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Ursula Ott

Das Haus meiner Eltern hat viele Räume

Vom Loslassen, Ausräumen und Bewahren

Hardcover
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»Tolles Buch, sehr empfehlenswert – ist ein großer Bestseller und ich verstehe jetzt, warum.« Markus Lanz, ZDF

Das Elternhaus. Es ist zu groß geworden für die alten Eltern. Es steht vielleicht sogar weit weg vom Leben, Lieben und Arbeiten der Kinder, die in der Mitte des Lebens genug mit sich selbst zu tun haben – und jetzt doch entscheiden müssen: Was machen wir mit dem Ort unserer Kindheit? Wie verabschieden wir die Heimat in Würde? Was hat für uns als Familie wirklich noch einen Wert und was muss weg?

»Tolles Buch, sehr empfehlenswert – ist ein großer Bestseller und ich verstehe jetzt, warum.«

ZDF, Markus Lanz (11. June 2019)

Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-442-75824-1
Erschienen am  11. March 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ein recht persönlicher Ratgeber, der einige interessante Gedanken und Tipps bereithält

Von: Sommerlese aus Hannover

20.09.2021

Auch wenn man am Elternhaus hängt, geht das Leben manchmal Wege, die uns vorschreiben von geliebten Erinnerungen Abschied zu nehmen. Damit ergeben sich auch Möglichkeiten für die Bewohner, einen neuen Anfang zu starten. Doch was macht man mit der Einrichtung, den gesammelten Lebensbegleitern, Büchern, Sammlungen, geerbten Kunstgegenständen,Vasen, Geschirr und vielen anderen Dingen? Von was kann man sich besser trennen und was bewahrt man sich auf? "Einen alten Baum verpflanzt man nicht!" Das ist eine Aussage, die heute nicht mehr unbedingt Geltung hat. Manchmal braucht der Baum einfach nur neue Umgebung, frische Erde und Hilfestellung, um wieder neu austreiben zu können. "Der Baum braucht einfach ein bißchen Zeit. Er braucht Zuwendung, er braucht Luft und Nahrung,..." Zitat Seite 34 Die Journalistin Ursula Ott hat eine betagte Mutter, die nun ihr Haus verlassen soll, um näher bei ihren Töchtern wohnen zu könnnen. Das Elternhaus wird deshalb verkauft und für Ursula Ott steht das große Ausräumen an. Es ist nicht so einfach, sich von diesem Stück Heimat zu trennen. Aber welche Gegenstände haben für die Familie wirklich einen Wert? Sie beschreibt, wie man vorgehen kann, gibt ihre Erfahrungen weiter und erklärt auch, warum wir nicht alles sammeln müssen. Sie gibt Tipps, welche Einrichtungsgegenstände man auch gut weitergeben kann und wo man das Aussortierte lassen kann. Es gibt einige Wohltätigkeitsorganisationen, bei denen man anfragen kann, welche Dinge sie benötigen oder gebrauchen können. In diesem Buch bringt Frau Ott private Erlebnisse unterhaltsam mit ein. Man erlebt Probleme innerhalb der Familie mit, sieht, welche Konflikte sich um Gesammeltes ranken können und überlegt gleichzeitig, was man selbst tun würde. Es ist in gewisser Weise ein Ratgeber entstanden, der Fragen aufwirft und machbare Möglichkeiten dann mit einigen Hilfestellungen aufzeigt. Es fließen auch Gespräche mit Psychologen und Anwälten ein, diese Ansätze und Überlegungen bereichern das eigene Empfinden über die Loslösung vom Elternhaus. Münzen, Briefmarken, Familienbibeln, Bücher, Sammelgeschirr und die Diasammlung, hier wird beim Lesen klar, diese Gegenstände füllten mehrere Leben mit Inhalten. Doch muss man das alles behalten, woran hängt man noch und was kann weg? Wohin mit Werkzeug, Teppichen und Haushaltsgeräten? Zu diesen Themen gibt es ein übersichtliches und hilfreiches "ABC der Dinge". Am Ende des Buches findet man weiterführende Literatur, die sich auch mit der Generation Kriegskinder befasst. Diese Generation hält durch ihre Kriegserfahrungen fest an Besitz, sie möchte bewahren, was die Familie erworben hat. Dieses Buch zeigt hilfreiche Tipps, bringt persönliche Erfahrungen und Gedanken der Autorin ein und lässt dem Leser die Möglichkeit, sich selbst eine Meinung zu diesem Thema zu bilden. Denn auch erwachsenen Kindern fordert der Abschied und das Loslassen vom Elternhaus einiges ab. "Das Haus meiner Eltern hat viele Räume" ist kein trockener Ratgeber, hier gibt die Autorin mit persönlicher Note Vorschläge und hilfreiche Tipps für dieses nicht ganz einfache Thema.

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Nicht alles alleine durchstehen

Von: Karla aus Frankfurt

14.02.2020

Ich habe mir das Buch von Frau Ott gekauft, da ich gerade in der selben Situation war. Ich konnte mich in vielen Punkten wiederfinden. Unterm Strich finde ich das Buch sehr empfehlenswert. Was ich aus der Situation gelernt habe: Ich muss nicht alles alleine machen. Bei einigen Punkten kann man sich von der Familie und den Freunden helfen lassen, bei anderen kann man die Sachen auch mal ganz von sich wegschieben und Profis dafür engagieren. Das spart Nerven, und man kann sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

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Vita

Ursula Ott, Jahrgang 1963, ist Chefredakteurin des Magazins »chrismon«. Sie ist Absolventin der Deutschen Journalistenschule in München und arbeitete u.a. als Gerichtsreporterin bei der »Frankfurter Rundschau«, als Autorin und Kolumnistin bei der »Woche«, »Brigitte« und »Sonntag aktuell« sowie als freie Autorin für Radio und Fernsehen. Sie ist außerdem Autorin zahlreicher Sachbücher über Familie, Kinder und Gesellschaft. Ursula Ott lebt in Köln und Frankfurt am Main.

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Pressestimmen

»Ursula Ott spricht für sich und ihre Familie, und doch trifft sie damit zugleich auf einen breiten Erfahrungshorizont.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sandra Kegel (07. June 2019)

»Ein persönliches Buch über eine Erfahrung, die uns alle angeht.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Sandra Kegel (07. June 2019)

»Elegant verwebt Ott Privates und Historie«

Brigitte Women (03. June 2019)

»Ein sehr liebevolles Buch, ein Buch mit wertvollen und realistischen Tipps.«

Welt der Frauen (12. June 2019)

»Empfehlenswert für alle, die mit dem Ausräumen anfangen sollten – oder den Anstoß dazu geben sollten. Spätestens nach dem Lesen will man es.«

Schwäbische Zeitung (12. June 2019)

»Wie fühlt es sich an, wenn man nach 53 Jahren das Haus seiner Eltern ausräumt? Unsere Autorin meint: Es ist ein emotionaler Moment – aber auch eine Befreiung.«

Bild am Sonntag (12. June 2019)