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Book of Songs. Die Playlist für jede Lebenslage. Die wahren Geschichten hinter den 500 ultimativen Hits der Popmusik

Mit Illustrationen von Patricia Ghijsens-Ezcurdia
Hardcover
22,00 [D] inkl. MwSt.
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Von Rock bis Rave - DAS ultimative Buch für jeden Musikfan

Von Adele bis Aretha, von Norwegian Wood bis November Rain, von Rock bis Rave: Mit viel Witz, überraschenden Fakten und äußerst kurzweilig erzählt der irische Musikblogger Colm Boyd die Geschichten hinter den ultimativen Songs der Popgeschichte. Oder wussten Sie, dass Paul Simon „The Sound of Silence“ in der Abgeschlossenheit seines Badezimmers geschrieben hat? Oder dass „Always Look on the Bright Side of Life“ in England das beliebteste Stück bei Beerdigungen ist? Die fast 500 Lieder sind in 70 Kapiteln zu jeder Lebenslage und -frage zusammengefasst. Nachzuhören sind sie in eigenen Spotify-Playlists: ob alternative Weihnachtslieder, Songs über Hoffnung und Liebe, Essen und Trinken, Länder und Städte, Geschlechteridentität, Eifersucht oder Lieder aus Monty-Python-Filmen … Machen Sie aufregende Neuentdeckungen und hören Sie Ihre Lieblingshits mit ganz neuen Ohren! Mit tollen Illustrationen der größten Stars.


Originaltitel: The Illustrated Book of Songs
Originalverlag: Luster, Antwerpen
Mit Illustrationen von Patricia Ghijsens-Ezcurdia
Hardcover, Pappband, 272 Seiten, 15,0 x 19,5 cm
Mit 93 Farbabbildungen
ISBN: 978-3-7913-8726-0
Erschienen am  28. September 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Für Musikfans

Von: Zeilentänzer

21.03.2021

"Book Of Songs" erschien im Herbst 2020 im Prestel-Verlag. Darin findet sich eine breite Sammlung an musikalischen Highlights vergangener und aktueller Zeit. Der Autor hat es sich zur Aufgabe gemacht Playlists zu sämtlichen Lebenslagen zu erstellen und einzelne Songs mit Hintergrundwissen anzureichern. Dabei ist ein buntes Potpourri an den verschiedensten Interpreten entstanden. Ich habe viele neue Lieder entdecken können und mir ältere in Erinnerung gerufen, mit denen ich häufig markante Erlebnisse verbinde. Sehr gelungen finde ich, dass jede Playlist einen Code für Spotify beinhaltet, sodass man beim Lesen die Musik aus dem Buch mithören kann. Einer meiner absoluten Lieblingsmusiker Johnny Cash ist nicht nur einmal Thema des Buches. Die Illustrationen sind schlicht, aber sehr ansehnlich gestaltet. Ein tolles Buch für Musikfans. Ich danke dem Prestel - Verlag und Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Eine wunderbare Reise durch die Popmusik!

Von: ricysreadingcorner

21.02.2021

Gehört ihr auch zu diesen Personen, die für jede Lebenslage eine passende Playlist parat haben müssen? Es passiert etwas Bestimmtes oder Neues, ihr seid in dieser ganz besonderen Stimmung, euphorisch und voller Energie oder tief betrübt – erstmal eine passende Playlist erstellen!? Ich gehöre definitiv dazu und das schon ziemlich lange. Früher waren es selbstgebrannte CDs und Playlists im Windows Media Player, da hatte ich die Mix-CD, die ich morgens zum Aufstehen und die Playlist mit ruhigeren Songs, die ich abends bei den Hausaufgaben hörte und dann irgendwann wurden eben Spotify Playlists daraus. Seit ich denken kann, gehören für mich ganz bestimmte Songs zu ganz bestimmten Stimmungen oder Situationen. Als ich dann das Book of Songs entdeckte, war mein erster Gedanke: “Mensch, so ein Buch würde ich auch gerne zusammenstellen!” und dann: “Ich will unbedingt wissen, welche Songs von einem Musikblogger als DIE Songs für die entsprechenden Lebenslagen ausgewählt werden!”. Colm Boyd, irischer Musikblogger und Autor, der in Barcelona lebt, hat es sich nämlich mit diesem Buch zur Aufgabe gemacht, in Teamarbeit mit seiner Lektorin und unter Einbeziehung anderer Musikfans eine ziemlich breite Mischung aus vielen Genres und Geschmäckern zusammenzustellen. Denn, wie er in der Einleitung schreibt, nehmen Menschen das Thema Musik schnell persönlich und jeder hat wahrscheinlich direkt einen Titel zu den entsprechenden Themen im Kopf, den er für DEN passenden Song hält. Da möglichst objektiv zu bleiben ist also nicht einfach. Außerdem stellt er nicht einfach nur Playlists zusammen, sondern er liefert auch die gut recherchierten Hintergründe zu jedem einzelnen Song und dabei kommt wirklich Witziges, Tragisches und Überraschendes heraus! Auf jeden Fall ist es immer unterhaltsam und interessant zu lesen. Das Sahnehäubchen auf diesem popkulturellen Hochgenuss? Oh, da gibts sogar zwei! Erstens: zu jeder Playlist gibt es einen Spotify-Code, den man in der App einfach abscannen kann und somit parallel die entsprechenden Songs hören kann! Und zweitens: die wirklich unglaublich tollen Illustrationen von Patricia Ghijsens-Ezcurdia. Schön schlicht aber sehr treffend zeigen sie die bekannten Gesichter der Pop-Ikonen. Dieses Buch ist wirklich eine coole Sache und ein Muss für jeden (Pop-)Musik-Fan. Viel eloquenter kann ich es leider nicht ausdrücken. Es hält was es verspricht und überzeugt zusätzlich durch eine schöne Aufmachung und das wirklich clevere “transmediale” Extra der Spotify-Codes und einfach interessante Hintergrundinfos zu verschiedenen Songs und Vertretern der Popkultur. Ich habe wirklich viele neue Songs dadurch entdeckt und alte Songs wiederentdeckt, während ich – meine Kopfhörer im Ohr – den Playlists lauschte und die entsprechenden Texte dazu las. Manche Songs höre ich plötzlich mit ganz anderen Ohren, jetzt, da ich die Hintergründe kenne. Kein Text ist zu lang und zu wirklich jedem Song weiß Boyd etwas zu sagen. Fast 500 Lieder fasst er so in 70 Kapiteln bzw. Playlists zusammen. Und so kommen Playlists über die Hoffnung, das Abschiednehmen, Sexy Songs oder Songs aus Quentin Tarantino-Filmen, über Geschister, Eltern, das Pleite-Sein, Großartige Intros, die Probleme der Moderne, über das Essen, über ultimative Vollidioten, Songs über die Eifersucht, Protestsongs und viele mehr dabei heraus. Einige Musiker sind dabei doch häufiger vertreten: Joni Mitchell, Leonard Cohen, Nina Simone, Johnny Cash, Amy Winehouse, Jack White (Spoiler: der bekommt sogar sein eigenes Kapitel!) etc. Allesamt große Künstler, das will ich nicht bestreiten, dennoch konnte der Autor hier wohl doch nicht so ganz über seine subjektiven Vorlieben hinwegtäuschen. Hin und wieder hätte ich mir dann doch ein paar aktuellere, noch bekanntere Songs, statt noch eines mir unbekannten Hits aus den 60ern gewünscht. Aber, wie gesagt, das ist natürlich sehr persönlich und man kann unmöglich jedem gerecht werden! Einziges Manko: bei einem meiner Lieblingssongs stimmte die zeitliche Einordnung leider nicht. “Mr. Brightside” von The Killers ist laut Boyd aus dem Jahr 2015. Da frag ich mich, wie wir das in meiner Schulzeit lauthals mitsingen konnten, wo ich doch 2011 Abi gemacht habe…kurz Google gefragt, um sicher zu sein, dass ich da nicht irgendwelche Erinnerungen vermische und ja, es ist tatsächlich 2004 erschienen. Ein Tippfehler? Wahrscheinlich. Geärgert hat es mich trotzdem, da ich danach das Gefühl hatte, weitere Daten überprüfen zu müssen. Sonst sind mir aber bei meinen Stichproben in den darauffolgenden Kapiteln keine Fehler mehr aufgefallen und Colm Boyd kann sonst wirklich mit seiner Recherche überzeugen ohne dabei zu sehr ins Detail zu gehen und sich in Einzelheiten zu verlieren. Kurz, knapp, interessant, und humorvoll geschrieben. Insgesamt ist das Book of Songs eine wirklich gelungene und schön aufbereitete Sammlung von bekannten Popsongs zu den verschiedensten Themen. Der Autor gibt sich größte Mühe, dabei so abwechslungsreich wie möglich vorzugehen. Wie heißt es im Klappentext? “Von Adele bis Aretha, von Rock bis Rave”. Ja, und von den 1950ern bis in die Gegenwart. Ein wirklich wunderbares Buch, um zwischendurch mal wieder ein paar Kapitel zu lesen und durch die entsprechenden Playlists Musik (neu) zu entdecken. Ein wohl sogenanntes “Coffe-Table-Book” – wie ich nun gelernt habe: Bücher, die auf Beistelltischen ausgelegt werden und aufgrund ihres Formats und des Bild-Text-Verhältnisses zum Rumblättern einladen – und eine tolle Geschenkidee für Musuikliebhaber! Große Empfehlung!

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Vita

Colm Boyd

Der Ire Colm Boyd lebt heute als Musikblogger und Autor in Barcelona. In seinem Blog berichtet er regelmäßig über Poptexte, Sprache und die neuesten Musikveröffentlichungen.

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