Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Botschaften an mich selbst

Hardcover
20,00 [D] inkl. MwSt.
20,60 [A] | CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Ein radikal aufrichtiges Debüt. Der Nummer-1-Bestseller aus Irland: Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück – unbändig, mutig, und absolut außergewöhnlich erzählt.

»Ein furioses, mutiges Debüt.«

Emotion (08. April 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Cornelia Röser
Originaltitel: Notes To Self
Originalverlag: Tramp Press
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-442-75888-3
Erschienen am  08. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Dublin, Irland

Rezensionen

schonungslos ehrlich

Von: julesandherbooks

09.06.2021

»Ich habe mich entschieden glücklich zu sein. Dieses Glück ist nicht vollkommen oder schmerzfrei. Es liegt Trauer darin. Und es ist dadurch noch stärker.« . In »Botschaften an mich selbst« teilt Pine intime Details und Erfahrungen ihres Lebens mit uns, wodurch das Buch auf mich wie ein greifbarer Schlussstrich wirkt. . Emilie Pine ist schonungslos ehrlich mit sich selbst und uns, wenn sie über die Beziehung zu ihrem alkoholkranken Vater und verdrehte Eltern-Kind-Beziehung, internalisierten Sexismus sowie die Daseinsberechtigung der Frau und des weiblichen Körpers (Stichworte: Menstruation und Unfruchtbarkeit) in der Gesellschaft spricht. »Zum Teufel mit dem Verstecken, zum Teufel mit der Scham, zum Teufel mit dem Stillsein.« . Der Ton des Buches ist abgeklärt, fast nüchtern, als seien diese sechs Essays so etwas wie ein Plädoyer dafür sich nicht von ihrer Vergangenheit oder anderen Maßstäben bestimmen zu lassen. Daher empfand ich diese Abgeklärtheit besonders interessant, weil ich sie als Zeichen emotionaler Distanz interpretiert habe, die ihr möglicherweise half dieses Buch zu verfassen. . »Ich habe aufgehört, mich über das Fehlen zu definieren. Ich habe aufgehört, das Wort „scheitern“ in Bezug auf meinen Körper zu benutzen. Und ich höre jetzt damit auf, diese Geschichte zu erleben und aufzuschreiben.« So persönlich das Buch ist, ermutigt es über solche Themen zu sprechen, egal in welchem Ton. Es streut Hoffnung, dass man sein Leben selbst wieder in die Hand nehmen kann, auch wenn einem einige Steine in den Weg gelegt wurden. Insgesamt ein sehr mutiges Buch.

Lesen Sie weiter

Weiblichkeit in unserer Zeit,,,,

Von: Angela Busch

27.05.2021

Meine Meinung: Unglaublich ehrlich und fesselnd erzählt die Autorin autobiografisch über ihre Erlebnisse als Kind und Jugendliche sowie über das Erleben ihrer Weiblichkeit in der heutigen Zeit als Frau und Erwachsene. Ihr Schreibstil ist aussergewöhnlich kritisch sich selbst gegenüber, treffend pusht er die Gefühle der Leser*innen und ist doch leicht zu verstehen . Die Autorin lebt jetzt als Professorin in Dublin und unterrichtet dort an der School of English , Drama und Film am University College Dublin. In sechs Essays schreibt sie nach folgenden Themen gegliedert, die da heissen: Über Unmässigkeit Aus den Babyjahren Reden/Nicht reden Über das Bluten und andere Verbrechen Etwas über mich Das steht nicht im Lehrplan Im ersten Essay geht es sofort schockierend los mit folgendem Satz Zitat Seite 9 " Als wir ihn finden, liegt er schon seit Stunden in seinem Kot". Emilie Pine berichtet über die jahrzehntelange Alkohol Abhängigkeit des unsteten Vaters, die Leiden und Verletzungen der Kinder, (Emilie hat noch eine Schwester), die durch diese Krankheit entstehen. Trotz all dieser Umstände wird sie sich der immer währenden Liebe zu ihrem Vater bewusst, fliegt spontan mit ihrer Schwester von Dublin nach Korfu ins Krankenhaus zu ihm, denn der Vater, ein Schriftsteller, lebt schon Jahre in Griechenland. Er hat sich von der Familie getrennt als Emilie fünf Jahre alt war. Die Zustände im Krankenhaus sind für Patienten und Pflegepersonal katastrophal. Der Vater leidet an einer lebensgefährlichen schweren Lebererkrankung, hervorgerufen durch den übermässigen Alkoholkonsum. Eine geplatzte Ader in der Speiseröhre bedroht zusätzlich sein Leben. In den nächsten beiden Essays beschäftigt sich die Autorin ausführlich mit den Kinderjahren und ihren wilden Jugendjahren. Mit ihren ganz persönlichen Ausbrüchen aus Konvention und Gesellschaft. Kein Tabuthema wird von ihr ausgelassen und die allgemeingültige Schamgrenze wird schnell erreicht. Essstörungen, Drogen, Alkoholexzesse und wahllose sexuelle Kontakte bestimmen ihr Leben. Armut und das zweitweise Leben auf der Strasse als junges Mädchen sind ihr nicht unbekannt. Sie lehnt ihren Körper und sich selbst ab, leidet an Depressionen und Vereinsamung. Die Beziehung zur Mutter ist quälend schwierig. Ehe-Probleme durch einen unerfüllten Kinderwunsch steigern sich und werden in den letzten beiden Artikeln zum hochbrisanten Thema für Emilie Pine. Sie schätzt sich und besonders weibliche Verhaltensmerkmale wie Empathie und Feinfühligkeit nicht und fühlt sich laufend minderwertig. Sie stürzt sich besessen, ehrgeizig und geradlinig in ihr Berufsleben. Ein Abgleiten in ein Burnout sind die Folgen. Und doch hat sie es geschafft im Berufsleben Anerkennung und Wertschätzung zu finden. Ein ausserordentliches Buch über die Lebensbeichte einer ausserordentlichen Frau, welches betroffen macht und gleichzeitig Bewunderung beim Leser auslöst. Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne. Meine Dank geht an die Autorin und den Verlag für das Rezensionsexemplar !

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Emilie Pine ist Associated Professor für Modernes Drama an der School of English, Drama and Film am University College Dublin. Ihre zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden vielfach ausgezeichnet. »Botschaften an mich selbst« ist ihre erste Sammlung persönlicher Essays, die international euphorisch gefeiert und unter anderem mit dem »Irish Book of the Year«-Award ausgezeichnet wurden.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Emilie Pine hat mit ›Botschaften an mich selbst‹ ein selten ehrliches Buch über das schmerzliche Leben einer Frau geschrieben.«

NZZ am Sonntag, Bücher am Sonntag (28. February 2021)

»Schonungslose Texte und ein Debüt, das nicht umsonst mit Preisen überhäuft wurde.«

Myself (10. March 2021)

»Unfassbar eindrücklich und roh.«

Freundin (10. March 2021)

»Den Essays der Irin Emilie Pine kann man sich nicht entziehen.«

Brigitte Woman (05. May 2021)

»Furios rational, berechnend gefühlvoll. Emilie Pine hat ein extrem zugängliches Buch geschrieben. Es ist ein Plädoyer dafür, die Welt zu begreifen. Eine ermutigende Anleitung, mit dem Sprechen zu beginnen. Und sei es für sich allein.«

Insa Wilke, WDR3 Mosaik (08. June 2021)

»Feministische, wütende, witzige, knallhart ehrliche Essays darüber, wie es ist, in dieser patriarchalen Welt als Frau zu leben und zu überleben. Absolut gelungen, absolut lesenswert.«

Isabella Caldart, Neues Deutschland (14. April 2021)

»Für Frauen eigentlich ein Muss-Lesestoff.«

Fränkische Nachrichten (06. April 2021)