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Eine Kleinstadt voller Geheimnisse—Eine Ermittlerin, die sich ihren Dämonen stellt

Dreißig Jahre ist es her, dass Atlee Pines eineiige Zwillingsschwester Mercy entführt wurde und für immer verschwand. Atlee ist eine einzelgängerische FBI-Agentin geworden, aber das Trauma der Vergangenheit hat sie nie losgelassen. Sie macht sich daher auf in ihr Heimatstädtchen im provinziellen Georgia, um das Verbrechen von damals aufzuklären. Doch kurz nach ihrer Ankunft wird eine bestialisch ermordete Frau aufgefunden – mit einem Brautschleier über dem Gesicht. Wenig später taucht eine zweite Leiche auf, Atlee wird immer tiefer in den mysteriösen Fall gezogen. Und dann zeigt sich, dass es eine Verbindung zu Mercys Verschwinden geben könnte ...

»Spannend auch wenn man den Vorgänger nicht kennt.«

Hörzu (31. Juli 2020)

Aus dem Amerikanischen von Norbert Jakober
Originaltitel: A Minute To Midnight (Atlee Pine 2)
Originalverlag: Grand Central
Hardcover mit Schutzumschlag, 528 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-453-27312-2
Erschienen am  27. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Die Atlee-Pine-Serie

Leserstimmen

Persönlicher Cold Case & aktuelle Mordserie

Von: Annabell95_

21.12.2020

Vor dreißig Jahren wurde Atlee Pines Zwillingsschwester Mercy entführt. Atlee ist eine einzelgängerische FBI-Agentin und ihr Schicksal hat sie nie losgelassen. Nach einem Vorfall bekommt sie Urlaub um ihren persönlichen Cold Case zu ergründen. So macht sie sich auf in ihr Heimatstädtchen im ländlichen Georgia. Kurz nach ihrer Ankunft wird eine bestialisch ermordete Frau geschmückt mit einem Brautschleier aufgefunden und das soll nicht die einzige Leiche bleiben... Atlee wird in den mysteriösen Fall mit reingezogen und es könnte eine Verbindung zu Mercys Verschwinden geben. "Abgetaucht" ist der zweite Fall in der Reihe mit FBI-Agentin Atlee Pine und er ist auch ohne Vorkenntnisse lesbar. Ich kenne den ersten Teil noch nicht und bin gut zurecht gekommen. Nur anfangs fiel es mir etwas schwer reinzukommen, weil ich alles als etwas wirr empfunden habe und nicht wusste, wie alles zusammenhängen soll. Das Buch beginnt recht spannend, aber die Spannung ist im Mittelteil etwas gedämpft. Alles zieht sich ein wenig. Die Ermittlungsarbeit ist interessant, aber an einigen Stellen wird es mehrfach wiederholt und einige Szenen sind vielleicht auch überflüssig, weil sie einen nicht weiterbringen. Der Schluss ist dann wieder Dramatik pur und hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen. Sehr gut gefallen hat mir, dass es zwei Fälle waren. Zum einen der persönliche Cold Case von Atlee Pine und die neue Mordserie. Man tanzt quasi auf zwei Hochzeiten. Man beschäftigt sich mit dem Cold Case, der dann aber wieder pausiert um in der aktuellen Mordserie weiter zu ermitteln. Schadde finde ich, dass der Cold Case nicht komplett aufgeklärt wurde. Für mein Empfinden wurde nicht alles aufgeklärt und es sind noch Antworten offen. Mein Fazit: Ein ruhiger Thriller, wo die Hauptprotagonistin persönlich betroffen ist. Hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es zwischendurch etwas langatmig war. Lässt sich ganz gut lesen.

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Ruhigere Fortsetzung der Atlee Pine - Reihe

Von: bookishhearts

05.11.2020

Bei "Abgetaucht" von David Baldacci handelt es sich um den zweiten Band der Atlee Pine - Reihe. Da mir der erste Roman der Reihe ("Ausgezählt") gut gefallen hat, war ich auf diesen schon sehr gespannt. Und generell kann ich sagen, dass dieser Roman mir zwar gefallen hat, allerdings hinsichtlich Dramatik und Spannung nicht das Level des Vorgängers erreicht. Hier kommen vor allem zu Beginn und Ende die meiste Spannung auf. Der Mittelteil ist meiner Ansicht nach zwischenzeitlich ein wenig langatmig. In diesem Roman, der mehr oder minder an den Ereignissen des Vorgängers anschließt, versucht die FBI Agentin Atlee Pine, die ein kleines Außenbüro leitet, das Verschwinden ihrer Zwillingsschwester Mercy zu untersuchen, die vor mehr als dreißig Jahren entführt wurde und seitdem nicht gefunden wurde. Begleitet wird sie dabei von ihrer Büroassistentin. Kurz nachdem sie in dem kleinen Ort in Georgia ankommen, wird eine bestialisch ermordete Frau aufgefunden, der bald noch weitere Tote folgen. Atlee wird dabei um Unterstützung gebeten und trifft dabei auf einen alten Kollegen, mit dem sie mal mehr als nur Kollegialität verband. Und plötzlich muss Atlee, die eine absolute Einzelgängerin ist, erkennen, dass Teamwork manchmal die beste Arbeitsweise ist. Dadurch, dass ich die Ermittlerin und ihre eigene Art die Sachen anzugehen bereits kannte, kam ich auch gut in die Handlung hinein. Ich denke jedoch, dass diejenigen, die den Vorgänger nicht kennen, zunächst leichte Schwierigkeiten mit der Hauptfigur haben werden. Atlee Pine ist nicht die einfachste Figur. Mit ihrer einzelgängerischen und ziemlich reservierten Art wird bei einzelnen Lesern bestimmt anecken. Sie ist keine Figur, die auf den ersten Blick überzeugt. Man muss sich zunächst in sie hineindenken, um ihre Handlungen so ganz nachvollziehen zu können. Des Weiteren hat man hier immer wieder ein wenig das Gefühl, dass die Hauptfigur zwischendurch auf zwei Hochzeiten tanzt. Dieses Gefühl wird erst beiseite geschoben, als diese beiden Handlungsstränge ineinander verwebt werden und sich andeutet, dass der aktuelle Fall etwas mit dem Verschwinden ihrer Schwester zu tun haben könnte. Meiner Ansicht nach muss man den Vorgänger nicht zwingend gelesen zu haben, um die Handlung des Romans nachvollziehen zu können. Allerdings schadet es auch nicht, vor allem, weil man sie die Figur Atlee Pine und ihre Beziehung zu ihrer Büroassistentin besser nachvollziehen kann. Wer würde sonst verstehen, warum diese sie quasi bei einem (Zwangs-) Urlaub begleitet?! Wie bereits benannt, hat dieser Roman einen etwas schwachen Mittelteil, bei dem die Ereignisse ein wenig stagnieren und die Figuren sich ein wenig im Kreis drehen. Generell startet der Roman sehr spannend, so dass man sich sehr viel vom Roman erhofft. Jedoch wird diese Hoffnung zwischenzeitlich etwas gedämpft. Die richtige Dramatik tritt erst zum Ende des Romans so richtig auf und der Roman kann wie bereits der Vorgänger mit einem sehr spannenden Ende aufwarten. Bis es allerdings dazu kommt, verliert der Roman sich ein wenig in Nebensächlichkeiten, da er die Ereignisse des Verschwindens von Mercys immer wieder neu beleuchtet ohne jedoch so recht voran zu kommen. Hinzu kommt, dass das Verhältnis zwischen Atlee und ihrem alten Kollegen sehr unklar bleibt. David Baldaccis Schreibstil ist in weiten Zügen jedoch erneut sehr spannend und abwechslungsreich. Man lernt neue Facetten der Hauptfigur kennen, welche sie menschlicher erscheinen lassen. Und auch wenn man in diesem Roman keine Hetzjagd wie beim Vorgänger erwarten darf, überzeugt der Roman mit seinen eigenen teils leisen unterschwelligen Tönen. Fazit: "Abgetaucht" von David Baldacci ist eine spannende Fortsetzung der Atlee Pine - Reihe, bei der man die Hauptfigur noch besser kennenlernt und diese auch andere Seiten von sich zeigen darf. Wer eine ähnliche Hetzjagd wie beim Vorgänger erwartet, wird hier ein wenig enttäuscht werden. Wer jedoch auf einen spannenden Thriller mit tiefer gehenden leisen Tönen, gepaart mit den passenden dramatischen Spannungsspitzen steht, wird an diesem Roman seine Freude haben. Und auch wenn dieser Roman mich nicht vollkommen überzeugt hat, kann ich wie bereits beim Vorgänger eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen! Note: 2- (💗💗💗💗)

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Vita

David Baldacci, geboren 1960 in Virginia, arbeitete lange Jahre als Strafverteidiger und Wirtschaftsjurist in Washington, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Sämtliche Thriller von ihm landeten auf der »New York Times«-Bestsellerliste. Mit über 150 Millionen verkauften Büchern in 80 Ländern zählt er zu den beliebtesten Autoren weltweit.

www.davidbaldacci.com

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Pressestimmen

»Er versteht es glänzend, facettenreiche Charaktere zu schildern und mit zahlreichen Wendungen die Spannung bis zum überraschenden Schluss aufzubauen.«

Marianne Fischer, Kleine Zeitung (08. August 2020)