt, überspringt einfach den nächsten Abschnitt. "Alles an ihm sprach eine deutliche Sprache: Ich bin keiner von euch und ich will es auch nicht sein." Zunächst setzt Naomi Novik einen starken Fokus auf das Tal, in dem unsere Protagonistin Agnieszka aufgewachsen ist und erzählt vom einfachen Leben der Menschen im Schatten des dunklen Waldes, beschützt von einem mächtigen Zauberer, der nur "der Drache" genannt wird und alle 10 Jahre ein Mädchen für seine Dienste fordert. Als der Drache entgegen allen Erwartungen ausgerechnet die tollpatschige, unscheinbare Agnieszka auswählt und zu sich in seinen Turm holt, erwartet man als in diesem Genre geübter Leser die Entfaltung eines "Beauty-and-the-Beast"-Trope. Die erste Überraschung ist jedoch, dass Naomi Novik sich hier eine Menge Zeit lässt, ein langsames Kennenlernen beschreibt, das von unbeholfener Zurückhaltung, zwischenmenschlicher Spannung und einem holprigen Entdecken der Magie geprägt ist, nur um die Geschichte dann von einer Seite zur nächsten zu einem spannungsgeladenen, teilweise brutalen Abenteuer zu wandeln, mit dessen Intensität man nicht gerechnet hätte. Doch dann, gerade als man sich dann nach der hochspannenden ersten Konfrontation mit dem dunklen Wald auf weitere Abenteuer freut, schaltet die Autorin wieder einen Gang zurück und lässt ihre Protagonistin an den Königshof in der Hauptstadt reisen, um sich den Intrigen der Zauberer und Höflinge zu stellen. In diesem Teil kommt der Drache dann auch überhaupt nicht vor. Dann erfolgt ein weiterer schneller Richtungswechsel mit einem sehr militärisch, blutigen Schlacht-Part, bevor die Geschichte erneut eine ganz andere Saite anklingen lässt und in einem verträumten, sanftmütigen und absolut perfekten Ende gipfelt, der Hintergründe des dunklen Waldes miteinbaut und diese facettenreiche, unvorhersehbare Geschichte wunderbar abrundet, mit dem ich aber niemals gerechnet hätte. "Sie hatte es nicht geschafft, Wurzeln zu schlagen. Sie hatte sich an die falschen Dinge erinnert und zu viel vergessen. Sie erinnerte sich daran, wie man tötete und wie man hasste, aber sie hatte vergessen, wie man wuchs. Alles, was sie am Ende hatte tun können, war, sich neben ihre Schwester zu legen: nicht wirklich träumend, nicht wirklich tot." Zum dynamischen Handlungskonzept gesellt sich Naomi Noviks einzigartiger (das schreibe ich nicht oft, da sich die Schreibstile im Jugendbuchbereich häufig stark ähneln, aber die Erzählweise der Autorin hat wirklich einen sehr hohen Wiedererkennungswert) Schreibstil. Angereichert mit sehr viele Tiefe, vielen Details und zwischen den Zeilen transportiertem kommt die Geschichte stellenweise eher schwerfällig daher. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Roman langweilig wäre, oder es keine Actionszenen gäbe. Das Erzähltempo wandelt sich genau wie die Handlung oft von Seite zu Seite, sodass man sich beim Lesen fühlt, als würde die Autorin einmal kurz das Gaspedal antippen, um einen langsamen Mitfahrer zu überholen, nur um danach wieder gemütlich über die Landstraße zu schleichen. Auch in den gemächlicheren Passagen ist der Spannungsbogen dabei so sorgfältig ausgearbeitet, dass es keine Durststrecken gibt. Ich kann dennoch nachvollziehen, wenn Leser mit diesem Wechsel ihre Probleme hatten und nicht genau wussten, was sie mit der Geschichte anfangen sollen. Mir persönlich hat aber genau das sehr imponiert. "Das dunkle Herz des Waldes" ist wie einer der aufwendigen Zaubersprüche des Drachens: Sie benötigt eine Weile, um hinter den Worten den Sinn zu erkennen und die Magie entfaltet sich erst, wenn man sich geduldig darauf einlässt. Und so habe ich mich in diese Geschichte verliebt. Erst sehr zurückhaltend und langsam, mit jeder Seite ein kleines bisschen mehr und dann so plötzlich, unaufhaltsam und heftig, dass sie definitiv zu einem Jahreshighlight geworden ist! "Ich danke dir - Sarkan." Sein Name schmeckte nach Feuer und Flügeln, nach sich kräuselndem Rauch, nach Raffiniertheit und Stärke und dem schabenden Rauschen von Drachenschuppen." Ebenfalls oft kritisiert wird die eher distanzierte Atmosphäre der Geschichte. Die Erzählweise ist nicht unbedingt gefühlskalt und emotionslos - die Gefühle der Figuren stehen nur einfach nicht im Vordergrund und wir bekommen sie oft nicht brühwarm vorgesetzt, sondern müssen sie selbst aus Gesagtem, Gedachtem oder Getanem herausziehen. Für die Hauptfiguren bedeutet das, dass wir eine Weile benötigen, um richtig mit ihnen warm zu werden. Agnieszka und der Drache sind keine Figuren, die einen sofort anspringen, denen man nach wenigen Seiten verfällt und die leicht zugänglich wären. Sie sind beide verschlossen, seltsam und nicht gerade leicht, doch das macht sie in Kombination einfach noch viel genialer. Wieder einmal steht eine wahnsinnig starke Frauenfigur im Vordergrund, die ihre Stärke jedoch erst mühsam finden, oder genauer gesagt, sie sich erarbeiten muss. Sie ist nicht mutig, macht sich alle zwei Minuten dreckig und hat eigentlich keine nennenswerte Begabung. Sie ist keine harte Kriegerin, keine sagenumwobene Schönheit, ihr fliegt nicht alles zu. Aber: ihr gelingt es, ihren eigenen Weg zu gehen und sich auch mal über Erwartungen und Vorschriften hinwegzusetzen und das macht sie zu einer viel solideren Hauptfigur als die vielen anderen perfekten Auserwählten mit viel Aufopferungswillen und Mut für eine ganze Armee. "Es gab auch in diesem Wald ein Lied, aber es war ein grausames Lied, das von Wahnsinn und vom Zerreißen und von Zorn erzählte." Für die Liebesgeschichte bedeutet der eher distanzierte Schreibstil, dass sie sehr stark im Hintergrund abläuft und nur zu wenigen ausgewählten Zeitpunkten zu Tage tritt. Doch diese Geschichte hat keine brennende Leidenschaft und knisternde Romantik nötig, um Leserherzen zu gewinnen. Dieser Roman lebt vielmehr vom krassen Wechselspiel zwischen kühler, berechnender Logik und mythischer, düsterer Fantasy und verblüfft immer wieder mit Wendungen, Intrigen und Gedankenspielen, die weitaus komplexer sind, als man das von Fantasy-Romanen erwarten würde. Wer braucht schon eine schnelllebige, temporeiche Geschichte mit überbordenden Emotionen, wenn man unterschwellige Konflikte, Tiefe und eine düstere Märchenatmosphäre mit undurchsichtigen Zauberern, bösartige Kreaturen, giftigen Pollen, tückischen Pflanzen und vergifteten Herzen haben kann....? Angelehnt sind die Märchen-Elemente in "Das dunkle Herz des Waldes" genau wie schon bei "Das kalte Reich des Silbers" an polnische Sagen, welche sie geschickt in ein mittelalterliches Fantasy-Setting eingebunden hat. Auch das Worldbuilding spielt in einer Top-Liga. Anstatt über altbekannte Wesen wie Vampire, Werwölfe, Fae, Elfen, Zwerge oder Hexen zu schreiben lässt sie ein mittelalterliches Volk, beschützt von einer Delegation aus Magiern auf einen sehr ungewöhnlichen Feind treffen: einen magischen, verderbten Wald. Zwischen Problemen und Grausamkeiten von dieser Welt mischen sich scheinbar mühelos magische Phänomene und Naomi Novik schafft es mit manchmal etwas sperrigen aber immer magischen Worten, eine spannende neue Welt zum Leben zu erwecken. Fazit: "Das dunkle Herz des Waldes" ist wie einer der aufwendigen Zaubersprüche des Drachens: Sie benötigt eine Weile, um hinter den Worten den Sinn zu erkennen und die Magie entfaltet sich erst, wenn man sich geduldig darauf einlässt. Doch wenn dann die komplexe Handlungsdynamik, der einzigartige Schreibstil und die langsame Figurenentwicklung ihr Übriges tun, ist es ein tiefgründiges, bewegendes, dunkles Erlebnis, das man nicht mehr so schnell vergisst.

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Ein dunkler Wald als Inbegriff des Bösen

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog

15.05.2020

Das Herz des Waldes von Naomi Novik ist ein Jugend-Fantasy-Roman der den Leser in eine Welt voller Zauberer und düstere Mächte entführt. Ein dunkler Wald ist hier der Inbegriff des Bösen und das Böse fordert seine Opfer. Jeder, der dem Wald zu nah kommt, wird von einer unheilbaren Krankheit befallen, die sich ausbreitet. Nur einer kann die Macht des Waldes kontrollieren, ein Zauberer, doch sein Preis dafür ist das Leben eines Mädchens… Dieser Fantasy-Roman hat mich die erste Hälfte absolut gefesselt, dann hat meine Begeisterung jedoch stetig nachgelassen. Inhalt Agnieska lebt in einem beschaulichen Dorf am Rande eines düsteren Waldes. Der Wald ist ein Hort böser Mächte und Kreaturen und jedermann fürchtet die Schatten zwischen seinen Bäumen. Allein der Zauberer, auch „Drache“ genannt, kann die Macht des Waldes kontrollieren. Doch er fordert einen hohen Preis dafür: Alle 10 Jahre holt er sich ein Mädchen aus dem Dorf und sperrt es in seinen Turm – ein Schicksal, das Agnieska nicht für sich akzeptieren kann. Meine Meinung Das dunkle Herz des Waldes ist ein Jugend-Fantasy-Buch, das mich aufgrund seines unglaublich vielversprechenden Klappentextes in seinen Bann gezogen hat. Ein Zauberer, der sich alle 10 Jahre ein Mädchen holt und niemand weiß genau, was in den darauffolgenden Jahren mit ihnen geschieht… Spannend, oder doch nicht? Der Auftakt des Buches hat mich auf jeden Fall überzeugen können. Zu aufregend fand ich, was es mit der Entführung der Mädchen auf sich hat und wer der geheimnisvolle Zauberer ist, der sich „Drache“ nennt und die Macht des angrenzenden Waldes kontrollieren kann. Doch leider hat die Spannung nur bis ungefähr zur Hälfte des Romans angehalten. Schade, denn die Geschichte hatte durchaus Potenzial! Geschildert wird die Geschichte aus der Sicht der jugendlichen Agnieska, die in einem Dorf am Rande des Waldes aufwächst und mit der ständigen Angst lebt, ihre beste Freundin an den Drachen zu verlieren. Denn üblicherweise werden die schönsten und klügsten Mädchen auserwählt, um 10 Jahre lang beim Drachen im Turm zu leben. Agnieska ist nichts von dem, weder hübsch noch besonders tapfer oder gewissenhaft. Sie ist tollpatschig, nimmt ihr Äußeres nicht allzu ernst und liebt es mit ihrer besten Freundin Kasia im Wald zu sein – den Ort, den andere fürchten. Agnieska überzeugt als Heldin der Geschichte bis zu dem Punkt, an dem sie ihre wahre Natur, die Zauberei, in sich entdeckt. Ab dem Moment konnte ich nicht mehr viel mit ihr anfangen, denn sie nimmt auf einmal alles, was sie verwirren müsste und was für sie neu sein sollte, als gegeben hin, was sie nicht wirklich authentisch gemacht hat. Ich versuche mal zusammenzufassen, was mich an der Geschichte gestört hat [Achtung Spoiler!]. Nicht nur, dass mir Agnieskas Verhalten irgendwann suspekt war, auch ihre Beziehung zum Drachen bleibt undurchsichtig und nicht wirklich einleuchtend. So stößt der Drache sie in jeder Situation von sich, macht sich über sie lustig und ist gehässig, trotzdem fallen beide plötzlich in einer Szene übereinander her, was dann für den Rest des Buches nicht mehr angesprochen wird. Dann wird die Handlung irgendwann nur noch von Kampfhandlungen dominiert, es gibt keine Atempause mehr, keine wirkliche Story, der man folgt. Irgendwann habe ich aufgehört verstehen zu wollen, wer auf wessen Seite steht, wer von dem Bösen befallen ist und gerade aus freien Stücken kämpft und wer nicht. Abgesehen davon fand ich zunächst die Idee von einem bösartigen Wald gut, der ein Eigenleben entwickelt hat und es schafft, die Welt Stück für Stück mit seiner Macht zu überziehen. Aber wie nachher das ganze Geheimnis um den Wald aufgelöst wurde, hat mich dann absolut nicht mehr überzeugen können. An sich hat mir der Schreibstil der Autorin gut gefallen. Naomi Novik beschreibt Schauplätze sehr bildreich und detailliert und entwirft wunderbar abwechslungsreiche Settings. Ich hatte aber den Eindruck, dass sie irgendwann zu viel wollte, zu viel Fantasie hatte und zu viele Szenen in die Geschichte quetschen wollte, die dadurch einfach überladen war. Schade, denn so muss ich zugeben, habe ich die letzten 100 Seiten nur noch mit dem Blick auf die Seitenzahl gelesen. Fazit & Bewertung Das dunkle Herz des Waldes von Naomi Novik ist ein Jugend-Fantasy-Roman, der leider nicht das hält, was er verspricht. Eine Hälfte des Romans ist spannend, abwechslungsreich, voller düsterer Begebenheiten und interessanter Charaktere, aber der andere Teil der Geschichte kann das leider nicht aufrecht erhalten. Keine Leseempfehlung daher von mir, obwohl die Geschichte durchaus Potenzial hatte. https://pantaubooks.wordpress.com/

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Vita

Die erfolgreiche Bestsellerautorin Naomi Novik wurde 1973 in New York geboren und ist mit polnischen Märchen, den Geschichten um die Baba Jaga und den Büchern von J.R.R. Tolkien aufgewachsen. Sie hat englische Literatur studiert, im Bereich IT-Wissenschaften und an der Entwicklung von Computerspielen gearbeitet. Doch dann erkannte Naomi Novik, dass sie viel lieber schreibt als programmiert. Mit ihrem Debüt, der Fantasyreihe »Die Feuerreiter seiner Majestät«, wurde sie weltbekannt. Inzwischen hat sie zahlreiche Preise erhalten, darunter 2016 den Nebula Award für »Das dunkle Herz des Waldes« und 2019 den Locus Award für »Das kalte Reich des Silbers«. Naomi Novik lebt mit ihrer Familie und sechs Computern in New York.

Zur Autor*innenseite

Events

17. Okt. 2021

Gespräch mit Naomi Novik im Rahmen von BOOKSTOCK Fantasy – Das Hugendubel Festival

20:00 Uhr | Online-Event
Naomi Novik
Scholomance – Tödliche Lektion | Scholomance – Der letzte Absolvent

Links

Pressestimmen

»Mit ›Das dunkle Herz des Waldes‹ hat [Naomi Novik] ein reizendes, sehr spannendes Märchen geschrieben.«

OWL am Sonntag (01. January 2017)

»Ein atemberaubender Phantasieroman!«

Der Weinberg (01. March 2017)

»Es lohnt sich auf jeden Fall, dieses schöne Buch zu lesen!«

Kinder- und Jugendmedien Aargau (16. January 2017)

»Wirklich ein bezauberndes Märchen, das auf voller Linie überzeugen kann.«

»Gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights 2016. Jeder, der gerne Fantasy und Märchen liest, geht bitte in die Buchhandlung und holt sich dieses Buch! Absolut empfehlenswert!«

»Meisterhaft erzähltes Highlight der Fantasyliteratur, das man unbedingt gelesen haben muss.«

»An diesem Buch stimmt nahezu alles.«

»Ein wunderschönes Buch, das sich wie ein Märchen liest und schon auf den ersten Seiten verzaubert.«

»Zu diesem Buch kann ich einfach nur sagen WOW!!!«

"Dieser Roman hat mich ausgezeichnet unterhalten und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen."

"Eine wunderschöne Geschichte, die in so vielen Hinsichten absolut begeistern kann!"

"Zu diesem Buch kann ich einfach nur sagen WOW! Es wird einem keine 0815 Geschichte erzählt, sondern ein ganz besonderes Märchen."

"Spannungsgeladen, brutal und magisch."

"Es ist ein mystisches, düsteres Märchen mit einem absolut grandiosem Abenteuer! Ich denke diese Geschichte ist etwas vollkommen neues und einzigartiges. "

"'Das dunkle Herz des Waldes' überzeugt mit Magie, einer komplett neuen und spannenden Geschichte und tollen authentischen Charakteren."

"Märchenhaft, magisch, außergewöhnlich und toll geschrieben."

"Das Buch ist auf jeden Fall mein neues Monatshighlight und bleibt im Regal."

"Märchenhaft, verwunschen, voller Bilder und ein Buch, das unter Beweis stellt, dass nicht immer eine Reihe nötig ist, um eine große Geschichte zu entfalten."

"Eine wunderschöne Geschichte, die ich wahnsinnig gerne gelesen habe. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin. =)"

"Für mich war es das Jahreshighlight 2016 und es wird mir noch lange in Erinnerung bleiben."

"Für mich ist dieses Buch eins meiner Lieblinge geworden und hat einen Platz auf Lebenszeit im Regal!"

"'Das dunkle Herz des Waldes' steht auf der Liste der Bücher, die man unbedingt gelesen haben muss, ganz weit oben."

"Ein sehr empfehlenswertes Buch, welches niemals langweilig wird, märchenhaft, fantastisch, düster und schön zugleich ist. Überzeugt euch doch selbst und lasst euch verzaubern."

»'Das Dunkle Herz des Waldes' spielt in einer sehr magischen und aufregenden Welt und punktet mit tollen magischen Momenten.«

»Der Schreibstil ist grandios!«

»'Das dunkle Herz des Waldes' ist eine märchenhafte Geschichte.«

»Ich war von der ersten Seite an absolut gefesselt […]. Ich hatte das Gefühl, ich würde das Abenteuer miterleben.«

»Dieses Buch wird den Leser nicht nur mit seiner Thematik begeistern.«

»Für mich war dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight.«

»Von mir auf jeden Fall schon ein Highlight von 2017!«

»Ich bin begeistert, meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen!«

»Als ich gemerkt habe, dass das Buch langsam zu Ende geht, habe ich versucht immer langsamer zu lesen, damit ich noch länger etwas davon habe!«

»Diese Geschichte ist einzigartig!«

»In ihrem Debütroman 'Das dunkle Herz des Waldes' hat Naomi Novik eine wunderbar düstere Fantasywelt geschaffen.«

»Die Autorin hat hier etwas geschaffen, was ich so noch nie gelesen habe.«

»Dieses Buch ist fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«

»Eine sehr schöne Geschichte, ein wunderbares Märchen, ein atemberaubendes Abenteuer.«

»Märchenhafte Fantasy mit allem, was ein unvergesslicher Schmöker braucht.«

»Lest dieses Buch! Es ist jede Seite wert! Es fehlt an nichts!«

»Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen.«

»Ich war schon nach den ersten paar Seiten absolut gefesselt von der Story.«

»Eine durchweg spannende, actiongeladene und phantasievolle Geschichte.«

»Märchenhaft, magisch, außergewöhnlich und toll geschrieben.«

»[Naomi Novik] schreibt bildgewaltig und sehr ausdrucksstark.«

»Auf äußerst fantasievolle Art und Weise flicht die Autorin Elemente des Naturschutzes in ihre Geschichte mit ein.«

»Ein Buch, das ich in der Art noch nicht gelesen und geradezu verschlungen habe, weil es mir so gut gefiel.«

»Fantasy wird hier ganz groß geschrieben!«

»Agnieszka ist ein tolles Vorbild für uns Mädels.«

»Für alle Fantasy-Fans ein absolutes Muss!«

»Novik konnte mich mit ihrem bildhaften Schreibstil, dem magisch-düsteren Setting, facettenreichen Charaktere und vielen überraschenden Wendungen begeistern.«

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