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Ellen Sandberg

Das Geheimnis

Roman − Der neue SPIEGEL-Bestseller von der Meisterin der psychologischen Spannung

Hardcover
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Die Zeit heilt alle Wunden. Doch das Gewissen heilt sie nicht.

München, 2020. Ulla ist eine starke Frau, obwohl sie es nie leicht hatte. Ihre Mutter Helga verließ sie als Neunjährige. Warum? Das weiß sie bis heute nicht. Helga ist der dunkle Fleck auf Ullas innerer Landkarte. Erst als das Leben sie auf den Moarhof am Chiemsee zurückführt, entdeckt sie, dass dort Antworten auf sie warten – auf Fragen, die sie jahrelang verdrängt hat.

Moosleitn am Chiemsee, 1975. Helga lebt in einer Kommune auf einem idyllisch gelegenen Bauernhof. Als Künstlerin ist sie für ihre düsteren Werke bekannt, deren wahre Bedeutung sich niemandem erschließen. Denn nur sie weiß, welche Erinnerungen sie quälen. Und dass sie als junge Frau eine Entscheidung treffen musste, die sie sich bis heute nicht vergeben kann.

»Bestsellerautorin Sandberg ›at her best‹: überraschende Wendungen, dennoch immer plausibel, spannend und clever bis zur letzten Seite.« Die Presse am Sonntag

»Dass die Autorin unter dem Namen Inge Löhnig Krimis schreibt, merkt man: Ihre Familiengeschichte ist ein hochspannender und dabei emotionaler Pageturner.«

GONG/HÖRZU (26. November 2021)

ORIGINALAUSGABE
Hardcover mit Schutzumschlag, 432 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-328-60196-8
Erschienen am  25. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Von Schuld und Vergebung

Von: Barbara Diehl

16.04.2022

Ulla ist 59 Jahre alt, geschieden und Mutter einer erwachsenen Tochter, die vor kurzem erfahren hat, dass sie schwanger ist. Das Verhältnis zwischen Sandra und ihr ist – vorsichtig formuliert – äußerst gespannt und deswegen erfahren alle Menschen in Sandras Umfeld von der Schwangerschaft, nur Ulla bekommt es über Dritte zugetragen. Dieses Verhalten ihrer Tochter empfindet Ulla als überaus verletzend und es führt sie erneut dazu – wie schon so oft in ihrem Leben – die Beziehung zu ihrer eigenen Mutter zu hinterfragen. Im Jahr 1969, als Ulla 9 Jahre alt war, hat ihre Mutter sich von Ulla und ihrem Vater getrennt und ist in die Künstler-Kommune „Moarhof“ am Chiemsee gezogen. Zu Ulla hat sie jeglichen Kontakt abgebrochen, diesen Schritt ihrem Kind gegenüber aber niemals begründet. 1975 hat sich Helga dann erschossen – und Ulla blieb (bis heute) mit der Frage zurück: „Warum?“ Da ihr die Corona-Pandemie mit all ihren Einschränkungen eh gerade auf die Nerven geht, entschließt Ulla sich, zum „Moarhof“ zu fahren und sich im Haus ihrer Mutter eine Auszeit zu nehmen. Bei der Gelegenheit möchte sie dann auch darüber entscheiden, ob sie das Haus verkauft oder behält. Im Haus am Chiemsee ist, was die Unterhaltungstechnik betrifft, noch alles auf dem Stand von 1975 und so findet Ulla ein paar alte Musikkassetten, die sie dann auch hört, während sie ein wenig „klar Schiff“ macht. Auf einmal bricht die Musik ab und es ertönt Helgas Stimme, die zu ihr, Ulla, spricht. Ulla geht auf die Suche nach weiteren „Lebensbeichten“ auf anderen Kassetten und wird fündig. Und so erfährt sie Stück für Stück, warum ihre Mutter 1969 den Kontakt zu ihr abgebrochen hat und welche Auswirkungen das auf ihr eigenes Verhalten ihrer Tochter gegenüber hat. Kann Ulla ihrer Mutter nach all den Jahren noch verzeihen? „Das Geheimnis“ ist nunmehr der 5. Spannungsroman der Autorin Ellen Sandberg. Wie auch in den vorherigen Büchern greift die Autorin hier wieder das Thema „innerfamiliäre Konflikte“ auf, die ihre Auslöser viele Jahre zuvor hatten, deren Problematik aber oftmals mehrere Generationen betrifft (hier z. B. Mutter-Tochter-(Enkel-)Tochter) und erst rückblickend verstanden werden können. Das letzte Buch, welches ich von Ellen Sandberg gelesen habe – Die Schweigende – hatte mich direkt in sich aufgesogen, ich hatte das Buch an 2 Tagen beendet. Leider fehlte mir dieser Sog hier, ich hab sogar gefühlt sehr lange gebraucht um „Das Geheimnis“ zu lesen. Das mag daran liegen, dass mir Ulla nicht wirklich sympathisch ist, leider kann ich nicht beschreiben, warum das so ist. Wie immer in solchen Büchern empfinde ich den Ausflug in die Vergangenheit als den interesssanteren Part, aber auch Helga konnte mich dieses Mal nicht so wirklich überzeugen; sie hat mir zu oft in ihrer Schuld „gebadet“. Die Geschichte wird auf 2 Zeitebenen erzählt. Helga beschreibt 1975 und ihr Leben in der Künstler-Kommune „Moarhof, geht dann in ihrer eigenen Kindheit/Jugend bis nach 1945 zurück, die Flucht aus Schlesien und die damit verbundenen Gräueltaten des Krieges, in denen ihr Geheimnis begründet liegt. Ulla erzählt ihr Leben ab 2020 incl. Corona-Pandemie. Als eigener Handlungsstrang erzählt Luise 2020 aus ihrem Leben; sie wohnt seit vielen Jahren auf dem „Moarhof“, aber was genau Luise mit der Geschichte zu tun hat, offenbart sich erst ganz zum Schluss. Das war übrigens das erste Buch welches ich gelesen habe, in dem die Corona-Pandemie, die uns seit 2020 beherrscht, thematisiert wurde. Der Schreibstil von Ellen Sandberg ist wie gewohnt flüssig zu lesen, die Geschichte selbst ist auch interessant, der Mittelteil des Buches weist jedoch einige Längen auf, die ein wenig den Lesefluss hemmen. Die Hauptcharaktere können mich nicht wirklich fesseln, vielleicht liegt es daran, dass sie – abgesehen von der Aufarbeitung ihrer Vergangenheitsproblematik – überwiegend nur Luxusprobleme zu bewältigen haben und das nicht wirklich eine Brücke zu mir als Leser schlagen konnte. Ich wollte, ich hätte diese Luxusprobleme. Trotz alledem hat mich auch dieses Buch gut unterhalten, wenn auch nicht so gut wie die anderen Bücher der Autorin. Ich danke Ellen Sandberg (Inge Löhnig), dem Penguin-Verlag sowieo dem Randomhouse Bloggerportal für die Überlassung des Leseexemplares.

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Spannend wie von Frau Sandberg gewohnt

Von: Kathie_liebt_buecher

12.04.2022

Ulla wurde von ihrer Mutter als Kind verstoßen und wuchs bei ihrem Vater auf. Kurz vor ihrem 60. Geburtstag zieht Ulla in das ehemalige Haus ihrer Mutter und findet in deren Sachen Dokumente, die über das Leben ihrer Mutter berichten und Ulla Erklärungen liefern warum ihre Mutter vor so langer Zeit reagierte wie sie reagierte und Geheimnisse kommen endlich ans Licht. Ellen Sandberg ist wieder mal ein Pageturner gelungen, der mich in dessen Bann gezogen hat. Auch wenn ich die Handlung dieses mal ein bisschen sehr konstruiert fand. Die Ereignisse haben einfach ein kleines bisschen zu gut ineinandergepasst. Das Buch ist in drei Perspektiven unterteilt. Einmal die Sich von Helga (Ullas Mutter) im Jahr 1975, dann die Erlebnisse von Ulla im Jahr 2020 und die von Luise einer alten Bekannten von Helga. Die wechselnden Perspektiven halten den Spannungsbogen konstant oben. Die Figuren sind sehr authentisch und lebendig beschrieben. Ich finde alle auf ihre Art sympathisch und menschlich. Der Schreibstil ist lebendig und locker, typisch für Ellen Sandberg eben. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich tauche für kurze Zeit in eine andere Welt ab. Wieder mal ein sehr gelungenes Buch von Frau Sandberg. Nun freue ich mich schon auf den nächsten Streich aus ihrer Feder, der im Herbst diesen Jahres erscheinen wird.

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Vita

Ellen Sandberg arbeitete zunächst in der Werbebranche, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete – mit riesigem Erfolg: Ihre psychologischen Spannungs- und Familienromane, die immer monatelang in den Top Ten der SPIEGEL-Bestsellerliste stehen, bewegen und begeistern zahllose Leserinnen und Leser – wie zuletzt »Das Erbe« und »Die Schweigende«. Auch unter ihrem bürgerlichen Namen Inge Löhnig veröffentlicht sie erfolgreiche Krimis.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Bestsellerautorin Sandberg ›at her best‹: überraschende Wendungen, dennoch immer plausibel, spannend und clever bis zur letzten Seite.«

Die Presse am Sonntag (31. October 2021)

»Packend geschrieben!«

Frau von Heute (03. December 2021)

»Ein aufrührendes Werk über Hass, Scham und Buße.«

TV-Star (01. November 2021)

»Großartiges Buch einer tragischen Familiengeschichte, das man kaum aus der Hand legen kann.«

Mainhattan Kurier (12. April 2022)

»Eine faszinierende Geschichte mit Tiefgang und viel unterschwelliger Spannung, die den Leser magisch in den Bann zieht.«

Siegerländer Wochen-Anzeiger/ SWA für das Wochenende (15. January 2022)

»Ein psychologisch fein gezeichneter Roman, der einen tief in Atmosphäre und Musik der Siebzigerjahre abtauchen lässt – und der zudem mit einer überraschenden Wendung überzeugt.«

Stadtblatt Osnabrück (01. February 2022)

»Sich den großen Fragen nach alten Wunden, Schuld und Vergebung packend und ohne Pathos zu widmen, ist die große Kunst dieser Autorin.«

Buchjournal (26. November 2021)

»Meisterhafte Erzählkunst verbindet sich bei dieser Autorin mit psychologischer Spannung.«

Süddeutsche Zeitung

»Ein Familienroman voller psychologischer Abgründe um Ereignisse aus der Vergangenheit.«

BILD der FRAU über »Die Schweigende«

»Drei Schwestern, ein Mord und jede Menge Lügen. Die fein gezeichneten Figuren machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.«

stern über »Der Verrat«

»Ein Buch, das Geschichte auf geradezu erschreckend spannende Weise lebendig werden lässt. Ein absolutes Muss.«

WDR5 über »Die Vergessenen«

»Mit ihrem fesselnden Roman schafft es Sandberg, dem Vergessen entgegen zu wirken. 500 Seiten, die berühren, überraschen und aufwühlen.«

Bayern 2 über »Die Vergessenen«

»Eine unglaubliche Geschichte von Schuld, Hass und einer unvorstellbaren Lebenslüge. Das Ganze ist absolut lesenswert. Die Idee ist einzigartig.«

hr1 buchtipp über »Der Verrat«

»Schuld, Rache oder Vergebung? Psychologisch tiefgründig, absolut lesenswert!«

Hamburger Morgenpost über »Der Verrat«

»Dieser super recherchierte München-Krimi erzählt leise und eindringlich von Recht und Gerechtigkeit. Packend, feinfühlig und sehr engagiert geschrieben.«

Für Sie über »Die Vergessenen«

»Die Autorin hat sich keinen leichten Stoff vorgenommen, daraus jedoch einen spannenden Roman gemacht, der eines der dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte beleuchtet.«

Bücher Magazin über »Das Erbe«

»Sandberg erzählt meisterhaft, wie Naziverbrechen nachwirken und wie Gier die Moral zerstört.«

Gong/Hörzu über »Das Erbe«

»Perspektivwechsel und die Nähe zur deutschen Geschichte machen dieses Buch so lebendig, als wäre man ein Teil davon. Unbedingt lesenswert.«

Kieler Magazin über »Die Schweigende«

Weitere Bücher der Autorin