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Medium und Brückenbauer zum Jenseits: Pascal Voggenhuber über »Botschafter der unsichtbaren Welt«

Fragen an Pascal Voggenhuber

zu seinem Buch »Botschafter der unsichtbaren Welt«

Worum geht es in diesem neuen Buch?
Pascal Voggenhuber: Das Thema dieses Buches ist für mich besonders wichtig: Botschafter der unsichtbaren Welt. Ich erzähle darin von mir als Person, von meiner Arbeit als Medium und stelle eine Reihe praktischer Übungen vor, damit die LeserInnen die Geistige Welt selbst besser spüren können. Ich hoffe, dass ich den Menschen damit die Angst vor dem Tod und der Geistigen Welt nehmen kann.

Was ist neu?
Auch wenn manche LeserInnen meine letzten Bücher vielleicht kennen, werde ich hier doch von Dingen erzählen, die noch nicht zu lesen waren oder nicht auf diese Weise dargestellt wurden. Denn in den letzen drei Jahren habe ich sehr viel dazu lernen dürfen. Ich habe mich selber und die Geistige Welt nochmals viel intensiver kennen gelernt und dadurch sehe ich heute natürlich einige Dinge ganz anders als früher. Auch bin ich heute erst bereit, einige Beispiel und Vorfälle zu erzählen, die ich in meinen letzten Büchern mit Absicht weggelassen habe oder nicht ausführlich beschrieben habe. Zum Teil, weil sie sehr persönlich sind und zum Teil auch, weil ich Angst hatte, die Leser könnten mich nicht verstehen oder würden mir nicht glauben.

Wann hast Du Deine Gabe zum ersten Mal erlebt?
Meine erste Begegnung mit einem Verstorbenen war, als ich drei oder vier Jahre alt war. Ich kann mich heute noch sehr genau daran erinnern, weil mir dieser Mann Angst gemacht hat. Für mich war er so real wie all die anderen Menschen, die ich tagtäglich auf der Straße sah. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass er schon längst gestorben ist. Ich habe erst sehr spät bemerkt, das ich Dinge sah, die scheinbar nicht normal sind. Ich wachte mitten in der Nacht auf und fühlte mich nicht gut, deswegen wollte ich zu meiner Mama gehen. Ich stand also auf und machte mich auf den Weg. Auf der Treppe hinunter zu meiner Mutter stand aber ein Mann. Ich sah ihn ganz genau und obwohl ich erst drei oder vier Jahre alt war, wusste ich genau, dass dieser Mann mitten in der Nacht nichts bei uns zu suchen hatte. Ich hatte Angst, an ihm vorbei zu gehen, doch er schaute mich nur an und obwohl er mir Angst machte, fühlte ich, dass er mir nichts tun würde. Ich weiß bis heute nicht wer der Mann war und was er an diesem Abend bei uns wollte. Ich ging zu meiner Mama ins Zimmer und sagte zu ihr: „Da ist ein Mann auf der Treppe!“ Meine Mama schreckte vom Bett auf und kam sofort hinaus, um zu schauen. Ich zeigte auf den Mann, aber meine Mama sagte nur: „Da ist nichts! Du hast wohl schlecht geträumt!“ Ich verstand die Welt nicht mehr, er stand doch immer noch dort, warum sah meine Mutter ihn nicht? Daran habe ich mich inzwischen zwar gewöhnen müssen, aber als Kind war mir nicht klar, warum niemand das sieht, was ich sehe.

Was ist eigentlich ein Medium?
Ich möchte zeigen, dass ein Medium eine wertvolle Arbeit leisten kann, eine Art Heilung für die Hinterbliebenen. Wenn ich meinen Beruf beschreiben müsste, würde ich sagen, dass ich helfe, Trauer zu verarbeiten. Dies kann natürlich sehr viele verschiedenen Facetten beinhalten. Doch ich bin kein Wahrsager, Meister, Erleuchteter, Avatar, Gedankenleser, Prophet, Indigo-Kind. Ich komme auch nicht von einem anderen Planeten oder welche anderen Etiketten die Esoterikszene mir sonst noch aufdrücken möchte.
Ich bin einfach Pascal Voggenhuber. Gerade heute ist mir wieder einmal bewusst geworden, was die wirkliche Aufgabe eines Mediums ist und dass vielen Menschen eigentlich gar nicht bewusst ist, was ein Medium wirklich ist.

Reicht eigentlich das Talent aus, um Medium zu sein, oder gibt es eine Art Ausbildung dafür?
Alle Lehrer der Schule in der Schweiz, wo ich systematisch gelernt habe, wurden am renommierten Arthur Findlay College in Stansted in England ausgebildet oder unterrichteten dort. Ich habe mich ganze fünf Jahre an dieser Schule in der Schweiz ausbilden lassen und bin heute noch dankbar, dass ich sie besucht habe. Danach habe ich meine Ausbildung am Findlay College in England fortgesetzt und erweitert sowie vertieft. Denn gleich, wie viel Talent man als Kind schon hat, braucht es meiner persönlichen Meinung nach eine seriöse Ausbildung damit, man erfolgreich und seriös in diesem Bereich arbeiten kann.
Man braucht zwar nicht unbedingt viele Jahre, um die eigenen Hellsinne – also Hellfühlen, Hellsichtigkeit, Hellhören, Hellwissen usf. – zu aktivieren, aber man braucht eine längere Zeit, um Sicherheit zu bekommen, Vertrauen in sich selbst zu gewinnen und in die eigenen Fähigkeiten und vor allem, um großes Vertrauen in die Geistige Welt zu erwerben.
Man muss auch seine eigenen Grenzen erfahren und darf sich dennoch von diesen Grenzen nicht einengen lassen. Ich bin für jede Minute dankbar, die ich in Ausbildungen verbringen durfte.

Was betrachtest Du als Deine Aufgabe?
Meine Aufgabe ist es, Kanal bzw. Botschafter für die Verstorbenen zu sein, damit Heilung bei den Hinterbliebenen stattfinden kann. Ich sehe meine Aufgabe aber auch darin, den Menschen zu zeigen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und das wir alle an einen guten Ort kommen. Somit verlieren viele Menschen die Angst vor dem Tod.

Botschafter der unsichtbaren Welt

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