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Licht und Natur zum Leben erweckt

Für seine Landschaftsbilder suchte Claude Monet immer wieder die gleichen Orte auf oder fertigte an einer Stelle umfangreiche Serien an. So entstanden auf Reisen zahlreiche Gemälde an der Küste der Normandie, im niederländischen Zaandam oder in London und Venedig. Ihn interessierten nicht pittoreske Sehenswürdigkeiten, sondern Licht- und Wetterphänomene und ihre verschiedenen Auswirkungen auf diese Orte. Auch an seinen Wohnorten wie Paris, Argenteuil, Vétheuil und Giverny gewann er der alltäglichen Umgebung Motive wie Parks, Gärten und Seerosen ab, mit denen er seine Auseinandersetzung mit Licht und Farbe weiter vorantrieb.

Ein prächtiger Bildband für alle, die den Impressionismus und die französische Malerei lieben.


Hardcover (engl.), Pappband mit Schutzumschlag, 280 Seiten, 24,0 x 30,0 cm, 266 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-7913-5870-3
Erschienen am  28. October 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Toller Einblick in Monets Schaffen

Von: Verena

28.09.2021

“‘Für mich existiert eine Landschaft niemals an und für sich, denn ihre Erscheinung verändert sich mit jedem Augenblick’, erklärte Monet 1891. ‘Aber sie wird lebendig durch ihre Umgebung, die Luft und das Licht, die sich ständig verändern. (…) Für mich ist es nur die Umgebung, die den Motiven ihren eigentlichen Wert verleiht.’” Entgegen der Vorstellung, beim Impressionismus handle es sich ausschließlich um flüchtige Momentaufnahmen, zeigen die sieben Essays mit welcher Sorgfalt Claude Monet die Orte, die er in seinen Werken festhielt, auswählte. Sie waren für ihn von immenser Bedeutung. Ich war überrascht, was für ein Business-Denken und Perfektionismus sich teilweise dahinter verbarg. Die Intention dahinter tut natürlich der Stimmung, die durch die Gemälde bei den Betrachter:innen hervorgerufen werden, keinen Abbruch, das Träumerische und die Naturverbundenheit, die Flüchtigkeit des dargestellten Moments. Die Essays widmen sich verschiedenen Schaffensphasen Monets, und analysieren, die Wahl der Orte; zeigen, wie seine Zeitgenossen Monet beeinflussten (und er wiederum sie). Bereits die Essays sind bebildert, werden aber gefolgt von einem umfangreichen Katalog der ausgestellten Werke. Diese teilen die Werke nochmals in verschiedene Kategorien, wie beispielsweise die Darstellung von Städten, ländliche Idyllen, serielle Werke und selbstverständlich das selbst geschaffene Paradies, Monets berühmter Garten in Giverny. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar- es war nicht nur wie ein kleiner, geführter Museumsbesuch, ich fühlte mich auch an die von Monet gewählten Orte transportiert.

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Vita

Christoph Heinrich

Angelica Daneo ist Chefkuratorin am Denver Art Museum.

Christoph Heinrich ist Direktor des Denver Art Museums.

Ortrud Westheider ist Direktorin des Museums Barberini in Potsdam.

Michael Philipp ist Chefkurator am Museum Barberini in Potsdam.

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Michael Philipp

Michael Philipp ist Chefkurator am Museum Barberini in Potsdam.

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