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Margrit Stamm

Angepasst, strebsam, unglücklich

Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder

(3)
Hardcover
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Erwarten wir zu viel von unseren Kindern? - Geht es immer nur um Leistung?

Besonders fleißig, gute Noten und beliebt – ein solches Kind hat scheinbar beste Aussichten. Unsere Hochleistungsgesellschaft setzt auf leistungsstarken Nachwuchs, auf hohe Bildungsabschlüsse und auf Väter und Mütter, die nach Kräften fördern und so den Erfolg ihrer Kinder möglich machen.

Das erzeugt Stress, bei den Eltern, vor allem aber bei den Kindern. Mit oft traurigen Folgen:

»Überleister« sind Kinder, die permanent mehr leisten, als man von ihnen erwarten dürfte.

Sie sind angepasst, unauffällig und erfolgreich, doch ihre Erfolge erzielen sie nicht in erster Linie wegen ihres IQs oder ihrer Talente, sondern durch Fleiß, Elternunterstützung und Druck. Der muss gar nicht explizit von den Eltern ausgeübt werden – die Kinder spüren die Erwartungen an sie. So setzen sich schon junge Schulkinder selbst unter Druck.

Die Überleister-Kultur ist ein unterschätztes Problem und schuld an mangelnder Lernfreude sowie der Zunahme emotionaler Probleme bei Kindern. Für ihr Buch hat Margrit Stamm intensiv zu der bisher noch zu wenig beachteten Überleistung bei Kindern geforscht.

Ihr Ziel ist es, das gesellschaftliche Bewusstsein für dieses Problem zu schärfen und Eltern sowie Erziehungsexperten neue Wege aufzuzeigen.


Hardcover mit Schutzumschlag, 192 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-466-37285-0
Erschienen am  31. August 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

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An meine eigene Schulzeit erinnere ich mich gerne zurück. Woran ich mich nicht erinnern kann ist, dass meine Eltern mir bei Hausaufgaben halfen oder einen Teil der Lehrerrolle mit übernehmen mussten. Bei meinem ersten Elternabend als Mutter hieß es:,,Das Elternhaus spielt eine wichtige Rolle in der schulischen Bildung des Kindes!" Bedeutetete, das tägliche Lernen (laut Lehrplan) mit meinem Kind als selbstverständlich zu sehen. Zwei Jahre später wurde meine Tochter eingeschult und was noch vor 24 Monaten als Lernmethode richtig war, war plötzlich veraltet. Als berufstätige, alleinerziehende Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern hatte ich nun ständig das Gefühl etwas falsch zu machen. Margrit Stamm spricht mir mit ihrem Buch "Angepasst, strebsam, unglücklich" aus der Seele. Unsere Gesellschaft setzt auf leistungsstarken Nachwuchs.(Wahrscheinlich auch bedingt durch die Globalisierrung und den damit verbundenen internationalen Wettbewerb.) Eltern sollen fördern und somit den Erfolg der Sprößlinge erst möglich machen. Das erzeugt natürlich nicht nur Stress bei den Eltern, sondern auch bei den Kindern und ihren Lehrern. Die erschreckend traurigen Folgen sind Kinder, die permanent mehr leisten als man von ihnen erwarten dürfte. Sogenannte Überleister. "Overachievment" ein Begriff, der sich in den USA schon lange etabliert hat, gehört bei uns mittlerweile auch zum Alltag an unseren Schulen. Die Autorin schreibt - leicht verständlich mit vielen Erfahrungsberichten - ihre Foschungsergebnisse nieder. Ihr Fazit ist nicht nur fundiert sondern deutlich. Ihr Ziel: das gesellschaftliche Bewusstsein zu schärfen und Erziehungsexperten neue Wege aufzuzeigen.  Dieses kluge Buch empfehle ich allen Eltern, um nachvollziehen zu können was Bildung unseren Kindern geben sollte und was eben nicht. Ich meine dass wir ein Konzept für Lehrmethoden sowie Zielsetzungen einer Bildungseinrichtung brauchen, welches den Individualismus jedes Kindes fördert. Heute am Tag der Bildung - möchte ich ein Lob an die Pioniere der Lebensbewältigung unserer Schulen aussprechen. An die Experten für so viele Fragen. An die Pädagogen, die täglich stundenlang "entertainen" und abliefern müssen. Lehrer*innen sind Helden des Alltags. Was ihr täglich, trotz des teilweise starren, vorgegebenen Lehrplans meistert, verdient unseren Respekt. Einstein soll mal gesagt haben: “Jeder ist begabt! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.”  

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Überleister – das kann in der Tat nicht das Ziel sein!

Von: nil_liest

19.01.2023

Überleistung. Schon mal gehört? Ein Begriff, der in den USA schon lange etabliert ist, aber bei uns noch nicht so recht Fuß gefasst hat: overachievement. Geradezu ein Ziel ein Outperformer zu sein. Bei uns nicht ganz so offen artikuliert, nicht mal im Wortschatz vorhanden, gibt es aber dennoch dieses sehr starke Leistungsprinzip, dass sich verselbstständigt hat. Margit Stamm, die Schweizer Professorin für Erziehungswissenschaften hat sich dem Thema angenommen und ein leicht lesbares Buch darüber geschrieben: ‚Angepasst, strebsam, unglücklich – Die Folgen der Hochleistungsgesellschaft für unsere Kinder‘. Sie grenzt Begrifflichkeiten ab wie Hochleister und Überleister. Analysiert sehr treffend wo dieses Phänomen her kommt, welchen Anteil die Eltern an dieser Miesere haben und natürlich wie es den Kindern dabei ergeht. Fachlich sehr fundiert ist das Buch, aber für Laien gut lesbar, kein Fachchinesisch. Ein augenöffnendes Buch, dass kurz und bündig auf weniger als 200 Seiten die Sachlage erklärt und auch Anstöße gibt wie die eigenen Kinder entlastet werden können. Unterteilt ist das Werk in vier Abschnitte: Es beginnt mit ‚Gesellschaft und Bildungssystem: Katalysatoren von Überleistung‘ gefolgt von ‚Typen von Überleistern und ihre Merkmale‘ sowie ‚Eltern als Maximierer‘. Diese drei Abschnitte bilden die analytischen Grundlagen und wird vom vierten Teil ‚Das authentische Kind‘ mit vielen praktischen Anregungen abgeschlossen. Ich kann dieses Buch nur allen Eltern ans Herz legen um einen Schritt zurück zu machen um zu verstehen was Bildung unseren Kindern geben sollte und was eben auch nicht.

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Vita

Margrit Stamm ist Professorin em. für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaften an der Universität Fribourg-CH und Direktorin des Forschungsinstitut Swiss Education. Sie war Gastprofessorin an diversen Universitäten im In- und Ausland sowie in verschiedenen wissenschaftlichen Beiräten von nationalen und internationalen Organisationen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Frühkindliche Bildung und Familie, Begabungsforschung und Talententwicklung über die Lebensspanne, Chancengerechtigkeit und Berufsbildungsforschung. Margrit Stamm ist verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

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