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Botschaften an mich selbst

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Ein radikal aufrichtiges Debüt. Der Nummer-1-Bestseller aus Irland: Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück – unbändig, mutig, und absolut außergewöhnlich erzählt.

»Ein furioses, mutiges Debüt.«

Emotion (08. April 2021)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Cornelia Röser
Originaltitel: Notes To Self
Originalverlag: Tramp Press
Hardcover mit Schutzumschlag, 224 Seiten, 12,5 x 20,0 cm
ISBN: 978-3-442-75888-3
Erschienen am  08. März 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Dublin, Irland

Rezensionen

Botschaften mit Wow-Effekt

Von: Kati liest

31.03.2021

Wenn jemand seine innersten Geheimnisse, furchtbarsten Erlebnisse und persönlichsten Geschichten erzählt, kann so ein „Seelen-Striptease“ schnell nach hinten losgehen. Nicht so bei Emilie Pine. Sei es der alokoholkranke Vater, der unerfüllte Kinderwunsch oder die Einsamkeit der Teenagerjahre – gnadenlos offen, aber mit humorvollem Unterton verpackt die gebürtige Irin ihre L(i)ebensgeschichte bzw. die Erlebnisse, die sie zu dem gemacht haben, was oder wer sie heute ist, in diesem Essay-Sammelband. Die ungewohnte Offenheit, mit der sie über brisante Themen schreibt, fördert die Selbstreflexion und verleitet noch während der Lektüre dazu, das eigene Leben zu hinterfragen und Erlebtes rückblickend neu zu bewerten. Kurz gesagt: Diese Botschaften haben es in sich!

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Berührende Botschaften voll Schmerz und Kraft und Optimismus

Von: Kate Rapp

27.03.2021

Emilie Pines Buch ist „Irish Book of the Year“ und es ist wundervoll! Es ist traurig und schockierend. Es ist rührend, erschütternd und doch irgendwie vertraut.Diese Autorin schafft es, mit ihren persönlichen Geschichten den Gefühlen aller Frauen Ausdruck zu verleihen, die solches oder Ähnliches erlebt haben. Denn es sind keine unbekannten Szenarien. „Und so sieht es aus, wenn eine Frau ihr Blut auf die Seiten vergießt“: Alkoholkranker Vater und Scheidung der Eltern. Übergriffiges Verhalten, Vergewaltigung oder sexueller Missbrauch. Das Hadern mit dem eigenen Körper, Einsamkeit, Esstörung, und Unfruchtbarkeit. Der Kinderwunsch, Fehlgeburten, Totgeburten und die grausame Erkenntnis, niemals eigene Kinder haben zu können. Die Sorge um und für die Gesundheit der Eltern, das Eintreten ins mittlere Alter, Angst, Burn-out und Depression. „Ich schreibe, um das Schweigen zu durchbrechen, das ich so lange gewahrt habe. Ich schreibe es auf, damit ich mich wenigstens in meinem eigenen Leben gegenwärtig fühlen kann. Ich schreibe es, weil es das Machtvollste ist, zu dem ich mich im Stande sehe.“ Emilie Pine gibt dem Wahnsinn eines durchschnittlichen Frauenlebens Gestalt und sie tut das weder anklagend noch larmoyant, sondern in einem sehr selbstreflexiven Ton, der einen unbesiegbaren Optimismus durchschimmern lässt. Nach wohlkomponierten Kapiteln mit wohldosiertem Schmerz und Schrecken kriegt sie jedesmal wieder die Kurve und lässt Versöhnliches aufblitzen. „Ich habe aufgehört, mich durch das Fehlen von etwas zu definieren. Ich habe aufgehört, das Wort „scheitern“ in Bezug auf meinen Körper zu benutzen. Ich habe mich entschieden, glücklich zu sein. Dieses Glück ist nicht vollkommen oder schmerzfrei. Es liegt Trauer darin. Und es ist dadurch noch stärker.“ Dies sind nicht nur Botschaften an sich selbst, es sind Botschaften an alle Frauen, nicht aufzugeben. Denn es gibt auf der Welt auch Anerkennung und Akzeptanz,Verzeihen Zusammenhalt und Vertrauen. Es ist ein eloquentes und ergreifendes Bekenntnis zu Mut und Liebe, zum Leben und vor allem zu sich selbst.

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Vita

Emilie Pine ist Associated Professor für Modernes Drama an der School of English, Drama and Film am University College Dublin. Ihre zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen wurden vielfach ausgezeichnet. »Botschaften an mich selbst« ist ihre erste Sammlung persönlicher Essays, die international euphorisch gefeiert und unter anderem mit dem »Irish Book of the Year«-Award ausgezeichnet wurden.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Emilie Pine hat mit ›Botschaften an mich selbst‹ ein selten ehrliches Buch über das schmerzliche Leben einer Frau geschrieben.«

NZZ am Sonntag, Bücher am Sonntag (28. Februar 2021)

»Schonungslose Texte und ein Debüt, das nicht umsonst mit Preisen überhäuft wurde.«

Myself (10. März 2021)

»Unfassbar eindrücklich und roh.«

Freundin (10. März 2021)

»Für Frauen eigentlich ein Muss-Lesestoff.«

Fränkische Nachrichten (06. April 2021)